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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

192 Der prolet. Klassenkampf zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes. 
ich noch eine kurze Wiederholung aus Berichten des britischen Konsuls in 
Schanghai vom Juni 1924 geben, in denen er folgende Meldung macht: 
„Die normalen Arbeitsstunden in den lokalen, Engländern gehörenden 
Baumwollfabriken betragen 231/2 Stunde täglich, die in zwei Schichten 
von je 12 Arbeitsstunden eingeteilt sind und nur zwei Ruhepausen von 
je 15 Minuten aufweisen; in den Japanern gehörenden Fabriken werden 
221/2 Stunde in zwei Schichten von je 12 Stunden gearbeitet, die zwei 
Ruhepausen von je 45 Minuten umfassen. In den Chinesen gehörenden 
Fabriken werden gewöhnlich ı4-Stunden-Schichten ohne Ruhepausen ge- 
arbeitet. Die Arbeitsstunden der Kinder und Jugendlichen sind die 
gleichen wie die der Erwachsenen. (Großbritannien, Auswärtiges Amt, 
Schreiben betreffend die Arbeitsbedingungen in China, London 1025, 
P.ı8, Cmd. 2442.) 
Berichte, die im gleichen Jahre von englischen Konsuln in verschiedenen 
Teilen Chinas gemacht wurden, geben einstimmig an, daß die Zahl der 
Arbeitsstunden hoch ist und die Löhne niedrig sind. Dies sind die offi- 
ziellen Berichte. Was ist das Resultat dieser Ausbeutung? Lassen Sie mich 
Ihnen einige Zahlen anführen über die Dividenden, die unsere Kapitalisten 
aus diesen Ländern und aus dem Blut und Schweiß der indischen, chine- 
sischen und japanischen Arbeiter ziehen: 
„Im Jahre 1920 hatte das Kailanbergwerk, Kaipingdistrikt, das mit 
britischem Kapital in Höhe von 24 Millionen mexikanischen Dollars 
arbeitet, einen Nettoprofit von beinahe 9 Millionen und zahlte eine Di- 
vidende von 35%. 
Im Jahre 1922 zahlte die Hongkong-Schanghai Banking Corporation 
eine Dividende von 64%. In den Jahren 1923/24 und 1925 80%. Eine 
Zweiggesellschaft der ‚Banque Industrielle de Chine‘ zahlte 550%.“ 
Hinsichtlich Britisch-Indiens wurden in den Bengal-Kohlenbergwerken, 
von denen ich die Zahlen über die dort beschäftigten Männer und Frauen 
angab, die in der Woche 60 Stunden für ı Shill. 3 Pence arbeiten, Dividenden 
bis zu der Höhe von 120% jährlich bezahlt. Die Durchschnittsdividende 
betrug 90%. In einer Anzahl Baumwollfabriken betrug die Dividende 1920 
120%. Die höchste war 365%. Zieht man den Kurs der Aktien in Be- 
tracht, so beträgt der wirkliche Profit bis 500%. Der Durchschnittsprofit 
beträgt in der Jute-Industrie 140%. Alle Plantagen Javas sind in den Händen 
von 100000 weißen Kolonialmagnaten, die 88% der Dividenden erhalten; 
in die übrigbleibenden ı2 0% müssn sich 35 Millionen Indonesier teilen. 9/9 der 
malaiischen Bevölkerung sind so arm, daß sie nicht einmal den Reis essen 
können, der auf ihren eigenen Feldern wächst. 
Um die Rolle zu zeigen, die das europäische Kapital in den verschiedenen 
curopäischen Ländern spielt, möchte ich noch einige Zahlen über China
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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