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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

58 Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien. 
stände so aufrechterhalten haben, wie sie jetzt sind. Unglücklicherweise 
unterwerfen sich die Armen, die dort wohnen, nicht nur der Bedrückung 
und Ausbeutung als Ergebnis der britischen Herrschaft, sondern man 
muß zugeben, daß sie sich auch nicht entwickeln können wegen ihrer 
eigenen unfähigen Herrscher. Aber es sind die Briten, die sie zuerst ver- 
sklavten und ihnen keine Entwicklung gestatten. Nehmen Sie die Groß- 
grundbesitzer. Wieder haben Sie da dieses Landpachtsystem, das in einem 
großen Teil Indiens ein Feudalsystem ist und von den Briten uns gebracht 
und aufrecht erhalten wurde. Es ist überaus schwierig, es zu ändern, solange 
die britische Regierung dazu nicht willig ist. Bei der Politik der britischen 
Regierung in Indien müssen wir auch die indischen Fürsten und Großgrund- 
besitzer als ihre Bundesgenossen hinzurechnen, welche fühlen, daß sie ein 
freies Indien nicht begrüßen können, weil ein freies Indien zur Befreiung 
der Bauern von der Ausbeutung führen würde. Dann wieder sehen wir oft 
ein verhängnisvolles Bündnis britischer Kapitalisten mit indischen Kapita- 
listen. So sehen wir uns in Indien verschiedenen und mannigfaltigen Methoden 
der Ausbeutung gegenüber. Das Studium der vergangenen Geschichte und 
der Ergebnisse in den letzten Jahren beweist, daß die britische Politik sich 
zum großen Teil auf den Besitz Indiens stützt. Schließlich wissen wir 
hier alle ja eine ganze Menge über das britische Weltreich. Wer täuscht 
sich auch nur einen Augenblick darüber, was mit Großbritannien geschähe, 
wenn es Indien nicht besäße. Es würde kein britisches Weltreich geben. Was 
in Zukunft geschehen wird, wenn Indien einmal unabhängig wird, kann ich 
nicht sagen, aber sicherlich würde das britische Weltreich aufhören zu 
existieren. Von ihrem kapitalistischen und imperialistischen Standpunkt aus 
wollen die Engländer alles tun, um sich den Besitz Indiens zu erhalten. Ihre 
ganze auswärtige Politik ist zu einem großen Teil von diesem Ziel beein- 
flußt. Darum müssen sie eine feste Herrschaft in Indien errichten. Das Er- 
gebnis ist, daß Indien gelitten hat und noch leidet. Aber das ist nicht alles. 
Indiens wegen haben andere Länder gelitten und leiden noch. Sie haben ge- 
hört von dem letzten Beispiel der Tätigkeit des britischen Imperialismus in 
Indien: der Entsendung indischer Truppen nach China. Sie wurden ge- 
schickt, trotzdem der Nationalkongreß Indiens seine schärfste Opposition 
aussprach. Ich muß Sie daran erinnern, zu meiner Schande muß ich es er- 
wähnen, daß indische Truppen oft gebraucht wurden zur Unterdrückung 
anderer Völker. Ich lese Ihnen die Namen einer Anzahl Länder vor, in denen 
indische Truppen von den Engländern zu diesem Zwecke gebraucht wur- 
den. — Zum ersten Male gingen sie im Jahre 1840 nach China, im Jahre 1927 
gehen sie noch immer dahin, und während dieser Zeit sind sie dort unzählige 
Male gebraucht worden. Sie waren in Ägypten, Abessinien, am Persischen 
Golf, in Mesopotanien, Arabien, Syrien, Georgien, Tibet, Afghanistan und 
Burma. Es ist eine erschreckende Liste.
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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