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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
174667959X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119339
Document type:
Monograph
Title:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
Edition:
1. Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Neuer Deutscher Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
284 Seiten
Illustrationen
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Flammenzeichen vom Palais Egmont
  • Title page
  • I. Eröffnung des Kongresses
  • II. Der Freiheitskampf des chinesischen Volkes
  • III. Der britische Imperialismus in Indien, Persien und Mesopotamien
  • IV. Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker
  • V. Der Freiheitskampf Ägyptens und der arabischen Völker
  • VI. Der Kampf Afrikas um seine Befreiung
  • VII. Der Freiheitskampf der Neger
  • VIII. Der Kampf um Indonesiens Unabhängigkeit
  • IX. Der Freiheitskampf des indochinesischen Volkes
  • X. Der Kampf des koreanischen Volkes gegen Japan
  • XI. Der italienische Faschismus
  • XII. Der Kolonialhunger des neuen deutschen Imperialismus
  • XIII. Die Verbindung der nationalrevolutionären Bewegung mit dem proletarischen Klassenkampf
  • XIV. Die Taktik des proletarischen Klassenkampfes zur Unterstützung des kolonialen Freiheitskampfes
  • XV. Der Freiheitskampf der unterdrückten Völker und die Gewerkschaften
  • XVI. Die "Kulturmission" der abendländischen Völker
  • XVII. Die Gründung der Liga gegen Imperialismus und für nationale Unabhängigkeit
  • XVIII. Organisatorisches
  • Inhaltsverzeichnis

Full text

64 Der nordamerikanische Imperialismus und die von ihm bedrohten Völker, 
mexikanischem, kolumbischem und argentinischem Regime so wild und so 
grausam auf wie unter spanischer Herrschaft. Ein langer Kampf ist zur Ab- 
schüttelung dieser Unterdrückung geführt worden. Aber wir finden uns dem 
schrecklichsten Weltreich gegenüber, das die Geschichte je gekannt hat. Nur 
wenige Leute machen sich die Mühe, einmal auf der Landkarte festzustellen, 
wie dieses ungeheure Weltreich, die USA., sich durch Räuberei, durch Kriegs- 
taten, durch Grausamkeit und durch Klugheit entwickelt hat. Aber dieses 
Wunder bedroht die ganze Menschheit. Eine Weiterentwicklung des Im- 
perialismus der Vereinigten Staaten würde zur völligen Unterdrückung 
unseres Geistes führen und unseren Körper nur leben lassen, weil er arbeitet 
und Zinsen produziert. 
Wir befinden uns im Zentrum eines Weltkonfliktes. Ich bin sicher, daß 
das Zentrum des Weltkonfliktes nicht in Asien liegt. Ihr müßt bedenken, 
daß Asien schon voll bevölkert ist. Die imperialistischen Mächte suchen so- 
fortigen Profit. Darum gehen sie nach Asien. Aber sie sind weitsichtig genug, 
sich auf die Zukunft vorzubereiten. Der bedeutungsvolle Vorstoß des Im- 
perialismus richtet sich augenblicklich gegen Südamerika. Die Kräfte, welche 
dort zusammenstoßen, sind gewaltig. Im Innern haben wir die Grundbe- 
sitzerklasse und den militärischen Despotismus, die uns vernichten. Diese 
korrumpierten und zersetzenden Kräfte, die wir innerhalb unseres Landes 
haben, sind die Verbündeten der Imperialisten, die zu uns ins Land kommen 
um zu kaufen, was Verräter eines Staates bereit sind zu verkaufen. Unser 
Problem ist sehr ernst. Wir sind gespalten. Wir haben 20 verschiedene 
Nationalitäten statt einer. Innerhalb unserer eigenen Nation gibt es die ver- 
schiedenartigsten Strömungen. Ich bin Sozialist, andere sind Liberale. Die 
Partei, die ich vertrete, zum Beispiel, hat mir Instruktionen gegeben, klar 
auszusprechen, daß sie keine Kommunisten sind, nicht weil sie reaktionär 
sind, sondern weil wir in Latein-Amerika fühlen, daß wir unsere Probleme 
auf unsere eigene Art lösen sollen. Wir befinden uns nicht blind im Gefolge 
irgend eines Glaubens... Wenn wir daran gehen, Gerechtigkeit zu schaffen, so 
wissen wir, was Gerechtigkeit ist, und wir wollen sie auf unsere eigene Weise 
errichten. Wir verlangen das Recht, absolut unabhängig zu sein. Ich glaube, 
daß niemand unser Programm als rückständig bezeichnen kann. Wir haben 
alle Wirkungen des Imperialismus kennengelernt. Wir wissen, daß, solange 
wir die gegenwärtige wirtschaftliche Situation in unserm Lande behalten, 
es keine Hoffnung für uns gibt und wir Kolonie bleiben werden. Bei diesen 
Meinungsverschiedenheiten, bei diesen Verschiedenheiten der Nationalitäten, 
gibt es doch ein Verbindungsglied. Die Frage des Anti-Imperialismus ist 
nicht das Problem einer einzelnen Partei in Latein-Amerika, und das Banner 
des Anti-Imperialismus: trägt nicht ein einzelner großer Führer oder Des- 
pot. Das brauchen wir nicht. Jeder Bürger Latein-Amerikas kann dieses 
Banner tragen, und wir werden es nicht einem Despoten ausliefern. Wir sind
	        

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Das Flammenzeichen Vom Palais Egmont. Neuer Deutscher Verlag, 1927.
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