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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

D. I. Abschnitt. Direkte und indirekte Steuern. 347 
Befriedigung der Staatsbedürfnisse unmöglich wäre, hat nur relativen 
Wert. Die Abschaffung der indirekten Steuern würde insolange, 
als eine richtigere und höhere Auffassung von den staatsbürgerlichen 
Pflichten nicht Platz gegriffen hat, eine Auffassung, welche wenigstens 
den großen Teil der mit dem Bestande und der Funktion des 
Staates verbundenen Ausgaben zu jenen der für Deckung der aller- 
ersten Lebensbedürfnisse bestimmten rechnet, zu einer bedeutenden 
Abnahme der Staatseinnahmen führen, überdies aber noch mit der 
Gefahr verbunden sein, daß die Ungleichheiten, Unverhältnismäßig- 
keiten bei den direkten Steuern noch gesteigert würden. Infolge 
des großen Druckes würde der Widerstand der Steuerkräfte wachsen, 
und da die Widerstandskraft der verschiedenen Steuerkräfte un- 
gleich ist, würden sich in der Verteilung der Steuerlast noch größere 
Disparitäten zeigen. 
5. Vorteile der indirekten Steuern. Folge der indirekten 
Besteuerung ist, daß die Steuer im Preise der Ware verborgen ist, 
wonach der Steuerzahler hiervon direkte Kenntnis nicht gewinnt. 
Der Staat hypnotisiert gewissermaßen den Steuerzahler, so daß er 
die Unannehmlichkeit der Steuer nicht fühlt und es ist ein Vor- 
teil, wenn die Operation schon nicht zu vermeiden ist, daß sie 
nicht empfunden wird. Sofern dies doch geschieht, wird es zu 
größerer Sparsamkeit aneifern, was in kleineren Haushaltungen 
um so mehr erfolgen wird, — was besondere Beachtung verdient, 
obwohl dies bisher nicht geschah — als die indirekten Steuern 
aus dem Haushaltsbudget durch die Hausfrau bestritten werden, 
während die direkte Steuer von dem Haushaltungsvorstand, dem 
Manne, getragen wird. 
In neuerer Zeit kommt der erwähnte Umstand nicht mehr 
allgemein zur Geltung, weil sich die geschäftliche Sitte verbreitet, 
neben dem Preise der Ware die Steuer selbständig figurieren zu 
lassen und zur Verrechnung zu bringen. Diesem Vorgehen ist es 
zuzuschreiben, wenn manche die indirekten Steuern in zwei Gruppen 
scheiden, die sichtbaren und unsichtbaren indirekten Steuern. 
Vorteil der indirekten Steuer ist auch, daß dieselbe in kleinen 
Beträgen zum Ausdruck kommt und sich so den Verhältnissen der 
kleinen Wirtschaften besser anpaßt; es handelt sich oft bloß um 
Pfennige oder deren Bruchteile. 
Da die indirekte Steuer an das Objekt, an die Handlung an- 
knüpft, so bietet sie auch den Vorteil, daß derselben auch Aus- 
länder unterzogen werden können, was bei den direkten Steuern 
seine Schwierigkeiten hat. 
Infolge. der Bezahlung der indirekten Abgabe im Preise der
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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