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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

* 4. Buch. V. Teil. Die Steuern. 
längsten hat sie sich in Rumänien erhalten. In England wurde die 
Kopfsteuer im Jahre 1377 eingeführt; sie führte zum Bauernaufstand. 
In dieser Periode wurde sie schon nach Klassen differenziert. Nach 
1698 wird sie abgeschafft. In Frankreich wurde sie erst im Jahre 
1695 angewendet und hörte mit der Revolution auf. Auch in 
Frankreich wurde ‘sie bald zur Klassensteuer. In den Vereinigten 
Staaten von Nordamerika haben einzelne Staaten die Kopfsteuer 
bis auf unsere Tage beibehalten, teils wie in der Schweiz, als 
Korollarium des allgemeinen Wahlrechtes, teils zur Deckung ge- 
wisser Staatsausgaben. Auch die in Frankreich bestehende taxe 
personnelle hat den Charakter der Kopfsteuer. Größere Bedeutung 
hat die Kopfsteuer noch in den Kolonien, Algier, Tunis usw. 
Leroy-Beaulieu tadelt den großen Druck der Kopfsteuer in 
Tunis, sowie deren strenge Eintreibung. In Australien kommt die 
Kopfsteuer als Gemeindesteuer vor. Die noch bestehenden Kopf- 
steuern sind zumeist Klassensteuern. 
Ein charakteristisches Beispiel der klassifizierten Kopfsteuer 
bietet die englische Polltax, welche im Jahre 1377 eingeführt wurde; 
sie gruppierte die Individuen hauptsächlich nach ihrem Rang. Nur 
die Bettler waren ausgenommen; jede andere Person über 16 Jahre 
zahlte 4 Pence, der „Esquire“ und Attorney zahlte 6 sh 8 d, der 
„Knight“ 1—2 Pfund, der „Earl“ 4 Pfund, der „Duke“ 60 Pfund 
13 sh 4 d. Nach ähnlichen Graden zahlten die Bürgermeister, 
Aldermen, Bischöfe, Richter. Unter Karl I. wurde die Steuer er- 
höht; der Duke zahlte 100 Pfund, der Marquise 80, der Earl 60, 
der Knight 20 Pfund usw. 
2. Herdsteuer. Kine eigentümliche Art der Besteuerung 
war die Herdsteuer, die in älteren Zeiten größere Bedeutung besaß; 
gegenwärtig scheint sie nur mehr in Italien („fuocatico“) zu be- 
stehen, als Gemeindesteuer. Die Steuer wurde nach Einkommens- 
klassen ausgeworfen; es gibt Gemeinden, in denen nach dem 
Einkommen die Steuerpflichtigen in 400 (!) Klassen eingeteilt 
werden. In einzelnen Gemeinden besitzt die Steuer progressiven 
Charakter. 
3. Sonstige primitive Steuerarten. Von eigentüm- 
lichen Steuerarten sei noch erwähnt die von Wilhelm III in 
England eingeführte Steuer aus Anlaß von Eheschließungen, Ge- 
burten und Sterbefällen, ferner eine Junggesellensteuer und eine 
Steuer von kinderlosen Witwern. In Ungarn wurde im Jahre 1522 
eine Steuer eingeführt, die aus folgenden Klassen bestand: a) eine 
Steuer von jedem Gewerbetreibenden; b) eine Handelssteuer, !/,7 
vom Werte der Waren: c) Mühlensteuer, ein Gulden. von jedem 
5192
	        

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Report on the Trade in Refrigerated Beef, Mutton and Lamb. Stat. Off., 1925.
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