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Finanzwissenschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Finanzwissenschaft

Monograph

Identifikator:
1746729937
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-119900
Document type:
Monograph
Author:
Földes, Béla http://d-nb.info/gnd/119338211
Title:
Finanzwissenschaft
Edition:
2., neubearbeitete Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
G. Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
XIV, 683 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Finanzwissenschaft
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Buch. Einleitende Lehren
  • Zweites Buch. Die verfassungsmäßige Ordnung des Staatshaushaltes und das Budget
  • Drittes Buch. Die Staatsausgaben
  • Viertes Buch. Die Staatseinnahmen
  • Fünftes Buch. Der Staatskredit
  • Sechstes Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes
  • Namenverzeichnis

Full text

6 6. Buch. Die Verwaltung des Staatshaushaltes. 
ihre Buchführung und -an der Spitze aller Buchhaltungen steht 
die oberste Staatsbuchhaltung. Die Grundlagen für die Staats- 
buchführung bietet das Rechnungswesen‘?), das seine erste Ge- 
staltung in der sog. Kameralistik, dem Verfahren der ehemaligen 
Finanzkammern, als Organen des Finanzwesens, sowie wissenschaft- 
liche Weiterbildung in der Staatsbuchhaltungskunde findet. 
Die Kontrolle des Rechnungswesens geschieht durch die oberste 
Rechnungsbehörde (Oberster Rechnungshof usw.) und bezieht sich 
namentlich auf folgende Momente: 1. Richtigkeit der Zahlen- 
ergebnisse; 2. Beobachtung der vorgeschriebenen Formen; 3. Recht- 
fertigung. Die Kontrolle bezieht sich oft auch auf die Rationalität 
des Verfahrens, was aber, streng genommen, nicht mehr zur Rech- 
nungskontrolle gehört ?). 
Die Systeme des Kassen- und Buchführungswesens sind ver- 
schiedene; zum Teil stehen dieselben mit der Einrichtung der Ver- 
waltung im allgemeinen in Verbindung. Da auf diesem Gebiete 
namentlich das kaufmännische Leben anerkannte Systeme ent- 
wickelte, so ist es zweckmäßig, bei Einrichtung des Staatshaushaltes 
auf die dort gemachten Erfahrungen Rücksicht zu nehmen, was in 
den meisten Staaten auch geschieht. Dies bedeutet jedoch nicht 
so viel, daß die kaufmännische Buchhaltung die kameralistische 
Buchhaltung gänzlich verdrängen soll, da diese mehr mit dem 
Wesen des Staatshaushaltes, jene mehr mit dem Wesen des Privat- 
haushaltes und der Privatunternehmung zusammenhängt ®). 
In Amerika muß jedes verrechnende Amt monatlich die Ver- 
rechnung fertigstellen und dieselbe innerhalb zehn Tagen der Staats- 
kasse per Post einschicken. Die Buchhaltung beruht auf dem 
System der doppelten Buchhaltung. Jeder Beamte wird mit der 
durch ihn einzutreibenden Summe belastet bzw. wird jede durch 
ihn eingezahlte Summe ihm gutgeschrieben. Wenn die Verrechnung 
nicht zur gehörigen Zeit erfolgt und die Beträge nicht eingesandt 
werden, so wird dies zur Kenntnis des Oberstaatsanwaltes des 
1) Das Kamenral- oder Staatsrechnungswesen ist die amtlich geordnete Dar- 
stellung der in der Finanzverwaltung während eines gewissen Zeitraumes Vor- 
kommenden wirtschaftlichen Tatsachen in Zahlen (Rau, Finanzwissenschaft, 
II. Abt. IV. Auflage, Leipzig und Heidelberg 1860, S. 399). 
2 Rau, a. a. 0.8.4983. - 
3) „In Deutschland ist schon die Frage angeregt worden, ob es nicht 
zweckmäßig sei, die kaufmännische Buchhaltung in die Staatsverwaltung ein- 
zuführen. Allein hierauf kann nur mit einem ganz entschiedenen Nein geant- 
wortet werden“ (Vocke, Deutsche und englische Finanzverwaltung, Finanz- 
archiv I, S. 160). — Dagegen hält Stein die doppelte Buchhaltung für alle 
Mittel- und Finanzkassen nötig zur Kontrolle über die Verfassungsmäßigkeit der 
Einnahmen und Ausgaben, wobei die Budgetansätze als Forderung und Schuld, 
die Einnahmen als Soll, die Ausgaben als Haben anzusetzen sind. 
u(2
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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