Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
174739971X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-125215
Document type:
Monograph
Title:
La réforme syndicale en Italie
Place of publication:
Rome
Publisher:
[Verlag nicht ermittelbar]
Year of publication:
1926
Scope:
207 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

I 
164 
Erstes Buch. Die Begründer. 
Feldern C stammt. Wäre er niedriger, so könnte Feld C nicht mehr be 
wirtschaftet werden. Wir haben jedoch angenommen, daß man seine 
Erzeugnisse nicht entbehren kann. Es ist auch unmöglich, daß der 
Marktpreis über 20 hinausgehe, denn in diesem Falle würden die Felder 
der vierten Kategorie in Bewirtschaftung genommen werden, und ihr 
Getreide würde sich dem schon auf dem Markte vorhandenen zugesellen. 
Da wir jedoch schon angenommen haben, daß das Getreide für den Bedarf 
genügt, so würde dieses Anwachsen des Angebots sogleich den Preis auf 
das unüberscbreitbare Minimum von 20 herabsinken lassen. Man muß 
in dieser Beweisführung das dialektische Kunststück bewundern, mit 
dem es Ricardo gelungen ist, ein von jeder Arbeit unabhängiges 
Einkommen abzuleiten, wie es die Rente vorstellt, und zwar gerade aus 
dem Gesetze, daß aller Wert aus der Arbeit stammt. Die Erklärung 
ist jedoch mehr elegant als beweiskräftig, denn es liegt schließlich auf der 
Hand, daß von allen?>Säcken Getreide, die sich auf dem Markt befinden, 
nur für einen einzigen Wert und Arbeitsleistung in Übereinstimmung 
sein können. Für alle anderen sind die Arbeitsmengen und der Tausch 
wert absolut und unendlich verschieden. 
Zwar stimmen die meisten der heutigen Nationalökonomen dahin 
überein, daß der Wert keineswegs ein Produkt der Arbeit ist, sondern 
nur der Widerschein der menschlichen Wünsche auf die Sachen, und 
dennoch ist das Gesetz Ricardo’s nicht weniger wahr. Nur muß es in 
dem Sinne verstanden werden, daß die Konkurrenz, die bestrebt ist, den 
Preis der Dinge auf das Niveau der Produktionskosten zurückzuführen, 
ihn nicht unter die höchsten Produktionskosten herabdrücken kann, das 
heißt, unter den Preis, der notwendig ist, um die Kosten der teuersten 
auf dem Markt nachgefragten Einheit wieder zu erstatten 1 ). In diesem 
Sinne ist das Gesetz Ricardo’s nicht nur für die landwirtschaftlichen 
Erzeugnisse, sondern für alle Erzeugnisse wahr. Seine Tragweite ist daher 
viel größer als die, die ihm seine Urheber beilegten. Heute entdeckt man 
die Bodenrente in allen Einkommen. Allerdings hat die Rente durch 
diese Verallgemeinerung und Verdünnung etwas von dem einzigartigen 
Charakter verloren, den sie in der Theorie Ricardo’s besaß. Sie erscheint 
heute nur noch als das Resultat gewisser günstiger Umstände, die sich 
in irgendeiner Lage einstellen können; und das geht soweit, daß man 
heute sogar von der „Rente der Verbraucher“ sprechen hört. 
4. Die Theorie Ricardo’s nimmt weiter an, daß es stets eine gewisse 
Kategorie Felder gibt, die überhaupt keine Rente ab wirft, weil ihr Ertrag 
*) Auch ist noch zu bemerken, daß Ricardo, wie später K. Marx und alle die, 
die versucht haben, die Theorie des Wertes auf die Arbeit zu gründen, gezwungen ist, 
stillschweigend das Gesetz des Angebotes und der Nachfrage anzunehmen, um seine 
Theorien, so gut oder so schlecht als es gehen mag, mit den Tatsachen in Einklang 
zu bringen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen. Verlag von Gustav Fischer, 1921.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.