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Les questions fondamentales du marxisme

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Bibliographic data

fullscreen: Les questions fondamentales du marxisme

Monograph

Identifikator:
1747759791
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-120718
Document type:
Monograph
Author:
Plechanov, Georgij Valentinovič http://d-nb.info/gnd/118594982
Title:
Les questions fondamentales du marxisme
Place of publication:
Paris
Publisher:
Éd. Soc. Internat.
Year of publication:
1927
Scope:
126 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Les questions fondamentales du marxisme
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Les questions fondamentales du marxisme
  • Title page
  • Les questions fondamentales du marxisme
  • Des "bonds" dans la nature et dans l'histoire
  • Dialectique et logique
  • Notes
  • Table des matiéres

Full text

13 
in wenigen Händen konzentrirt. Die nothwendige Folge hiervon war die 
politische Zentralisation. Unabhängige, fast nur oerbiiiidete Provinzen 
mit verschiedenen Interessen, Gesetzen, Regierungen und Zöllen wurde» 
zusammengedrängt in Eine Nation, Eine Regierung, Ein Gesetz, Ein 
S nales Klasseninteresse, Eine Douanenliuie. 
e Bourgeoisie hat in ihrer kaum hundertjährigen Klassenherrschaft 
nhaftere und kolossalere Produktionskräfte geschaffen, als alle ver 
dien Generationen zusammen. Unterjochung der Naturkräfte, Ma- 
icyinerie, Anwendung der Chemie auf Industrie und Ackerbau, Dampf 
schifffahrt, Eisenbahnen, elektrische Telegraphen, Urbarmachung ganzer 
Welttheile, Schiffbarmachung der Flüsse, ganze aus dem Boden hervor- 
gestaiiipfteBevölkerungen—welches frühere Jahrhundert ahnte, daß solche 
j^Produktionskräfte im Schooße der gesellschaftlichen Arbeit schlummerten. 
Wir haben also gesehn: Die Produktions- und Verkehrsmittel, auf 
deren Grundlage sich die Bourgeoisie heranbildete, wurden in der 
feudalen Gesellschaft erzeugt. Auf einer gewissen Stufe der Entwicklung 
dieser Produktions- und Verkehrsmittel entsprachen die Verhältnisse, 
worin die feudale Gesellschaft produzirte und austauschte, die feudale 
Organisation der Agrikultur und Manufaktur, mit einem Wort die 
feudalen Eigeuthnmsverhältnisse den schon entwickelten Produktivkräften 
nicht mehr. Sie hemmten die Produktion, statt sie zu fördern. Sie 
verwandelten sich in eben so viele Fesseln. Sie mußten gesprengt werden, 
sie wurden gesprengt. 
Ali ihre Stelle trat die freie Konkurrenz mit der ihr angemessenen 
gesellschaftlichen und politischen Konstitution, mit der ökonomischen und 
politischen Herrschaft der Bourgeoisklasse. 
Unter unsern Augen geht eine ähnliche Bewegung vor. Die bürger- 
/ lichen Produktions- und Verkehrsverhältnisse, die bürgerlichen Eigen 
thumsverhältnisse, die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so gewaltige 
Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht dem 
Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen 
vermag, die er heraufbeschwor. Seit Dezennien ist die Geschichte der 
Industrie und des Handels nur die Geschichte der Empörung der 
modernen Produktivkräfte gegen die modernen Produktionsverhältnisse, 
gegen die Eigeuthumsverhöltllisse, welche die Lebcnsbedingnngeu der 
Bourgeoisie und ihrer Herrschaft sind. Es genügt, die Handelskrisen zu 
neunen, welche in ihrer periodischen Wiederkehr immer drohender die 
Existenz der ganzen bürgerlichen Gesellschaft in Frage stellen. In 
den Handelskrisen wird ein großer Theil nicht nur der erzeugten 
Produkte, sondern der bereits geschaffenen Produktivkräfte regelmäßig 
vernichtet. In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie aus, welche 
allen früheren Epochen als ein Widersinn erschienen wäre — die Epi 
demie der Ueberproduktion. Die Gesellschaft findet sich plötzlich in einen 
Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt; eine Hungersnoth, ein 
allgemeiner Vernichtungskrieg scheinen ihr alle Lebensmittel abgeschnitten 
zu haben; die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, und warum? 
Weil sie zn viel Zivilisation, zu viel Lebensmittel, zu viel Industrie, 
zu viel Handel besitzt. Die Produktivkräfte, die ihr zur Verfügung 
stehn, dienen nicht mehr zur Beförderung der bürgerlichen Eigenthums 
verhältnisse ; im Gegentheil, sie find zu gewaltig für diese Verhältnisse 
geworden, sie werden von ihnen gehemmt; und sobald sie dies Hemnu
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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