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Psychologie der Werbung

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Bibliographic data

fullscreen: Psychologie der Werbung

Monograph

Identifikator:
1748641581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122938
Document type:
Monograph
Author:
Marbe, Karl http://d-nb.info/gnd/118781707
Title:
Psychologie der Werbung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C. E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
132 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
2. Über Persönlichkeit und Einstellung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Psychologie der Werbung
  • Title page
  • Contents
  • 1. Zur Orientierung über die moderne Psychologie
  • 2. Über Persönlichkeit und Einstellung
  • 3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
  • 4. Die psychische Gleichförmigkeit und ihre Beziehungen zur Reklame
  • 5. Über statistische und experimentelle Reklamepsychologie
  • 6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
  • 7. Allgemeine Prinzipienfragen
  • 8. Die psychologische Beratung bei der Reklame. Forensisches

Full text

sicherte, es sei doch ein Blumenstrauß sichtbar gewesen. Ich ent- 
gegnete dem Herrn, daß er sich im Irrtum befinde, konnte ihn 
aber hiervon erst überzeugen, als ich ihm das Diapositiv vorwies. 
Derlei Erfahrungen und viele systematischen Versuche haben 
die Psychologen veranlaßt, in. forensischem Interesse Regeln auf- 
zustellen, nach denen sich der Fragende zu richten hat, wenn er 
nicht seinerseits den Gefragten im Sinne einer bestimmten Ant- 
wort einstellen will. Nach O. Lipmann gilt folgendes: 
1. Unbedingt zu vermeiden sind Voraussetzungsfragen, d. h. 
solche Fragen, die einen Tatbestand als bekannt voraussetzen. 
Hierher gehört z. B. die Frage: „Was für eine Krawatte hatte 
der B an?“ Denn sie setzt voraus, daß der B eine Krawatte an- 
hatte. 2. Zu vermeiden sind auch unvollständige Disjünktions- 
fragen, z. B. die Frage: „War die Krawatte des B schwarz oder 
weiß?“ Denn sie kann ja auch eine andere Farbe gehabt haben. 
3. Auch die Erwartungsfragen, d. h. diejenigen, welche an- 
deuten, daß sie eine der beiden Antworten ja oder nein erwarten, 
sind bedenklich. So ist z. B. die Frage: „War B.s Krawatte nicht 
schwarz?“ zu vermeiden. 4. Bedenklich sind auch die Fragen, 
welche die Erwartung einer bestimmten Antwort nicht enthalten, 
die jedoch tatsächlich nur mit ja oder nein beantwortet werden 
können. Hierher gehört z. B. die Frage: „War die Krawatte des 
B schwarz?“ Auf solche Fragen erfolgt häufiger die Antwort 
„Ja“ als die Antwort „nein“. 5. Weniger gefährlich sind voll- 
ständige Disjunktionsfragen wie z. B. die: „Hatte B eine Kra- 
watte an oder nicht?“ 6. Noch günstiger sind die Bestimmungs- 
fragen, d. h. Fragen wie: „Wie war-B bekleidet?“ Hier wird 
durch den Zeugen der Tatbestand bestimmt. Die Antwort nähert 
sich hier am meisten der spontanen Aussage, die vor allen Ant- 
worten auf Fragen den Vorzug verdient. 
Die Suggestion oder suggestive Einstellung der Persönlich- 
keit im Sinne der Wachsuggestion ist von der bisher behandelten 
gewöhnlichen Einstellung nicht scharf zu trennen. Sie liegt 
2 Marbe, Werbung. 17
	        

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Psychologie Der Werbung. C. E. Poeschel Verlag, 1927.
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