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Psychologie der Werbung

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Bibliographic data

fullscreen: Psychologie der Werbung

Monograph

Identifikator:
1748641581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122938
Document type:
Monograph
Author:
Marbe, Karl http://d-nb.info/gnd/118781707
Title:
Psychologie der Werbung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C. E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
132 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Psychologie der Werbung
  • Title page
  • Contents
  • 1. Zur Orientierung über die moderne Psychologie
  • 2. Über Persönlichkeit und Einstellung
  • 3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
  • 4. Die psychische Gleichförmigkeit und ihre Beziehungen zur Reklame
  • 5. Über statistische und experimentelle Reklamepsychologie
  • 6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
  • 7. Allgemeine Prinzipienfragen
  • 8. Die psychologische Beratung bei der Reklame. Forensisches

Full text

kum auf das Bedürfnis zu diesen Texten einstellen, sondern auch 
auf die Erhaltung desselben bedacht sein und darf daher die 
Theaterbesucher nicht dadurch des Bedürfnisses entwöhnen, daß 
er vorübergehend die in Frage kommenden Texte nicht vorrätig 
hat. Wer ein neues Reisebuch über ein bisher seltener bereistes 
Land herausgibt, hat alles Interesse daran, die Begeisterung für 
dieses Land und somit das Reisebedürfnis durch Presse, Vor- 
träge und auf jede mögliche Weise zu steigern. 
Als ich einst mit einem Führer einen von mir schon früher 
öfters erklommenen Berg in der Schweiz bestieg und im Gegen- 
satz zu allen andern nachts im Mondschein wandelte ohne in dem 
Bergwirtshaus zu übernachten, wo alle anderen Bergsteiger zu 
nächtigen pflegten, — machte mir die Wirtin, als ich sie auf dem 
Rückwege besuchte, die allergrößten Vorwürfe. Die gute Frau 
wußte genau, daß sie keine Sitten aufkommen lassen durfte, die 
dem Übernachtungsbedürfnis in ihrem Hause zuwiderlaufen. 
Auch jeder andere Geschäftsmann wird, soweit er es seinen Mit- 
menschen gegenüber moralisch verantworten kann, darüber wa- 
chen, daß ihre Bedürfnisse, von denen er lebt, nicht einschlafen. 
Oft entbindet übrigens die Schaffung eines Bedürfnisses von 
einem Teil der weiteren Reklame. So kann einem eine Zeitung, 
die einem der Verleger wochen- oder monatelang gratis ins Haus 
schickt, so sehr zum Bedürfnis werden, daß man sie, wenn sie 
dann ausbleibt, gewaltig vermißt und sogleich abonniert. Man 
behält dann die Zeitung lediglich auf Grund ihrer Leistungen. 
Ob man nun die geschilderten Einstellungen der Menschen auf 
Bedürfnisse zur Reklame rechnen oder nur als Vorstufe zu der- 
selben. betrachten will, ist nicht wesentlich. Im Sinne des oben 
gekennzeichneten Reklamebegriffes gehört die Einstellung auf 
Bedürfnisse zweifellos dann zur Reklame, wenn sie in geschäft- 
lichem Interesse stattfindet. 
Wir sahen: die Reklame muß zunächst einmal die Menschen, 
die geeignete Objekte für sie sind, erreichen. Damit ist aber noch 
3 Maärbe, Werbung. 3 
A
	        

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Psychologie Der Werbung. C. E. Poeschel Verlag, 1927.
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