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Psychologie der Werbung

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Bibliographic data

fullscreen: Psychologie der Werbung

Monograph

Identifikator:
1748641581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122938
Document type:
Monograph
Author:
Marbe, Karl http://d-nb.info/gnd/118781707
Title:
Psychologie der Werbung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C. E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
132 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Psychologie der Werbung
  • Title page
  • Contents
  • 1. Zur Orientierung über die moderne Psychologie
  • 2. Über Persönlichkeit und Einstellung
  • 3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
  • 4. Die psychische Gleichförmigkeit und ihre Beziehungen zur Reklame
  • 5. Über statistische und experimentelle Reklamepsychologie
  • 6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
  • 7. Allgemeine Prinzipienfragen
  • 8. Die psychologische Beratung bei der Reklame. Forensisches

Full text

gehört auch ihr Hang zur Bequemlichkeit. Der Kaufmann muß 
daher bestrebt sein, die gewollte Reaktion des Publikums auf 
seine Reklamen möglichst bequem zu gestalten. 
‘Die eigentlich selbstverständliche Tatsache, daß die gewünschte 
Einstellung ausbleibt, wenn das Publikum ärgerlich oder ver- 
drießlich gemacht wird, pflegt noch viel zu wenig beachtet zu 
werden. „Telegramme“, deretwegen man zwanzig Schritte geht 
und die dann Seife od. dgl. ankündigen, verlangen vom Leser eine 
viel zu schnelle Umstellung, als daß er darüber nicht ärgerlich 
werden sollte. Die Zusendung ungebetener Waren, die dann zu- 
rückgeschicekt oder bezahlt werden sollen, erscheint uns meist 
im besten Fall als Belästigung oder als unsympathische Beein- 
trächtigung unserer Selbständigkeit. Auch mit Bücheransichts- 
sendungen an Interessenten, die schon ihre festen Beziehungen 
zum Buchhandel haben, sollte man sehr vorsichtig sein. Vor 
vielen Jahren sandte mir ein Sortimenter trotz wiederholter 
Bitten, die Ansichtssendungen einzustellen, doch immerzu wieder 
neue Bücher, mit denen ich dann nur Scherereien hatte. 
Da, wie wir im vorigen Abschnitt sahen, die Menschen in ihren 
Ansichten wenig selbständig sind und dazu neigen, ihre Werturteile 
nach denen anderer einzurichten, ist auch die Wiederholung von 
Werturteilen in der Reklame vorteilhaft. Die meisten, die immer 
und immer lasen, daß van Houtens Kakao der beste sei, glaubten 
es wohl schließlich selbst; jedenfalls waren sie geneigt, dieses Ge- 
tränk als ein gutes anzusehen, ohne daß sie es mit anderen Kakao- 
sorten verglichen hätten. Schon das einmalige Lesen von ge- 
druckten Reklamen, die Werturteile enthalten, wirkt aber wegen 
der Autorität des gedruckten Wortes auf viele Menschen bestim- 
mend ein, und zwar besonders dann, wenn die Reklamen im re- 
daktionellen Teil der Zeitung erscheinen, dem eine höhere Be- 
deutung zugemessen zu werden pflegt. Ich habe mich immer dar- 
über gewundert, wie viele Menschen sich bei der Frage, ob sie ein 
Theaterstück besuchen sollen oder nicht, nach der Zeitungskritik: 
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Psychologie Der Werbung. C. E. Poeschel Verlag, 1927.
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