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Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1748641581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122938
Document type:
Monograph
Author:
Marbe, Karl http://d-nb.info/gnd/118781707
Title:
Psychologie der Werbung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C. E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
132 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

6 
Die Entstellung des wirtschaftlichen Imperialismus. 
einer Yölkergruppe und der Benachteiligung einer anderen 
Völkergruppe ist das Wesen des mit gewaltsamen Mitteln 
arbeitenden modernen Imperialismus. Es soll nach den Vorschlägen der 
Pariser Wirtschaftskonferenz von 1916 eine Ausdehnung auf die Wirt 
schaftspolitik aller im Weltkriege gegen den Vierbund alliierten 
Völker finden. 
In England fehlte es dem Wirtschaftskriege nicht an der volks 
tümlichen Begründung. Es verstummten die Klagen der kleinen Händler 
gegen die deutsche Konkurrenz nicht. Eine Flugschrift, die unter der 
Überschrift „The War on German trade“ mit einem Vorwort von Sidney 
Whitman die deutschen Handelskniffe und den englischen 
Mangel an Unternehmungsgeist als Ursachen der Verdrängung Englands 
von den eigenen Märkten bezeichnete, hatte die Regierung geradezu zum 
Wirtschaftskriege aufgerufen. Nicht nur im Absätze selbst, sondern auch 
in der überseeischen Vermittlung, im Bank- und Wechselgeschäft, in den 
Gas- und Elektrizitätsgesellschaften machte sich die deutsche Expansion 
fühlbar. Die Bankleiter der kontinentalen englischen Filialen, ja selbst 
der Leiter der größten französischen Bank in London waren Deutsche, 
ebenso viele Kommissionäre und „Middlemen“ (Eulenburg, Möglich 
keiten 29). Der englische Premierminister sprach bei der Verteidigung 
der Pariser Vorschläge für den Wirtschaftskrieg nach dem Friedenschluß 
(„war after war“), am 3. August 1916 von einem wirtschaftlichen A n- 
griffe Deutschlands auf die Märkte der Alliierten, der eine Defen 
sive rechtfertige. Davon soll später noch eingehend die Rede sein. 
Auch die koloniale Expansionspolitik Englands bediente sich 
von jeher der militärischen Mittel. Sie schritt ehedem sofort zur 
militärischen Eroberung des wirtschaftlich zu erschließenden Landes und 
zur Niederringung des jeweilig stärksten Mitbewerbers im Überseehandel; 
sie benützte die Bindung der übrigen Kolonialmächte durch innere oder 
wechselseitige Streitigkeiten zur Begründung eines riesigen Kolonial 
reiches; sie hat derart den spanischen und portugiesischen, dann den 
holländischen und endlich den französischen Wettbewerber niederge- 
rungen. 
In hervorragender Weise aber arbeitet der wirtschaftliche Imperialis 
mus England? mit den im Vergleiche zur militärischen Gewalt als 
friedlich hingestellten Mitteln, die aber in ihrem Kerne die An 
wendung wirtschaftlichen Druckes (pression economique) 
bedeuten. Das System des Erwerbes wirtschaftlicher Neuländer durch 
Handelskompanien ist von England im Anschluß an das holländische 
Vorbild (Hör st man) entwickelt worden. Seit 1600 leistete die Ost 
indische Handelskompanie Pionierdienste in der wirtschaftlichen Durch 
dringung; sie wird durch die East India Bill des jüngeren Pitt von 
1784 zwar in militärischen und politischen Angelegenheiten der könig
	        

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Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
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