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Psychologie der Werbung

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Bibliographic data

fullscreen: Psychologie der Werbung

Monograph

Identifikator:
1748641581
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122938
Document type:
Monograph
Author:
Marbe, Karl http://d-nb.info/gnd/118781707
Title:
Psychologie der Werbung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C. E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
132 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Psychologie der Werbung
  • Title page
  • Contents
  • 1. Zur Orientierung über die moderne Psychologie
  • 2. Über Persönlichkeit und Einstellung
  • 3. Die Einstellung der Persönlichkeit durch die Reklame
  • 4. Die psychische Gleichförmigkeit und ihre Beziehungen zur Reklame
  • 5. Über statistische und experimentelle Reklamepsychologie
  • 6. Über buchhändlerische Reklamepsychologie
  • 7. Allgemeine Prinzipienfragen
  • 8. Die psychologische Beratung bei der Reklame. Forensisches

Full text

tum bewußt oder unbewußt dem Leihen von Büchern entgegen- 
wirkt. Einzelne wenige halten das Leihen von Neuerscheinungen 
überhaupt für nicht anständig, da der Autor dadurch nach ihrer 
Ansicht geschädigt wird. Diese Tatsachen führen zu der Forde- 
rung, daß die Reklame für den Gesamtbuchhandel durch eine 
ganz systematische Propaganda dahin wirken sollte, daß zunächst 
bei den Bemittelten und dann in immer weiteren Kreisen die An- 
sicht allgemein wird, daß man die Bücherpdie man zu seiner per- 
sönlichen Unterhaltung, Freude und Förderung lesen will, auch 
besitzen sollte. Diese Propaganda müßte eine immer weiter um 
sich greifende Einstellung herbeiführen, die das Leihen von 
Büchern prinzipiell ebenso verurteilt, wie das Leihen von anderen 
Gebrauchsartikeln, zu dem man sich nur in Notfällen entschließt. 
Auch die Literatur selbst, das Kino und anderes könnte in den 
Dienst dieser Propaganda treten. Ihre Wirksamkeit wird freilich 
wesentlich von dem Wohlstand des Publikums abhängen. Übri- 
gens ist das Durchlesen eines Buches natürlich niemals Selbst- 
zweck. Wir lesen einen Roman, um uns die Zeit zu vertreiben, 
oder um einen berühmten Autor kennenzulernen, oder um durch 
den Roman und andere gleichzeitige Werke ein Bild von den 
literarischen Bestrebungen einer Epoche zu erhalten. Auch die 
schöne Sprache und die spannende Darstellungsart kann uns zum 
Kaufen eines Romanes bestimmen. Wir lesen ein historisches 
Werk, um uns zu belehren oder um unser patriotisches oder 
historisches Interesse zu befriedigen. Usw. 
Aber nicht nur wegen des Lesens kaufen wir Bücher. Man 
kann ein Buch auch kaufen, um es zu besitzen. Die Bibliophilen 
sind nicht nur reiche Leute, die seltene und schöne Bücher sam- 
meln, sondern die Bibliophilie ist, unbeschadet der Sitte des 
Bücherleihens, weiter verbreitet als man meint. Früher gab es 
manche kleine Leute, die meinten, einen Schiller sollte man 
wenigstens haben. Auch Goethe und Schlossers Weltgeschichte 
waren Bücher, die sie besitzen wollten. Und viele Herren der 
$ 
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Psychologie Der Werbung. C. E. Poeschel Verlag, 1927.
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