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Vom Wirtschaftsgeist in Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Vom Wirtschaftsgeist in Amerika

Monograph

Identifikator:
1748646508
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122686
Document type:
Monograph
Author:
Rühl, Alfred http://d-nb.info/gnd/118750267
Title:
Vom Wirtschaftsgeist in Amerika
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Quelle & Meyer
Year of publication:
1927
Scope:
IX, 122 S
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Die Entwicklung des amerikanischen Wirtschaftsgeistes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe
  • Title page
  • Contents
  • I. Die Perioden der gewerblichen Freiheit und Bindung
  • II. Die letzten Gründe zur Ausschaltung der freien Konkurrenz
  • III. Die Mittel zur Milderung der Folgen des Wettkampfes; insbesondere die Kombinationsbestrebungen
  • IV. Die Konkurrenzregulierung durch die Kartelle und die Trusts

Full text

35 
— 
beutung muß also stattfinden, und sogar die mildesten, für 
die Arbeiter günstigsten Maßnahmen müssen doch solcher 
Art sein, daß sie schließlich das Produkt, den Gewinn nicht 
schmaͤlern. Mit Absicht führen wir einen Kapitalisten an, 
der noch etwas für sein Personal fühlt; die meisten sind 
nicht so, bei den meisten wird durch die Profitmacherei das 
soziale Gefühl schon früh getötet, und diejenigen, die die 
gunstigsten Maßnahmen treffen, tun das noch oft aus 
Schlauheit, aus wohlverstandenem Eigennutz, um die Ar— 
beiler noch fester an die Fabrik zu kelten und sie zu noch 
ainträglicheren Sklaven zu machen 
Gesetzt nun, daß die Klasse der Arbeiter gegen 
diesen Kapitalisten und seine Klasse zu kämpfen beginnt, 
daß Gewerkschaften entstehen und Streiks ausbrechen, daß 
mmer heftiger bald diese, bald jene Forderung aufgestellt 
wird, dann verschwindet bei dem Kapitalisten und seiner 
Klasse allmählich alles sozigle Gefühl für jenen Teil seiner 
Mitmenschen, der seine Arbeiterschaft ausmacht; daun er— 
wacht bei ihnen der Klassenhaß gegen die Abeiter, 
und es eutwickelt sich wo es den Kampf mit den Arbeitern 
gill (also außerhalb der Konkurrenz, die bestehen bleibt), 
die Klassensolüdarität mit den anderen Kapitalisten. 
Und auch das ändert sich, diese geistige Atmosphäre 
wird auders geladen, je weiter sich diese Technik entwickelt 
und je hestiger der Klassenkampf dadurch wird. 
Gesetzt dieser Fabrikant wird Mitglied eines Syndi⸗ 
kats, eines Trusts oder Kartells. Auch dies muß er oft 
aus Selbsterhalung tun. Dann gerät er in die Stellung 
eines Despoten seinen Arbeitern gegenüber, die, weil sein 
Trust ein Monopol besitzt, nur bei ihm Arbeit finden kön— 
den und also ganz von ihm abhängig sind. Dieser Kapi— 
talist verfährt dann mit seinen Arbeitern, wie es das Syn— 
ditat fordert. Wenn Einschränkung der Produktion not— 
wendig ist, dann wird der Slave arbeitslos; kommt eine 
quustige Konjunktur, dann wird er wieder in die Fabrik 
Zerufen; von Selbstaufopferung, Nächstenliebe, ist keine 
Rede, der Weltmarkt entscheidet. In dem Augenblick, wo 
wir dies schreiben, findet vielleicht die Entlassung von 
Arbeitern in dem größten je vorgekommenen Mäßstab 
statt. Nach Hunderttkausenden werfen die amerikanischen 
Trusts sie aufs Pflaster Und in Europa geht es den Ar— 
beilern mcht besser Das soziale Gefühl gegenüber den 
Arbeitern lebt in der Mehrzaähl dieser Kapitalisten nicht 
mehr.
	        

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Proposed New Customs Tariff. Printed under the authority of His Majesty’s Stationery Office by Darling and Son, Limited, 1914.
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