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Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung

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Bibliographic data

fullscreen: Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung

Monograph

Identifikator:
1749158779
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122103
Document type:
Monograph
Title:
Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung
Place of publication:
Berlin-Charlottenburg
Publisher:
$hVerein Dt. Maschinenbau-Anstalten
Year of publication:
1926
Scope:
19 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung
  • Title page
  • Contents
  • I. Einzelbestimmungen des Gesetzentwurfes
  • II. Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes

Full text

16 Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes 
renzkampf aller Lieferer gegen alle starker Druck auf die Löhne, sondern auch 
und die restlose Ausnutzung dieses auf die Zahl der Belegschaft ergeben muß. 
Kampfes durch die Abnehmer eine nie- Verständlich ist auch, daß bei der Ausführung 
dere Form des Wirtschaftslebens St, eines Geschäftes mit unzulänglichen Preisen 
die nicht die höchsten Leistungen SO der Lieferer in die Versuchung gerät, nach- 
die beste und schnellste Weiterentwick- träglich an der Qualität der Rohstoffe oder der 
lung ergibt. Arbeit noch Erparnisse zu machen und für alle 
nicht ausdrücklich vorgesehenen Sonderarbeiten 
z n eine möglichst hohe Sonderbezahlung heraus- 
3. Die Schäden der übermäßigen Ausnützung des zuholen. Er wird auch suchen, sich bei der 
freien Wettbewerbs, namentlich für die Fertig- Behebung von Mängeln, zu der ihn die über- 
industrie. nommene Gewähr verpflichtet, auf die not- 
Die zu weitgehende Ausnützung des Wett- wendigsten Aufwendungen zu beschränken. 
bewerbes zeigt sich vor allem in einer über- Daraus aber ergeben sich fortwährend 
mäßigen Senkung der Preise und in einer Reibereien zwischen Besteller und Lie- 
unberechtigten, einseitigen Zuschneidung ferer und eine Untergrabung des Ver- 
der Lieferbedingungen auf die Wünsche der trauens zwischen ihnen, die sich in 
Besteller. Diese Erscheinungen aber ganz erheblichen Verlusten an Zeit, 
führen beilängerem Anhalten unbedingt Arbeitsfreude und Geld auswirken. 
zu einer Verschlechterung der Qualität Alle diese Gesichtspunkte gelten in ganz 
der Erzeugnisse und Zu Verminderung besonderem Maße für solche Zweige der In- 
der Leistungsfähigkeit der Betriebe. dustrie, die, wie der Maschinen- und Apparate- 
Wenn keine SE SOHON Ueberschüsse erzielt bau und die ihm verwandten Industrien, keine 
werden, muß. die Verbesserung der Betriebs- gleichbleibende Massen- und Stapelware, sondern 
einrichtungen Sder der rechtzeitige rent On außerordentlich vielseitige Krzeugnisse her- 
brauchter oder veralteter Teile vernachlässigt stellen,‘ die zu einem sehr erheblichen Teil sogar 
werden, Auch für Arbeiten I Verbesserung im Einzelbau den besonderen Bedürfnissen des 
der Konstruktion der Erzeugnisse und für Ver- einzelnen Abnehmers angepasst werden müssen 
suchsarbeiten stehen keine Gelder zur Verfügung. und. hei‘! denen : sich‘ Konstruktion und Her- 
Es PX auch nicht möglich, fremde Gelder nen stellungsmethoden zudem infolge der schnel- 
für die Investierung ST Industrie ZU BC len Fortschritte der Technik fortwährend in 
INNEN WC bekannt ist, daß ihre Preise kaum schnellem Fluß befinden. Die Unternehmungen 
ie notdürftgsten“ Bedürfnisse decken, dieser Industrien setzen erfahrungsgemäß in erster 
Zu starker Preisdruck wirkt daher Linie viel mehr ihren Stolz in immer wieder 
auch” der Forderung nach Rationali- verbesserte Konstruktionen und neue Erfindun- 
sierung der Herstellungsmethoden in gen, als sie darauf bedacht sind, die Kundschaft 
der Industrie entgegen, wie sie gerade mit ihren Preisen zu übervorteilen. Es liegt 
zurzeit im Interesse der Ueberwindung der ferner in der Natur der Dinge be- 
Wirtschaftskrise angestrebt und auch besonders gründet, daß solche Industriezweige 
von der Regierung und den Vertretern der Arbeit- besonders leicht unter einer zu großen 
nehmer verlangt wird. Denn zur Durchführung Anzahl von Werken leiden und daß es 
solcher Rationalisierung ist vor allem eine gewisse in ihnen erfahrungsgemäß auch starken 
Kapitalkraft nötig, die genügend Bewegungs- Werken nur selten gelingt, durch 
freiheit gibt und das unvermeidliche Risiko schärfsten Konkurrenzkampfdie Zahl der 
solcher Umstellungen zu tragen gestattet. Wettbewerber zu verringern. Meistens 
Gerade die Arbeitnehmer hatten atch sind bisher derartige Versuche nach ‚schweren 
aus naheliegenden eigenen Interessen Verlusten aller Beteiligten ergebhnislos ab- 
alle Veranlassung, gegen die rücksichts- gebrochen worden. 
lose und restlose Ausnützung der freien Die Firmen dieser Industriezweige können 
Konkurrenz Bedenken zu erheben; denn auch besonders leicht von den Abnehmern gegen 
es ist klar, daß in ‚einer um ihre Erhaltung einander ausgespielt werden, Wenn die Ab- 
schwer ringenden und von der Hand in.den nehmer auch die Unterschiede der angebotenen 
Mund lebenden Industrie sich nicht nur ein Erzeugnisse in der Qualtät recht gut kennen.
	        

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Stellungnahme Des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten Zu Dem Artikel II Des Entwurfs Eines “Gesetzes Zur Förderung Des Preisabbaues” Betr. Massnahmen Gegen Ringbildung. $hVerein Dt. Maschinenbau-Anstalten, 1926.
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