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Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung

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Bibliographic data

fullscreen: Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung

Monograph

Identifikator:
1749158779
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-122103
Document type:
Monograph
Title:
Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung
Place of publication:
Berlin-Charlottenburg
Publisher:
$hVerein Dt. Maschinenbau-Anstalten
Year of publication:
1926
Scope:
19 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II. Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Stellungnahme des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten zu dem Artikel II des Entwurfs eines "Gesetzes zur Förderung des Preisabbaues" betr. Massnahmen gegen Ringbildung
  • Title page
  • Contents
  • I. Einzelbestimmungen des Gesetzentwurfes
  • II. Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes

Full text

18 Die grundsätzlich falsche Einstellung des Gesetzentwurfes 
beweglich und ehrgeizig, als daß Gefahr für ergeben, daß wegen der Vielgestaltigkeit der 
eine gewisse Kinrostung bestände. Jede Fir- Erzeugnisse Preisverständigungen auf die Dauer 
ma weiß aber auch, daß sie trotz Schutz nur durchführbar sind, wenn sie auf umfang- 
wertvolle Kundenbeziehungen einbüßt, reiche und zuverlässige zahlenmäßige Unter- 
wenn sie nicht einwandfreie Erzeugnisse suchungen über die Zusammensetzung und Höhe 
liefert. der Selbstkosten sich stützen. Die Vielheit der 
Derartige Schutzverfahren können natürlich Firmen, welche dasselbe Erzeugnis herstellen, 
in sehr verschiedener Weise durchgeführt wer- hat zur Folge, daß auch beim Bestehen eines 
den. Z.B-. ist schon eine Vereinbarung, daß Verbandes der Wettbewerb zwischen den Mit- 
von mehreren anbietenden Firmen eine berech- gliedern noch sehr scharf bleibt. Ein Teil der 
tigt sein soll, einen Preisnachlaß oder Abände- Firmen ist daher immer, soweit überhaupt bin- 
rungen der Lieferbedingungen zuzugestehen, dende Preisfestsetzungen erfolgen, für möglichst 
während die anderen Firmen an ihrem ersten niedrige Preise, und eine Einigkeit der Fir- 
Angebot festhalten, ein Schutzverfahren. men ist auf die Dauer nur aufrecht zu 
Wie bereits betont, sind die Schutzverfahren erhalten, wenn durch neutrale Selbst- 
fast das einzige Mittel, daß der nichtsyndizie- kostenberechnungen die richtige, nach 
rungsfähigen Fertigindustrie zur Verfügung steht, jeder Richtung hin vertretbare Preis- 
um ihre Beschäftigung: zu regeln. Das gilt höhe auch den Verbandsmitgliedern 
sowohl für Schutzverfahren, die von nachgewiesen werden kann. 
Verbänden gehandhabt werden, als auch Der Umstand, daß die Fachverbände durch 
von solchen, die ohne festen Verband freiwilligen Beitritt der Lieferer zustande kom- 
von den Firmen unmittelbar von Fall zu men und erhalten werden und daß sie in den 
Fall vereinbart werden. Denn es gibt Zweigen der Maschinen- und Apparate-Industrie 
Fälle, in denen aus besonderen Gründen ein durchweg noch eine Reihe von Außenseitern 
Verband nicht gegründet werden kann und doch neben sich haben, ist außerdem eine ganz er- 
infolge der übermächtigen Stellung des Abneh- hebliche natürliche Gewähr dafür, daß ihre 
mers Schutzvereinbarungen ganz besonders not- Verbandspolitik maßvoll bleibt. Denn jedes 
wendig sind, UÜbermaß stärkt die Außenseiter und 
Weil die $$ 3 und 4 solche Vereinbarungen all- bringt den Verband in Gefahr, nach eini- 
gemein bedrohen, müssen wir abermals den Ge- ger Zeit auseinander zu fallen. 
setzentwurf als einen besonders gegen die Der freie Wettbewerb kann auf dem Gebiete 
Fertigindustrie gerichteten Schlag be- des Maschinen- und Apparatebaues auch des- 
zeichnen und gegen seine Annahme Ver- wegen durch inländische Verbände nicht aus- 
wahrung einlegen. geschaltet werden, weil die deutschen Ein- 
fuhrzollsätze für Maschinen und Appa- 
es z 2 z n rate durchweg nur wenige Prozente des 
5. Die Verbände der Fertigindustrie als wich- Maschinenwertes ausmachen und daher 
Hiastes Mittel für eine volkswirtschaftlich gesunde schon bei geringen Ueberpreisen eine erhebliche 
Ordnung des Wettbewerbes und für die Lösung Einfuhr von den benachbarten Ländern ein- 
gemeinwirtschäftlicher Fragen, setzen würde. Auch bei den Verhandlungen 
Verständigungen der Hersteller über Preise über den neuen deutschen Zolltarif treten die 
und Lieferbedingungen stellen also, wenn sie Verhände der Moaschinenindustrie durchweg 
sich auf gesunder, volkswirtschaftlich vertret- dafür ein, daß diese mäßige Zollhöhe erhalten 
barer Grundlage aufbauen, unbedingt eine bleibt. Das ist ein Beweis dafür, daß an eine 
notwendige und erwünschte Ergänzung Überhöhung der deutschen Maschinenpreise 
des Grundsatzes der freien Konkurrenz nicht gedacht wird. 
dar, die von der Behörde gewürdigt und nicht Nur nebenbei sei erwähnt, daß auf dem Ge- 
erschwert werden sollte. biete der KEisenfertigindustrien die Verbände 
Auf die besondere Notwendigkeit solcher Ver- sich nicht nur mit der Regelung der Preise 
ständigungen in der Fertigindustrie ist hier die, ‚und. Lieferbedingungen befassen, sondern auch 
Bildung der zahlreichen Fachverbände zurückzu- viele Fragen der Produktionsverbesse- 
fahren: rung „behandeln, die wissenschaftlichen 
Außerdem hat sich gerade in der Maschinen- Institute unterstützen, auf gemeinsame Kosten 
und Apparate - Industrie aus der Erfahrung Versuche selbst durchführen und von wissen-
	        

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Stellungnahme Des Vereins Deutscher Maschinenbauanstalten Zu Dem Artikel II Des Entwurfs Eines “Gesetzes Zur Förderung Des Preisabbaues” Betr. Massnahmen Gegen Ringbildung. $hVerein Dt. Maschinenbau-Anstalten, 1926.
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