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Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

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Bibliographic data

fullscreen: Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön

Monograph

Identifikator:
1751730271
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127610
Document type:
Monograph
Author:
Yule, George Udny http://d-nb.info/gnd/12910504X
Title:
An Introduction to the theory of statistics
Edition:
8. ed. rev
Place of publication:
London
Publisher:
Griffin
Year of publication:
1927
Scope:
XV, 422 S
Ill., Diagr
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part II. The theory of variables
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Retablissement Ost- und Westpreußens unter der Mitwirkung und Leitung Theodors von Schön
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Kriegsschäden und Entschädigungen in den Jahren 1806-15. Das Retablissement und die Reformgesetze 1807-11
  • Erstes Kapitel. Der Retablissementsfonds in der Hand der Stände. 1816-1823
  • Zweites Kapitel. Der von Schön verwaltete Landesunterstützungsfonds 1824-1835
  • Drittes Kapitel. Schöns Bauernpolitik
  • Schluß
  • Namensregister

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Ausblick pprengt, um sich der französischen Bedrückung zu entziehen. Als Eingeborener einer früheren deutschen Kolonie kann ich bekunden, daß sich die Franzosen wie ein Gifthauch ausgewirkt haben. All die ausgezeichneten Einrich— lungen, die die Deurschen pflegten, sind »ernachlässigt, der Handel ist zerstört uind die Bevölkerung bis auf die Knochen hesteuert. Wir haben nun genug gehört von der angeblichen Gottlosigkeit der Deutschen; venn aber die Wahl besteht zwischen ihnen und den Franzosen, dann gebt uns die Deutschen; Bott möge geben, daß sie bald zurückkehren.“ Der Kolonialdeutsche, Berlin 1. 12. 1927. Ausbelick Der Überblick über die wirtschaftliche Lage der Kolonien ergibt die Tatsache, daß in Südwestafrika, Ostafrika und Britisch-Kamerun erhebliche deuische Interessen vorhanden sind. Letzteres ist fast ein rein deutsches Wirtschaftsgebiet unter britischer Ver— valtung, in Südwest beginnen die Deutschen um hie Mehrheit zu kämpfen und in Ostafrika dürfte n absehbarer Zeit die deutsche Bevölkerung der zritischen Zivilbevölkerung gleich sein. Das ist zewiß rühmlich für die deutsche Spannkraft und Leistungsfähigkeit, wenn man an die schamlose Beraubung und Vertreibung unter dem Namen Liquidation und Repatriierung denkt. Es ist aber oor allem ein starkes Bekenntnis zum Kolonial⸗ villen des Teiles unseres Volkes, der aus eigener Sachkunde ein Urteil abzugeben berufen ist. Dort, wie in den Gebieten, in denen wir z. T. noch durch Gewalt oder Tücke am Weitbewerbe ver— hindert werden — eine Angst, die uns ehrt! —, sind die Kriegsfolgen überwunden, und die Er— folge deutscher Arbeit fallen als üppige Ernte unseren unrechtmäßigen „Rechtsnachfolgern“ in den Schoß. Die Hoffnungen, die wir seinerzeit ruf unsere Kolonien setzten, haben sich als sachlich gerechtfertigt erwiesen. Wir haben ihre wirtschaft⸗ lichen Mögßglichkeiten nicht überschätzt, sondern richtig eingeschätzt, als wir ihren Wert auf 70 Milliarden Goldmark berechneten. Diese sind uns bisher nicht gusgebracht. Man hat die Ent⸗ schädigungen der beraubten Kolonial- und Übersee— deutschen aus den Tawes-Annuitäten im Haag abgelehnt. Wir werden nunmehr fordern müssen, daß, wenn die Mandate in Eigentum der jetzigen Inhaber umgewandelt werden sollten, der volle Wert auf unser Kriegsdebet angerechnet wird. Beschieht die Umwandlung aber nicht — und das allein entspricht dem Rechte — dann müssen uns die Mandate wieder übertragen werden, nachdem in Locarno anerkannt ist, daß die einzige Recht— fertigung des Kolonialraubes, unsere angebliche oloniale Unfähigkeit und Unwürdigkeit, eine Lüge, die Kolonialschuldlüge — gewesen ist. Wir sind nach wie vor unter den Weltvölkern eines der ersten. Und Weltvölker haben das Recht und die Pflicht mitzuwirken bei der Einfügung der ioch brachliegenden Gebiete in die Weltwirtschaft ind die Zivilisation. Es bliebe die Frage, ob Deutschland mit jeiner jetzigen traurigen Wirtschaftlage überhaupt vieder Kolonialbesitz mit Aussicht auf Erfolg in Verwaltung nehmen könnte. Wir sind er Meinung, daß das bejaht werden muß. Wir oürden Rohstoffe zu erschwinglicheren Preisen us eigenen Schutzgebieten beziehen als aus dem luslande, ganz abgesehen davon, daß 30 - 405 er Kosten unserer Volkswirtschaft in Gestalt von handels⸗, Reederei⸗, Versicherungsgewinnen und Is Gehälter und Unterhaltungskosten unserer in en Kolonien tätigen Landsleute wieder zuflössen. die Tatkraft unserer Auslandsdeutschen, zum roßen Teile völlig brachgelegt, würde ein Be— itigungsfeld finden und die Kolonien in An— etracht unserer Rohstoffnot zu einem ungeahnten lufschwung bringen. Das alles würde das Nutterland wirtschaftlich stärken und im Hinblick uf seine Verpflichtungen aus dem Friedensvertrage ahlungsfähiger machen. Uns will scheinen, daß uch Teutschlands Gläubiger ein Interesse an ieser Lösung haben. Geld braucht Deutschland nicht für die Ver— »altung eines ihm neu zufallenden Kolonial— esitzes. Tenn wie schon 1909 bringen auch eute noch die Kolonien ihre Verwaltungskosten elbst auf. Und Privaätkapital ist für Afrika mmer noch zu finden, ganz abgesehen davon, ,aß die Amerikaner, in der Überzeugung, daß kolonialbesitz Deutschland zur Ersüllungspolitik zach dem Dawesplan fähig macht, bereit sind, es a deutschen Kolonien anzulegen oder ihnen zur zerfügung zu stellen. Macht ist dazu auch nicht nötig. Man könnte in die relativ gleichfalls machtlosen Kolonialstaaten Sortugal, Spanien und vor allem Holland denken — aber ist dieser Einwurf überhaupt berechtigt ud würdig? Wenn man etwas nicht unternehmen »ll, weil man es im Kriegsfalle nicht schützen ann, hätten wir dann unseren Überseehandel, nsere Schiffahrt wieder ausfbauen dürfen? Ja, ind wir denn in der Lage, den Bauern hinter em Pfluge, den Arbeiter an der Maschine zu hützen? Und sollen Pflug und Maschine deshalb illstehen? Und dann malen pazifistische Phantasten ein hauriges Gemälde von dem „mit Kolonialbesitz nicht elasteten“ Deutschland, das außerhalb der Rassen⸗ ämpfe bleibt und sich womöglich gar deswegen „er Liebe und Verehrung der farbigen Rassen er— reut. Ich habe darüber eine kleine Schrift ge— hrieben (Imperialismus und Kolonialpolitik, serausgegeben 1927 von der Deutschen Kolonial— gesellschaft), die diese Illusionen widerlegt. Hier rur soviel: was für China und Indien gelten 2

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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