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Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Bibliographic data

Contents: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. The examination of Dr. Benjamin Franklin in the british house of commons
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Kapital
  • Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)
  • Title page
  • Contents
  • Erster Abschnitt. Ware und Geld
  • Zweiter Abschnitt. Die Verwandlung von Geld in Kapital
  • Dritter Abschnitt. Die Produktion des absoluten Mehrwertes
  • Vierter Abschnitt. Die Produktion des relativen Mehrwertes
  • Fünfter Abschnitt. Die Produktion des absoluten und relativen Mehrwertes
  • Sechster Abschnitt. Der Arbeitslohn
  • Siebter Abschnitt. Der Akkumulationsprozeß des Kapitals
  • Index

Full text

Vorwort des Herausgebers, 
XXXIH 
genau der gleiche, sondern ein etwas weiter entwickelter Anfang. 
Auch die kapitalistische Gesellschaft bildet einen immer wieder- 
kehrenden Kreislauf der Produktion, nur wer diesen voll begriffen 
hat, wird jeden einzelnen ihrer Faktoren begreifen. Ein Buch aber 
kann keinen Kreislauf bilden, es muß einen Anfang haben und ein 
Ende. So wie die Wirklichkeit, die es zu fassen sucht, wird man es 
jedoch nicht völlig verstehen, wenn man es nicht auch als Kreis- 
lauf auffaßt — das heißt, wenn man nicht, nachdem man es zu Ende 
gelesen, noch einmal von vorn beginnt. Wenigstens gilt das für alle 
Bücher, die so umfangreich sind und deren Basis so neu, daß man 
unmöglich nach einmaliger Lektüre ihren Gesamtinhalt im Kopfe 
haben kann. 
Schopenhauer hat einmal eine ähnliche Auffassung entwickelt, 
allerdings rein idealistisch von dem Wesen des Gedankens, 
nicht der Wirklichkeit ausgehend. Er sagt: ; 
Ein System von Gedanken muß allemal einen architektonischen 
Zusammenhang haben, das heißt einen solchen, in welchem immer ein Teil 
den andern trägt, nicht aber dieser auch jenen, der Grundstein endlich alle, 
ohne von ihnen getragen zu werden, der Gipfel getragen wird, ohne zu 
tragen. Hingegen ein einziger Gedanke muß, so umfassend er auch 
sein mag, die vollkommenste Einheit bewahren. Läßt er dennoch, zum 
Behufe seiner Mitteilung, sich in Teile zerlegen, so muß doch wieder der 
Zusammenhang dieser Teile ein organischer, das heißt ein solcher 
sein, wo jeder Teil ebenso das Ganze erhält, als er vom Ganzen gehalten 
wird, keiner der erste und keiner der letzte ist, der ganze Gedanke durch 
jeden Teil an Deutlichkeit gewinnt und auch der kleinste Teil nicht völlig 
verstanden werden kann, ohne daß das Ganze vorher verstanden sei. — 
Ein Buch muß inzwischen eine erste und eine letzte Zeile haben und wird 
insofern einem Organismus allemal sehr unähnlich bleiben, so sehr diesem 
ähnlich auch immer sein Inhalt sein mag: folglich werden Form und Stoff 
hier im Widerspruch stehen. 
Es ergibt sich von selbst, daß unter solchen Umständen zum Eindringen 
in den dargelegten Gedanken kein anderer Rat ist, als das Buch zwei- 
malzu lesen, und zwar das erste Mal mit viel Geduld, welche 
allein zu schöpfen ist aus dem freiwillig geschenkten Glauben, daß der 
Anfang das Ende beinahe so sehr voraussetze, als das Ende den Anfang, 
und ebenso jeder frühere Teil den späteren beinahe so sehr als dieser 
jenen. Ich sage „beinahe“; denn ganz und gar so ist es keineswegs, und 
was irgend zu tun möglich war, um das, welches am wenigsten erst durch 
das folgende aufgeklärt wird, voranzuschicken, wie überhaupt, was irgend 
möglich, zur leichten Faßlichkeit und Deutlichkeit beitragen konnte, ist 
redlich und gewissenhaft geschehen; ja, es könnte sogar damit in gewissem 
Grade gelungen sein, wenn nicht der Leser, was sehr natürlich, nicht bloß 
an das jedesmal Gesagte, sondern auch an die möglichen Folgerungen dar- 
aus, beim Lesen dächte, wodurch außer den vielen wirklich vorhandenen 
Widersprüchen gegen die Meinungen der Zeit und mutmaßlich auch des 
Das Kapital. I. 
4 
a
	        

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Der Produktionsprozeß Des Kapitals. J. H. W. Dietz Nachf., G. m. b. H., 1928.
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