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Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

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Bibliographic data

fullscreen: Das Problem der Wirtschaftsdemokratie

Monograph

Identifikator:
1752429486
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-127700
Document type:
Monograph
Author:
Franklin, Benjamin http://d-nb.info/gnd/118534912
Title:
Essays of Benjamin Franklin
Place of publication:
New York
Publisher:
G. P. Putnam's Sons
Year of publication:
1927
Scope:
xi, 273 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
XIII. An edict by the King of Prussia
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie
  • Title page
  • Contents
  • Das Problem der Wirtschaftsdemokratie auf der Düsseldorfer Industrietagung 1929 / von Dr. J. Herle, Geschäftsführer des Reichsverbandes der Deutschen Industrie
  • Das gewerkschaftliche Programm der Wirtschaftsdemokratie / von Universitätsprofessor Dr. Georg Halm, Würzburg
  • Die Probleme der Wirtschaftsdemokratie. Dargestellt an internationalen Beispielen / von Privatdozent Dr. Walter Heinrich, Wien
  • Individualismus oder Kollektivismus als Weltanschauung / von Professor Dr. E. Horneffer, Gießen
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des evangelischen Christentums. Pastor Dr. rer. pol. Depuhl, Volkswirt RDV, Hannover
  • Freiheit oder Organisation des sittlichen Gedankens in der Wirtschaft. Vom Standpunkt des katholischen Christentums / von Prof. Schilling in Tübingen
  • Individualismus und Kollektivismus als Triebkräfte in der Wirtschaft / von Bergassessor a. D. Dr.-Ing. e. h. v. u. z. Loewenstein
  • Der demokratische Gedanke im Staats- und Wirtschaftsleben / von Prof. M. Wundt, Jena
  • Sozialismus und Demokratie / von Dr. Paul Osthold, Düsseldorf
  • Gemeinwirtschaftliche Experimente in der Vergangenheit / von Universitätsprofessor Dr. Preyer, M. d. R. , Königsberg
  • Wirtschaftsdemokratie und Kartelle / von Universitätsprofessor Dr. Robert Liefmann
  • 10 Jahre Kohlenwirtschaftsgesetz / von Geheimrat G. Brecht, Köln
  • Für die Freiheit der Schlüsselindustrie / von Dr. M. Schlenker, Düsseldorf
  • Wirtschaftsdemokratische Irrtümer bezüglich der weiterverarbeitenden Industrie / von Direktor Karl Lange. Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten
  • Konzernbildung und Wirtschaftsdemokratie / von Prof. Dr. Karl Muhs, Greifswald
  • Die begrenzte Reichweite des Genossenschaftsgedankens in der Gütererzeugung. Der Wesensunterschied zwischen genossenschaftlicher Gütererzeugung und Güterverteilung / von Universitätsprofessor Emil Wehrle, Karlsruhe
  • Grenzen zwischen öffentlicher und privater Wirtschaft / von Dr. Martin Sogemeier, Berlin
  • Recht und Gemeinschaftsgedanke / von Universitätsprofessor Dr. Heinrich Lehmann, Köln
  • Das deutsche Arbeitsrecht, Wegbereiter des Sozialismus / von Rechtsanwalt Schoppen, Düsseldorf
  • Sozialpolitik zwischen Demokratie und Autonomie / von Dr. Josef Winschuh, Berlin
  • Um die Autonomie des sozialen Gedankens / von Professor Dr. Adolf Günther, Innsbruck
  • Die Vorherrschaft der freien Gewerkschaften in den Organen der Selbstverwaltung / von Dr. rer. pol. Hadrich, Leipzig
  • Steuern als Werkzeug der Wirtschaftssozialisierung / von Dr. jur. et phil. Franz von Lilienthal, Oberregierungsrat
  • Hoffnungen und Tatsachen um den Artikel 165 der Reichsverfassung. Ein Bericht / von Dr. Wilhelm Steinberg, Düsseldorf
  • Soziale Bauhütten / von Dr. Schuster, Düsseldorf
  • Um Form und Wesen der Handelskammer / von Dr. Wilden, Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf
  • Falsche Romantik um die Betriebsdemokratie / von Dr. Robert Holthöfer (Essen)
  • Das Schlagwort vom Bildungsprivileg / von Bergassessor Dr.-Ing e. h. Ernst Brandi, Dortmund, Vorsitz des Vereins für die bergbaulichen Interessen in Essen
  • Wirtschaftsdemokratische Wanderung in der Fremde / von Wolfgang Krüger, Berlin
  • Unternehmer und Wirtschaftsdemokratie / von A. Heinrichsbauer, Essen
  • Idee und Persönlichkeit als Triebkräfte der Geschichte / von Universitätsprofessor Dr. W. Schüßler, Rostock

Full text

in breitestem Umfange vollendet wurde, Unternehmer 
und Kapitalist sind nicht mehr iden- 
tisch. Der Kapitalist beschränkt sich auf die Funktion, 
die erforderlichen Geldmittel bereitzustellen, während die 
tatsächliche Geschäftsführung von Persgnen geübt wird, 
die, meist selbst Angestellte der Unternehmung, in erster 
Linie Träger des Unternehmungsinteresses sind.‘ das dem 
Kapitalinteresse voransteht. 
Wenn sich in den Konzernen eine gewaltige Wirt- 
schaftsmacht zusammenbaillt, so sind gerade in jener 
Spaltung zwischen Besitz und Unternehmen Garantien 
dafür gegeben, daß ‚die akkumulierte Wirtschaftsmacht 
nicht einseitig dem Gewinnstreben des Kapitals dienstbar 
gemacht wird. Die Wirtschaftsgewinnung hat einen grund- 
legenden Wandel erfahren. Der Gesichtspunkt der höchsten 
Ertragserzielung, der Rentabilität zwar ist nach wie vor 
von fundamentaler Bedeutung für die kapitalistischen Moti- 
vationen; er muß es sein um den Produktionsapparat der 
Volkswirtschaft zu erhalten und zu vermehren und die 
Kontinuität der Arbeiterbeschäftigung zu wahren. Ohne 
Profit raucht selbstverständlich auch heute kein Schorn- 
stein, 
Aber das Gesicht des kapitalistischen Profits ist 
anders geworden. 
Erste Aufgabe des Wirtschaftens ist nicht mehr die per- 
sönliche Bereicherung, die optimale Gewinnausschüttung 
an die Gesellschafter, sondern die Sicherung des Bestandes 
der Gesellschaft und ihre Erweiterung, An die Stelle des 
Menschen, des Kapitalisten, ist die Unternehmung als 
letztes und endgültiges Zwecksubjekt getreten. Das 
Gewinnstreben hat eine Versachlichung oder, wie Sombart 
es nennt, eine Objektivierung erfahren. 
Die Versachlichung des Profitmotivs 
prägt sich mit besonderer Deutlichkeit in der Bilanz- und 
Dividendenpolitik aus, die von dem Gesichtspunkt der 
Finanzvorsicht und maximalen Reservebildung getragen 
wird, hinter den die Geldinteressen der Aktionäre gegebe- 
nenfalls zurückzutreten haben. Nicht die Vermögensmeh- 
rung des einzelnen, sondern die Stärkung der Finanzkraft 
des Unternehmens ist die Richtschnur der Betriebsleitung. 
Stärkung der Finanzkraft ‚aber wirkt sich aus in einer 
Stärkung der Prodüuktionskraft, Dadurch wird, weil die 
investierten Ertragsteile die Kaufkraft der Kapitalisten- 
klasse nicht berühren, 
eine wesentliche Vorbedingung für eine erhöhte 
Anteilnahme auch der Arbeiter am Sozialprodukt, 
also für die Steigerung des Reallohnes, geschaffen. Es 
bedeutet daher eine völlig einseitige Beurteilung der Kon- 
zernbewegung, wenn in dem bekannten. von dem Gewerk- 
schaftsführer Naphtali herausgegebenen Buche „Wirt- 
schaftsdemokratie‘“ von dem „krassen Bild der wirtschaft- 
lich uneingeschränkten Selbstherrschaft, der wirtschaift- 
84
	        

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Das Problem Der Wirtschaftsdemokratie. Industrie-Verl., 1929.
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