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Niederlande

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Bibliographic data

fullscreen: Niederlande

Monograph

Identifikator:
1753210836
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-128414
Document type:
Monograph
Author:
Nogaro, Bertrand http://d-nb.info/gnd/117039713
Title:
Modern monetary systems
Place of publication:
London
Publisher:
King
Year of publication:
1927
Scope:
XII, 236 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part III. Monetary theory and its application in practice
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

253 
Kap. I. Die Ungerechtigkeit des Privatgrundbesitzes. 
die ganz Armen teilt. Es ist die unaufhörliche Steigerung der Grund 
rente, der Preis, den die Arbeit für die Benutzung des Landes zu zahlen 
gezwungen ist, was die vielen um die Güter bringt, die fie ehrlich ver 
dienen, um dieselben in den fänden der wenigen, die nichts für deren 
Gewinnung tun, aufzuhäufen. 
warum fällten die, welche unter dieser Ungerechtigkeit leiden, 
zögern, ihre Aufhebung zu verlangen? wer sind die Grundeigen 
tümer, daß ihnen so gestattet sein sollte, zu ernten, wo sie nicht gesäet 
haben? 
Man erwäge einen Augenblick die völlige Absurdität der Besitz 
titel, kraft welcher wir das Recht auf ausschließlichen Besitz der Erde 
ernsthaft von bsinz auf Kunz übergehen lassen und ihm die absolute 
Herrschaft über alle anderen verleihen. In Kalifornien gehen die Grund 
besitzrechte zurück auf die Regierung Mexikos, auf die sie von dem 
spanischen Könige übergingen, der sie vom Papste übernahm, als dieser 
mit einem Federstriche noch erst zu entdeckende Länder unter die Spanier 
und Portugiesen verteilte — oder sie beruhen, wenn man will, auf 
dem Rechte der Eroberung. In den östlichen Staaten gehen sie zurück 
auf Verträge mit den Indianern und Verleihungen der englischen 
Könige; in Louisiana auf die Regierung von Frankreich; in Florida 
auf die Regierung von Spanien, während sie in England auf die nor 
mannischen Eroberer zurückgehen. Allenthalben nicht auf ein Recht, 
welches verpflichtet, sondern aus eine Gewalt, welche zwingt. Und 
wenn ein Rechtstitel nur auf Gewalt beruht, so kann man nicht darüber 
klagen, falls die Gewalt ihn für nichtig erklärt. Sobald das Volk die 
Macht dazu hat und die Aufhebung dieser Titel beschließt, kann im 
Namen der Gerechtigkeit kein Einwand dagegen erhoben werden. Es 
hat Menschen gegeben, welche die Macht hatten, sich Teile der Erd 
oberfläche anzueignen oder anderen den ausschließlichen Besitz daran 
zu verleihen, aber wann und wo existierte der Mensch, der das Recht 
dazu hatte? 
Das Recht auf den ausschließlichen Besitz eines menschlichen Pro 
dukts ist klar. Einerlei, durch wie viele Hände dasselbe gegangen, am 
Anfang der Reihe war menschliche Arbeit da — jemand, der es durch 
feine Anstrengungen beschafft oder hervorgebracht und der ganzen übrigen 
Menschheit gegenüber einen klaren Besitztitel darauf hatte, welcher 
sehr wohl durch Kauf oder Schenkung an einen anderen übergehen 
konnte. Aber am Ende welcher Reihenfolge von Übertragungen oder 
Schenkungen kann ein gleicher Titel aus irgendeinen Teil des materiellen 
Weltalls bewiesen oder angenommen werden? Auf Meliorationen 
kann ein solcher Titel nachgewiesen werden, aber es ist nur ein Titel 
auf Meliorationen und nicht auf das Land selbst. Wenn ich einen Wald 
abholze, einen Sumpf austrockne oder einen Morast ausfülle, so ist 
alles, was ich gerechterweise beanspruchen kann, der durch diese An 
strengungen verliehene wert. Dieselben geben mir kein Recht auf das
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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