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Reichshaushalt und Finanzausgleich

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Bibliographic data

fullscreen: Reichshaushalt und Finanzausgleich

Monograph

Identifikator:
1755385463
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-131378
Document type:
Monograph
Author:
Oberfohren, Ernst http://d-nb.info/gnd/101629362
Title:
Reichshaushalt und Finanzausgleich
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Deutschnationale Schriftenvertriebsstelle
Year of publication:
1927
Scope:
20 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Reichshaushalt und Finanzausgleich
  • Title page

Full text

M 
ist, si auf die Steuersentungen zurückzuführen, d u r ch - 
aus irrtümlich ist. (Sehr richtig! bei den Deutschnationalen.) 
Die Besserung der Konjunktur, soweit wir eine solche erlebt haben, 
ist auf Vorgänge zurückzuführen, die außerhalb der Einflußsphäre 
des Reichsfinanzministers Reinhold gelegen haben. (Sehr richtig! 
bei den Deutschnationalen.) Nunmehr sagt in der nichtgehaltenen 
Etatsrede (,„Vossische Zeitung“ Nr. 70 vom 11. Februar 1927) 
Herr Reinhold selbst, daß die Deckung des Ausgaben- 
bedarfs für 1927 außerordentlich schwierig gewesen sei, da Ueber- 
schüsse aus früheren Jahren nicht mehr zur Verfügung ständen. 
(Hört! Hört! bei den Deutschnationalen.) Hier haben Sie mit 
Händen greifbar die Katastrophe seiner Finanz- 
politik, die von der vorsichtigen Politik unter Wahrung von 
Reserven bewußt abgegangen ist. (Widerspruch bei den Deutschen 
Demokraten.) Dabei ist noch nicht einmal gewürdigt, daß das 
Aufkommen aus den Steuern im Voranschlag 
v o n 1927, wie wir es ja auch aus den Ausführungen des Herrn 
Dr. Köhler gehört haben, stark über schägt ist. Diese Auf- 
stellungen über das Aufkommen gehen im Durchschnitt um nicht 
weniger als 12 Prozent über die im Etat 1926 aufgestellten 
Ansätze hinaus. (Hört! Hört! bei den Deutschnationalen.) Man 
kann, sachlich gesprochen, durchaus zweifelhaft sein, ob die Höher- 
schraubungen der Ansätze nicht sogar die Grenze de s ZU - 
läss igen überschritten haben. Jedenfalls ist aber eine eventuell 
eintretende Besserung der allgemeinen Wirtjchaftslage bereits in einem 
Maße eskomptiert, das über die Richtsätze einer gesunden und voraus- 
schauenden Finanzgebarung weit hinwegschreite. Gewiß braucht 
man nicht dauernd einen finanzminissteriellen Pessimismus an den 
Tag zu legen, aber ein erwünschter Fortschritt des Wirtschafts- 
lebens darf nicht in dem Maße zur Geltung gebracht werden, wie 
es in diesen Etatsansätzen geschieht. Vielleicht könnte man sogar, 
wenn man sehr scharf urteilen wollte, die Frage aufwerfen, ob die 
Mehxrerträge nicht in den Etat eingesetzt worden sind, um zunächst 
einmal auf dem Papier eine Balancierung zu erreichen. (Hörtl 
Hört! bei den Deutschnationalen.) Wenn ich jedenfalls den Ansat 
des Aufkommens aus der Vermögenssteuer mit 470 Millionen sehe, 
dann darf ich doch die lebhaftesten Zweifel daran äußern, ob das 
überhaupt ernst genommen werden kann. Dabei hat der frühere 
Reichsfinanzminister in seiner in der Presse erschienenen Etatsrede, 
wie Herr Dr. Köhler auch hervorhob, sogar von der Möglichkeit 
einer Erhöhung der Aufkommen aus der Einkommensteuer über 
den “svgzhi; :: Ansatz hinweg von 300 bis 400 Millionen ge- 
sprochen. 
Meine Damen und Herren! Die besondere Sorge 
des deutschnationalen Finanzministers v. Schlie b en während 
seiner Amtszeit und der deutschnationalen Kritiker der Etats- und
	        

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Reichshaushalt Und Finanzausgleich. Deutschnationale Schriftenvertriebsstelle, 1927.
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