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Allgemeine Gesellschaftslehre

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Bibliographic data

fullscreen: Allgemeine Gesellschaftslehre

Monograph

Identifikator:
1756995737
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-141075
Document type:
Monograph
Title:
Internationale Konvention zum gegenseitigen Schutz privater Vermögensrechte im Ausland
Edition:
Als Ms. gedr
Place of publication:
Köln
Year of publication:
[ca. 1927]
Scope:
70 Bl
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
B. Hauptteil
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Allgemeine Gesellschaftslehre
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Grundwissenschaft und Gesellschaftswissenschaft
  • Kapitel II. Das Wollen
  • III. Kapitel. Das Streben
  • IV. Kapitel. Vergemeinschaftung und Gemeinschaft
  • V. Kapitel. Vergesellschaftung und Gesellschaft
  • VI. Die Macht
  • VII. Kapitel. Die Besonderheiten der Vergesellschaftungs- Werbungs- Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs- Seelenaugenblick hinsichtlich der Vergesellschaftungs-Interesse-Gedanken
  • VIII. Kapitel. Andere Besonderheiten der Vergesellschaftungs-Werbungs-Seelenaugenblicke und der Vergesellschaftungs-Seelenaugenblicke
  • IX. Kapitel. Staats-Gesellschaft, Rechts-Gesellschaft und Wirtschafts-Gesellschaft

Full text

Das Wollen. 
"61 
gedanke die unmittelbare grundlegende Bedingung für jene seelische Ver- 
änderung ab, in welcher die Seele einen „Gedanken im Wünschen“ gewinnt, 
also zum „Wünschen“ gelangt. Die gegenwärtige Unlust ist eben das 
‚Treibende“ (der „Trieb‘“), d. h. die wirkende Bedingung dafür, daß 
die Seele zum „Wünschen“ gelangt. während besondere Denkbestimmt- 
heit lediglich die grundlegende Bedingung abgibt, und die Denkbestimmt- 
heit es ist, in welcher sich die Seele verändert, wenn sie zum „Wünschen“ 
gelangt. Sprechen wir also von einem „besonderes Wünschen be- 
dingenden Seelenaugenblicke“, so meinen wir stets einen Seelenaugen: 
blick, dem eine Unlust und ein entsprechender Lustgewinngedanke zu- 
gehören, von denen die Unlust die „nächste seelische wirkende Be- 
dingung“, der Lustgewinngedanke die „unmittelbare seelische grund- 
legende Bedingung“ besonderen Wünschens abgibt, wenn besondere 
Gehirnbestimmtheit als grundlegende Bedingung dafür vorhanden ist, 
daß das Gehirn in besonderer Veränderung die „unmittelbare wirkende 
Bedingung“ dafür gewinnt, daß die Seele zum „Wünschen“ gelangt. 
Deshalb wäre es auch ein arger Irrtum, zu meinen, daß der ein be- 
sonderes Wünschen bedingende Seelenaugenblick die „Ursache“ jenes 
Wünschens sei. Denn die „Ursache“ für die Veränderung eines be- 
sonderen Einzelwesens umfaßt stets eine diesem Einzelwesen zugehörige 
grundlegende Bedingung und eine einem anderen KEinzelwesen zu- 
gehörige wirkende Bedingung. Die „unmittelbare Ursache“ eines 
Wünschens umfaßt also stets eine der Seele zugehörige grundlegende 
Bedingung und eine Gehirnbestimmtheit als wirkende Bedingung, 
während die „mittelbare Ursache“ des Wünschens eine Gehirnbestimmt- 
heit als grundlegende Bedingung und die „nächste seelische wirkende 
Bedingung des Wünschens“, nämlich eine Unlust, als unmittelbare 
wirkende Bedingung einer Gehirnveränderung umfaßt. Da also ein Seelen- 
augenblick, der eine besondere Unlust und einen entsprechenden Lust- 
gewinngedanken umfaßt, niemals die „Ursache“ eines besonderen 
Wünschens darstellt, können wir einen solchen Seelenaugenblick, wenn 
wir „nach vorwärts“ blicken, stets nur einen „als Wünschensbedingung 
in Betracht kommenden Seelenaugenblick“ nennen, da die ihm zu- 
gehörigen Bestimtheiten nur dann „nächste seelische wirkende Be- 
dingung“ und „unmittelbare grundlegende Bedingung“ eines Wünschens 
sind, wenn überdies besondere Gehirnbestimmtheit vorhanden ist. Aber 
auch die als Wünschensbedingungen in Betracht kommenden seelischen 
Bestimmtheiten haben hinsichtlich ihrer Zugehörigkeit zu besonderer 
Seele ihre Bedingungen, darunter auch seelische Bedingungen, So daß 
wir von den „wirkenden und grundlegenden Bedingungen 
der besonderes Wünschen bedingenden Unlust“ sowie von den 
„Wirkenden und grundlegenden Bedingungen des besonderes 
Wünschen bedingenden Lustgewinngedankens“ sprechen können.
	        

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Allgemeine Gesellschaftslehre. Verlag von Gustav Fischer, 1930.
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