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Theoretische Sozialökonomie

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Bibliographic data

fullscreen: Theoretische Sozialökonomie

Monograph

Identifikator:
1757028552
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-135495
Document type:
Monograph
Title:
The agricultural output of England and Wales 1925
Place of publication:
London
Publisher:
Stat. Off.
Year of publication:
1927
Scope:
XV, 152 Seiten
graph. Darst., Kt.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Die deutsche Wirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • 1. Die wirtschaftliche Bewegung
  • 2. Deutschlands Stellung in der Weltwirtschaft
  • 3. Wirtschaft und politische Parteien
  • 4. Die Wirtschaft und die soziale Frage
  • 5. Industrie und Finanz
  • 6. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handels
  • 7. Das Handwerk im Rahmen der Volkswirtschaft
  • 8. Reichsverfassung und Wirtschaft
  • 9. Wirtschaft und Reparationspolitik
  • 10. Wirtschaftliches Organisationswesen
    10. Wirtschaftliches Organisationswesen
  • 11. Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit
  • 12. Die menschlichen Kräfte in der Wirtschaft
  • 13. Wirtschaftliche Betriebsmethoden
  • 14. Gewerblicher Urheberschutz
  • 15. Kommunale Wirtschaftsbetriebe
  • 16. Deutsche Wirtschaftsbeziehungen zu Österreich
  • 17. Die angewandten Naturwissenschaften im Dienste der Wirtschaft
  • 18. Wirtschaft und Steuerpolitik
  • 19. Die Gesundung der Währung in Deutschland
  • 20. Qualitätsarbeit
  • 21. Verkehrspolitische Aufgaben der Deutschen Reichspost
  • 22. Die wirtschaftliche Bedeutung der Seeschiffahrt
  • 23. Deutsche Wasserstraßenpolitik
  • 24. Verkehrspolitische Aufgaben der Reichseisenbahn
  • 25. Luftfahrt in Wirtschaft und Politik
  • 26. Messen und Ausstellungen
  • 27. Banken und Industrie
  • 28. Der Binnengroßhandel
  • 29. Die staatspolitische Bedeutung der Landwirtschaft
  • 30. Die wirtschaftliche Einstellung der öfentlichen Verwaltung
  • 31. Die wirtschaftliche Einstellung der Rechtspfege
  • 32. Die außenpolitischen Aufgaben der Wirtschaft
  • Index

Full text

Die wirtschaftliche Führerpersönlichkeit, 165 
festzustellen, ob irgend jemand ihnen zu dem gesetzten Ziele, zunächst 
Luft für sich zu schaffen, Ellbogenfreiheit zum Aufstieg zu gewinnen, 
verhelfen kann oder ob er im Wege ist, so ist sie doch eine unbedingte 
Voraussetzung für spätere Großtaten der Organisation, der Ver- 
wendung wirtschaftlicher Beziehungen und Möglichkeiten. 
Aber Wille und Menschenkenntnis würden nicht hinreichend sein, 
um ungewöhnliche Erfolge zu erzielen oder technisch große Probleme 
zu lösen, es gehört dazu in enger Verwandtschaft zur Willenskraft die 
Fähigkeit, schnelle, die Dinge beim Schopfe fassende Entschlüsse zu 
fassen, rasch und sicher zu denken und dementsprechend voraus- 
schauend zu handeln. Es ähneln diese Eigenschaften stark denen, 
welche man bei bedeutenden Feldherren voraussetzt. Ein zu lange 
erwogener Plan taugt oft wenig, zumal bei gefährlicher oder sich täg- 
lich verändernder Lage; da kann es nur darauf ankommen, intuitiv den 
Stand der Dinge zu erfassen und gleich zur Tat zu schreiten und trotz- 
dem stets die eigenen Kräfte richtig einzuschätzen. 
Wie der Heerführer, so muß auch der erfolgreiche Wirtschafts- 
führer zweifellos in gewissem Sinne „Glück haben”, Es gibt tüchtige 
Menschen, denen günstige Gelegenheiten zur Bewährung verhältnis- 
mäßig selten vorkommen, andere, die aus einer einmal gebotenen Sache 
zwanzig neue Gedanken und Möglichkeiten zu entwickeln wissen. Aber 
man soll dieses sogenannte Glück auch im Wirtschaftsleben nicht über- 
schätzen: spekulative Naturen, d, h. Errechner oder Erhoffer müheloser 
Zufallsgewinne, werden selten große Organisatoren, selten Wirtschafts- 
führer erster Ordnung, weil ihr Denken zu sehr von dem Auf und Nieder, 
mit dem ihr Schiff flott wird oder auch bisweilen untergeht, in An- 
spruch genommen wird, Gedanken und Werke von Ausmaß und Dauer 
weist im allgemeinen nur der zähe und begabte Schaffer auf. 
Und diese hat Deutschland in seiner heutigen Lage bitter nötig: 
die Frage des Wiederaufbaues der Nation, der Herausarbeitung aus 
Versklavung und Verarmung ist ebensosehr eine solche der richtig 
geleiteten Wirtschaft wie der planvoll, in vaterländischem, deutschem 
Geiste der neuen Zeit Rechnung tragenden Fortentwicklung der eigenen 
Kultur, wie einer mit staatsmännischer Klugheit und Vorsicht geführten 
Politik, 
Dem deutschen Wirtschaftsführer jeder Art — wir wollen hier ein- 
mal den Kreis recht weit ziehen — erwachsen in den nächsten Jahr- 
zehnten schwerwiegende, schwer zu lösende Aufgaben; jeder von ihnen 
wird sich sagen müssen, daß die Nation von ihm das Äußerste an Tat- 
kraft, an Intelligenz, an volkswirtschaftlicher Einsicht verlangt, wenn 
anders er im Interesse des Gesamtwohls als die höhere Pflicht die an-
	        

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Gesellschaftslehre. Enke, 1928.
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