Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bankpolitik

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
175754061X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136496
Document type:
Monograph
Title:
Stock dividends
Place of publication:
Washington
Publisher:
U.S. Gov. Print. Off.
Year of publication:
1927
Scope:
vii, 273 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
[Appendix]
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

102 
II. Oer Geldmarkt. 
durch die kontinentalen Banken unterscheiden. Oie indische Regierung 
schafft Wechsel- es ist ein ungewöhnlicher Vorgang, Rentenkupons 
gewissermaßen zu diskontieren. Oie Ausgabe von Regierungswechsel 
und Kabelanweisungen bedeutet eine zeitliche Verteilung der Kupon* 
Zahlungen — diese günstige Post der Zahlungsbilanz wird nicht an 
einem oder vier Terminen des Jahres geleistet, sondern in Teilen 
an Tagen passiver Zahlungsbilanz. Line derartige planmäßige zeit 
liche Verteilung geschuldeter Leistungen ist aber nur bei jenen Posten 
der Zahlungsbilanz möglich, die von einem Organ zu regeln sind — 
wie eben die Zinsen der Staatsschuld in Indien — nicht bei den Posten 
der Handelsbilanz. 
Oie kontinentalen Notenbanken aber schaffen nicht Wechsel — 
sie kaufen lediglich vorhandene Wechsel an. Oa vor dem Eintreten der 
Notenbanken der Oevisenhandel schon börsemäßig organisiert war, 
ist hiedurch nicht eine Konzentrierung des Verkehrs geschaffen worden. 
Oer Unterschied der Tätigkeit der Notenbanken auf diesem Gebiet 
gegenüber jener der Kreditbanken liegt in zweifacher Richtung: sie 
können Devisen auch in geldknappen Zeiten erwerben, wenn die Kredit 
banken sich für Oevisenkauf weniger interessieren wollen oder können, 
und sie haben bei Vevisenabgaben nur Interesse an günstigem Wechsel 
kurs, während die andern Banken nicht immer das gleiche Interesse 
haben. In Reichen mit relativ geringem ausländischen Wechselmaterial 
wie Oesterreich vermochte die Notenbank eine beherrschende Stellung 
auf dem Devisenmarkt zu gewinnen, die Reichsbank dagegen teilt sich 
mit zahlreichen starken Konkurrenten in den Oevisenhandel. Lei der 
großen Vielfältigkeit der Posten der Zahlungsbilanz und der Schwierig 
keit sie quantitativ abzuschätzen scheint mir die Tätigkeit einer Mehrheit 
von denkenden Köpfen dem Wirken eines einzigen, die regulierende 
Einflußnahme dem Monopol vorzuziehen. Man konnte gerade in 
neuerer Zeit in Oesterreich die Erfahrung machen, wie sehr das glatte 
Funktionieren der Devisenpolitik bei überragendem Einfluß der Noten 
bank von Zähigkeit oder Unfähigkeit eines einzigen Disponenten ab 
hängt. Oie dadurch geschaffene Verantwortung ist um so bedeutender, 
als die Konzentration des Vevisengeschäfts bei der Notenbank eine 
Verschärfung des Einreservesgstems, zumal in Ländern ohne Gold 
umlauf, herbeiführt. Nicht England oder Deutschland mit ihrer starken 
Goldzirkulation und den großen, im freien Verkehr befindlichen De 
visenbeständen, sondern Oesterreich-Ungarn und Italien mit der Ver 
einigung fast aller ausländischen Zahlungsmittel bei der Notenbank 
haben das Einreservesgstem am schärfsten ausgebildet.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bankpolitik. Verlag von J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), 1915.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.