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Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit

Monograph

Identifikator:
1758040688
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-134707
Document type:
Monograph
Title:
Factures consulaires et certificats d'origine
Edition:
(Nouv. éd.)
Place of publication:
Paris
Publisher:
Soc. Fermière de Publications Officielles
Year of publication:
1927
Scope:
69 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. - Factures consulaires
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Geschichte und Theorie des Bergregals und der Bergbaufreiheit
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Griechischen und Römischen Rechte
  • Verhältnis des Römischen zum Deutschen Bergrecht
  • Die Bergbaufreiheit und die Allmende
  • Die Bergwerksabgaben
  • Waren die Bergwerke im Mittelalter ein rechtliches Zubehör zu Grund und Boden ?
  • Begriff der Regalien
  • Begriff des Bergregals
  • Begriff der Bergbaufreiheit
  • Über das Alter des Bergregals
  • Über den Beweis der Regalität der Bergwerke
  • Das Ungarische (Schemnitzer) Bergrecht
  • Das Böhmisch-Mährische Bergrecht
  • Das Sächsische (Freiberger) Bergrecht
  • Die schlesischen Goldrechte
  • Die Tyrolischen Bergwerksordnungen
  • Die Harzer Bergordnungen
  • Die Bergwerksordnungen für Admont
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im Sachsen- und Schwabenspiegel
  • Bergregal und Bergbaufreiheit in England
  • Die Berggewohnheiten in der Grafschaft Derbyshire
  • Die rechtlichen Verhältnisse der Salinen im Mittelalter
  • Die Urkunden bei Böhlau, betreffend das Salzregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus den in § 22 aufgeführten Urkunden
  • Die Urkunden, betreffend das Metallregal bis zum Jahre 1300
  • Ergebnis aus dem im § 24 besprochenen Urkunden
  • Das Bergregal, die Bergbaufreiheit und die Altgermanische Agrarverfassung
  • Die Fortentwicklung des Bergregals und der Bergbaufreiheit vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts
  • Die Bergbaufreiheit, das Erstfinderrecht, der bergrechtliche Fund und die bergrechtliche Mutung im Verhältnisse zum Bergregale
  • Die rechtliche Natur der regalen Mineralien vor und nach der Verleihung. Das Bergwerkseigentum
  • Bergregal und Bergbaufreiheit im heutigen Recht

Full text

6(3 2- Abschnitt. Grundlegung u. Ausbau der Sozial- u. Wirtschaftspolitik. 
Kleinhandel die Existenz erschweren. Was kann es für eine „Rettung" — und nur 
um eine solche kann es sich handeln — erbringen, wenn man die 70 Warenhäuser mit 
einer Sondersteuer belegt, während daneben tausende großer Detailgeschäfte, Spezial 
häuser, Filial- und Versandgeschäfte aus der Erde schießen und dem Kleinhandel die 
gleich harte Konkurrenz bereiten? 
So schwierig wie die prinzipielle Entscheidung, ebenso schwierig ist die erfolg 
reiche Durchführung eines derartigen Gesetzes. Hiebei fragt es sich: wie läßt 
sich die soziale Reform mit der Anerkennung der individuellen Entwicklung (freien 
Konkurrenz) vereinigen? Beide Prinzipien treffen sich auf dem Boden der Be 
kämpfung des unlauteren Wettbewerbs, wie sie im vorigeit Kapitel abgesteckt ist, 
sowie in der Erschließung des Feldes zu einem ausgiebigen positiven Schaffen der 
Regierung (genauer der Regierungen der einzelnen Bundesstaaten). Innerhalb eines 
derart abgesteckten Rahmens läßt sich sowohl das Protektions- als das Konkurrenz 
prinzip aufrecht erhalten. Die vielfach verbreitete Ansicht, die Quintessenz der liberalen 
Lehre von der freien Entwicklung bestehe darin, daß die Regierung allen wirtschaft 
lichen Auswüchsen gegenüber die Hände in den Schoß lege, beruht auf einem Irrtum. 
Das konnte sie wohl in England und Nordamerika bei der dortigen Grund 
stimmung des Volkes und seiner Jahrhunderte alten Erziehung zur 
Selbsthilfe riskieren, nicht aber in Deutschland, wo bis in die neueste Zeit die alt 
überkommene Arbeitsweise das landwirtschaftliche und neben den Zunst-Reminiszenzen 
das kleingewerbliche Leben beherrscht. 
Bei den geringen Aussichten auf eine wirksame Zurückdrängung der großkapita 
listischen Konkurrenz bildet für die Regierung und die Parteien die positive stetige 
Kleinarbeit, die auf eine Steigerung des Konsums und auf eine Erhöhung der 
Betriebsamkeit der Bevölkerung hinzielt, Vermehrung der Verdienstmöglichkeiten, 
Förderung der gewerblichen Arbeit, aus daß eine immer größere Zahl von Kräften 
sich an ihr beteiligen kann, Verbesserung des Warenkredits, Gründung von Ein 
kaufsgenossenschaften, Handelsrealschulen u. s. f. eine um so ernstere Pflicht. 
Seit der Abschwächung des Agrarismus und der Jnnungsagitation ist atlch 
die Mittelstandsbewegung sichtlich abgeflaut. Wohl werden von den Schutz- 
verbänden, wie seit Jahren ein paar Dutzend Forderungen gegen Warenhäuser, 
Konsumvereine, Hausierhandel, Ausverkäufe, Börse, Getreidehandel u. s. f. von 
Zeit zu Zeit an die Oeffentlichkeit hinausgegeben. Aber den Worten fehlt die 
Kraft. Denn jede Agitation wird schließlich nach den Opfern gewertet, die ihre 
Interessenten aufzubringen willens und imstande sind, sowie nach der positiven, 
stetigen und stillen Reformarbeit, die ein Fachverband leistet. Und in diesem 
Hauptpunkt fehlt es: die lautesten Rufer im Streit sind — und das ist für den 
Charakter der „Mittelstandsbewegung" bezeichnend — häufig am wenigsten geneigt, 
ihrer Sache nur die kleinsten Opfer zu bringen. So kam es, daß im gleichen Moment, 
wo die Gründung einer umfassenden Mittelstandsvereinigung, womöglich sogar einer 
eigenen Mittelstandspartei versucht wurde, die Ohnmacht der ganzen Bewegung 
nur um so greller ans Tageslicht trat. Wie bei der Arbeiterfrage liegt es im 
Interesse der Nächstbeteiligten, daß sie die neuere Entwicklung und die Existenz 
bedingungen der neuen Wirtschastsverfassung begreifen und in dieser Erkenntnis dar 
auf verzichten, die neuere Umgestaltung nach ihrem Kopf umändern zu wollen. 
Naturgemäß kann die staatliche Bevorzugung von Sonderinteressen oder eine
	        

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Die Fabriksparkasse. Carl Heymanns Verlag, 1914.
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