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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

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Bibliographic data

fullscreen: Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

Monograph

Identifikator:
1761921606
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-140735
Document type:
Monograph
Author:
Drahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116194588
Title:
Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
Edition:
2., verb. und verm. Aufl
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
1925
Scope:
80 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
  • Title page
  • Contents
  • Lebensdaten Lenins und politische Ereignisse in Rußland
  • Biographien in russischer Sprache
  • Lenin-Bibliographie

Full text

14 
der besonders in den russischen Randstaaten eine größere Anhänger- 
schaft zu werben verstanden hatte, gruppierten sich eine Reihe Ar- 
beitervereinigungen, die ebenso wie die erstgenannten Pole einander 
zustrebten, doch hielten taktische Erwägungen, wie die der „Oekono- 
misten“, der russischen Bernsteinianer, und lokale Sonderbedenken 
durchgreifende, zentralisierende Maßnahmen hintenan. Auch der ın 
dieser Hinsicht zu einem alle Teile ziemlich unbefriedigt lassenden 
Kompromiß gelangende Kongreß der russischen Arbeitervereinigun- 
gen in Minsk — 1898 — hatte in diesem Streben keinen Wandel ge- 
schaffen, besonders da kurz nachher viele der Teilnehmer des Kon- 
gresses und andere in der Bewegung eifrig tätige Personen infolge 
Verhaftung und Einkerkerung von der Szene abiraten. Diese starke 
Unsicherheit innerhalb Rußlands veranlaßte die übriggebliebenen 
Führer und den erst aus Sibirien zurückgekehrten Lenin, im Auslande 
eine Stelle zu schaffen, die von den staallichen Machthabern weniger 
leicht außer Aktion gesebt werden konnte, als eine Zentrale in Ruß- 
land selbst. So entstand die Zeitschrift „Iskra‘“. Die angesehensten 
russischen Marxisten: G. Plechanow, V. Zasuli&, Lenin, Martow, Axel- 
rod, waren ihre Gründer und Redakteure. Ihre erste Nummer er- 
schien im Dezember 1900 in München, später siedelte der Verlag nach 
London und dann nach Genf über. Das Ziel war von Anfang an klar 
umrissen: Die Stabilisierung der revolulionär-marxistischen Theorien 
in der Arbeiterbewegung Rußlands und die Konsolidierung der 
russischen Gruppen, die diese Theorien anerkannten, zu einem einzigen 
Verbande unter streng zentralistischer Leitung. 
„Dem Funken wird eine Flamme entlodern!‘“ Diese Sirophe des 
Dichters Puschkin, mit der er einst auf den Aufruf der Dekabristen 
antwortete, ihronte als Motto am Kopf des neuen Organs, und in der 
Tat war es diese Zeitschrift und ihre Nachfolgerinnen, denen die Rolle 
der Funken im größten revolutionären PulverfaBß der Weltgeschichte, 
im zaristischen Rußland, zugekommen ist. Der Angriff gegen den 
„professionalen Opportunismus‘“ wurde sofort von Lenin eröffnet, 
ebenso gingen nach kurzer Zeit er und seine Mitredakteure daran, 
Programm- und Organisationsstatutentwürfe zu schaffen, die als 
Basis einer Vereinheitlichung der Bewegung in Rußland dienen soll- 
ten”). — Nach solcher Vorbereitung fand endlich im August 1905 in 
London der „zweite Kongreß der sozialdemokratischen Arbeiterpartei 
7) Eine eingehende Darstellung der „Iskra-Periode“ findet sich bei 
M. Lydin (Mandelstam): „Material zur Erläuterung der Parteikrise in der 
Sozialdem. Arbeiterpartei Rußlands“. . Genf: Buchdr. „Iskra‘““ 1904. S. 21 ff. 
Fin ‘wichtiges Dokument ‚für. die. Ansichten ‚Lenins’ ist außer den „Iskra“- 
Artikeln auch seine Schrift: Cto delat’? Stuttgart: Dieb 1902. 8°%.. (Was 1un?)
	        

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Die Social-Demokratie. Steinkopf, 1875.
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