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Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

Monograph

Identifikator:
1758040688
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-134707
Document type:
Monograph
Title:
Factures consulaires et certificats d'origine
Edition:
(Nouv. éd.)
Place of publication:
Paris
Publisher:
Soc. Fermière de Publications Officielles
Year of publication:
1927
Scope:
69 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. - Factures consulaires
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft
  • Title page
  • I. Landbundoffensive und Bauernschaft
  • II. Das Bündnis des Agrar- und Finanzkapitals
  • III. Das Hilfsprogramm des Bürgerblocks
  • IV. Der innere Prozeß der Rationalisierung
  • V. Die Standardisierung
  • VI. Agrarkapitalist und Bauer in der neuen Phase
  • VII. Rationalisierung und Landarbeiterschaft
  • VIII. Schlußfolgerungen
  • Nachtrag
  • Contents

Full text

Boden- und Getreidespekulant, Vieh-Börsianer, Aktionär oder Eigen- 
tümer industrieller, die Agrarprodukte verarbeitenden Fabrik- 
anlagen, Damit erweist sich auch die in Deutschland heute noch 
vorherrschende Bodenverfassung als überlebt; Bauernhof und Ritter- 
gut reichen als Wirtschaftsgrundlagen nicht mehr aus. Die Frage der 
Schaffung landwirtschaftlicher Aktiengesellschaften, Konzerne und 
Kartelle oder bäuerlicher Produktivgenossenschaften wird schon 
lebhaft. diskutiert und zum Teil bereits durch die Praxis beantwortet. 
Die landwirtschaftlichen Genossenschaften aber verwandeln sich 
immer restloser in große marktbeherrschende Syndikate. Soweit 
sie Kreditgenossenschaften sind, ändern sie ihre Funktionen, werden 
aus Sparkassen vieler Einzellandwirte zu einer riesigen Röhrenleitung, 
durch die das große Finanzkapital, meist. durch Vermittelung des 
Staatsapparates, jene Milliardensummen _ in die Landwirtschaft 
hineinpumpt, die zur beschleunigten Industrialisierung und Rationali- 
sierung der Betriebe notwendig sind und wodurch es zum wahren 
Eigentümer des Bodens und zum Einkassierer der Grundrente wird, 
Entsprechend der geringen Konzentration des agrarischen 
Kapitals nimmt ‚dieser Prozeß vielfach die Formen staats- 
kapitalistischer Maßnahmen an, insbesondere auf dem 
Gebiete der Kreditbeschaffung (Rentenbankkreditanstalt und Zentral- 
genossenschaftskasse, Umschuldung unter Staatskontrolle mit staat- 
licher Sicherung), auf dem Gebiete der Absatzorganisation (Reichs- 
getreidehandelsgesellschaft, Kuratorium für Technik in der Landwirt- 
schaft,  Reichsviehverwertungsgesellschaft, Standardisierung mit 
Staatskontrolle}, und auf dem Gebiete der Weiterverarbeitung 
agrarischer Produkte {staatlich subventionierte Fabriken), sowie der 
Exportkreditversicherung und Lombardierung, Dies alles bedeutet 
keineswegs etwa eine Umwandlung des reaktionären altpreußischen 
Junkertyps in einen liberal-fortschrittlichen Unternehmertyp, wie 
das sich die sozial-reformerischen Anhänger der. „Wirtschafts- 
demokratisierung‘“ erträumen, sondern im Gegenteil die Verbindung 
der barbarischen Ausbeutungsformen des halbfeudalen Hörigen- 
systems mit den modernen Ausbeutungsformen des „Amerikanismus”. 
Die durch die technische Revolution in der Landwirtschaft beschleu- 
nigte Annäherung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse des Land- 
proletariats an das Industrieproletariat, die wachsende Auswechsel- 
barkeit von Industrie- und Landproletariern, die steigende Ver- 
bindung der Agrarbetriebe mit industriellen Fabriken, wodurch der 
Typus des gemischt agrarisch-industriellen Betriebes und des 
abwechselnd in der Landwirtschaft und in der Fabrik arbeitenden 
Landproletariers entsteht, sind für die Perspektive der proletarischen 
Revolution von größter Bedeutung, Die KPD. muß alle Kräfte dran- 
setzen, um diesen ‚Tendenzen der modernen Entwicklung zum 
Durchbruch zu verhelfen, um die sich anbahnende Verschmelzung 
von Land- und Industrieproletariat nach Kräften zu fördern, um dem 
organisierten‘ Industrieproletariat seine Aufgabe der Organisierung 
und politischen Schulung des noch rückständigen, in seiner Zer- 
streuung wehrlosen Landproletariats klar zu machen, Aber nicht
	        

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L’ Industrie Cotonnière En Allemagne. Pelletier, 1906.
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