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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
1758040688
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-134707
Document type:
Monograph
Title:
Factures consulaires et certificats d'origine
Edition:
(Nouv. éd.)
Place of publication:
Paris
Publisher:
Soc. Fermière de Publications Officielles
Year of publication:
1927
Scope:
69 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

70 — 
———— 
haben sise oft mit ihrem Blut, ihrem Leben, ihrem kleinen 
Besitz, der ihnen durch schwere Steuern gensmmen oder 
durch den Krieg verwüsstet wurde, die Zeche begahlen muß 
sen. Aber nichtsdestoweniger folgten sie in ihren Anschau⸗ 
ungen den herrschenden Klassen und übernahmen die bon 
hnen gepredigten Losungen, wie Liebe für die Unabhängig— 
keit des Landes, Liebe für das Vaterland oder das 
Herrscherhaus, ohne daß sie dem etwas anderes Bestimmte— 
gegenüberstellen. 
Wie hat sich das geändert! In allen Ländern wächst 
nit jedem Tag die Zahl der Arbeiter, die einsehen, daß 
Kriege gegen zivilisierte und unzuvilifierte Voller bloß 
um Vorteil der Bourgeoisie geführt werden; daß die 
Bourgeoisie den Arbeitern die Vaterlandsliebe nur predigt, 
um sie als willige Kriegswerkzeuge zu haben; daß Zweck 
ind Resultat aller Kriege eine erhöhle Ausplünderung der 
Arbeiterklasse oder die Ausdehnung der Ausbeutung auf 
noch mehr Arbeiter ist; daß ein internationaler Kampf dar 
Bölker für die Arbester des siegenden wie des bestegten 
Landes eine Gefahr ist. 
„Der Krieg“, so denkt der kommunistische Arbeiter, 
liegt im Intéresse des Bourgeois Die Produktion 
und das anzulegende Kapital sind so groß gewoͤrden, daß 
er nach Märkten und Gebieten zur Anlage seines Geldes 
ucht und durch den Krieg andere verdrängen oder fern⸗ 
halten will. Aber das kaunn er nur dadurch erzielen, daß 
er noch höhere Steuern erhebt, mir weniger Lohn zahlt, 
mich intensiver oder länger arbeiten läßt und mir keine 
oder schlechte soziale Reformen bringt Für m ch dagegen 
st es von Interesse, daß ich hohe Lhne, kurze Arbeitszeit, 
zute soziale Gesehe, weder Lebensmittelzölle noch Ver— 
brauchssteuern habe. Ich muß also gegen den Krieg sein. 
Außerdem liegt es in meinem Interesse, daß auch mein 
damerad jenseits der Grenze dieselben Vorteile genießt, 
enn in diesem Falle kann der einheimischen Industre ken 
Schleuderkonkurrenz durch Hungerlöhne gemacht werden; 
dann wird die Betriebsorganisation dieser ausländischen 
Arbeiter erstarken, und ich kann nach ihrem Muster meine 
eigene stark machen und sie sogar zusammen zu einem inter⸗ 
tationalen Bunde verbinden Und wenn dork die politi⸗ 
sche Arbeiterpartei mächtig ist, dann ist das ein Mtrieb für 
uns, auch die unsere stark zu machen, und wir bomen zu 
ejnem internationalen Zusammenschluß aller politischen 
Arbeiterparteien mit demselben Ziel und zur gegenseltigen 
Unterstützung kommen. Wenn äber ein Krieg ausbricht,
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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