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Der österreichische Exporteur

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Bibliographic data

fullscreen: Der österreichische Exporteur

Monograph

Identifikator:
1758074884
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-135614
Document type:
Monograph
Title:
Der österreichische Exporteur
Edition:
[2. Aufl]
Place of publication:
Wien
Publisher:
[Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie]
Year of publication:
1927
Scope:
240 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Sittlichkeit in Ziffern?
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Theoretische Vorfragen
  • Zweiter Teil. Statistische Vorfragen
  • Dritter Teil. Kriterien
  • Teil IV. Akzessorische Fragen der moralstatistischen Kausalitäten
  • Schlußbemerkung
  • Index

Full text

84 
Dritter Teil. 
Austria, Gaston d’Orleöans, der Marschall Moritz von Sachsen, 
Vendöme, waren entweder Kinder, oder doch Enkelkinder der 
freien Liebe, und so ebenfalls die Pompadour und die Zarin 
Anna von Rußland. Die Klugheit, die die Bastarde aus- 
zeichnet, wird (und vielleicht nicht ganz mit Unrecht) gewissen 
Elementen der Überlegenheit unehelicher über eheliche Zeu- 
gung zugeschrieben. Die natürlichen Kinder, oder wie sie der 
Volksmund nennt, die Kinder der Liebe, sind Geschöpfe einer 
natürlichen Wahlverwandtschaft der Eltern und entstehen sehr 
oft in sexueller Wohllust zweier junger Körper. Dagegen 
werden die legitimen Kinder der in der Kirche gesegneten und 
zivilamtlich registrierten Ehen, bei deren Zustandekommen 
die Liebe, wenn sie nicht überhaupt gar fehlte, so doch 
wenigstens sehr oft nur die letzte Stelle einnahm, häufig von 
einem alternden Manne und einer grießgrämigen und indo- 
lenten Frau zwischen Langeweile und Gähnen gezeugt. So ist es 
denn nicht verwunderlich, daß die Frucht der ersteren Liebes- 
art die der zweiten an Schönheit und Entwicklungsfähigkeit 
übertrifft11?7, Auch ein Teil der legitimierten Kinder dürfte 
ohne Zweifel zu den wertvollsten Kulturträgern eines Volkes 
gehören. „Ist es doch gerade sehr oft die starke geniale Persön- 
lichkeit, die sich durch die Institution der Ehe in ihrer Ent- 
wicklung gehemmt und zur Heuchelei verurteilt sieht und sich 
deshalb erst spät zu einer Legalisierung der Ehe entschließt. 
Wir wissen heute noch wenig von den unehelich gezeugten 
Nachkommen dieser Menschen; denn auch innerhalb der Fami- 
lien- und Stammbaumforschung ist die Gliederung der Nach- 
17 „Gewiß gibt es unter den Unehelichen physisch und psychisch Ent- 
artete, aber nicht mehr als unter den Ehelichen. Dagegen ist die Lebens- 
kraft bei den Unehelichen, da sie meist aus innigem Liebesverkehr hervor- 
gehen und ihre Eltern in der Blüte der Jahre stehen, durchweg robuster 
als bei den Ehelichen.“ (Otto Rühle, Das proletarische Kind, München 
1911, Langen, S. 68.)
	        

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Zur Geschichte Und Theorie Des Bergregals Und Der Bergbaufreiheit. J. Bielefelds Verlag, 1916.
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