Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1758279451
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136273
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Bernhard http://d-nb.info/gnd/118701657
Title:
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
58 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

Bernhard Harms 
die Konsequenz zu ziehen. Wann es durchgreifend in Mittel- und West- 
europa, nicht zuletzt in Deutschland, geschehen wird, bleibe dahingestellt. 
Über weltwirtschaftlich bedeutsame agrarische Strukturwandlungen 
sei das Folgende gesagt. Sie sind geringer, als gewöhnlich angenommen wird. 
Ausgesprochene Verschiebungen, wie wir sie in Kriegs- und Nachkriegs- 
zeit erlebt haben, sind überwiegend in das ursprüngliche Lageverhältnis 
zurückgekehrt. Immerhin haben in gewissem Umfange auch Struktur- 
wandlungen stattgefunden, die sich am nachdrücklichsten in der Weizen- 
wirtschaft zeigen. Hier liegen die Verhältnisse so: Das große Zuschuß- 
gebiet für Weizen und Weizenmehl war vor dem Kriege Europa, das 
allerdings in sich selbst zwei Überschußgebiete hatte: Rußland und 
Rumänien. Zudem deckte Spanien seinen Bedarf selbst, während Frank- 
reich den benötigten Zuschuß aus Tunis und Marokko bezog. Vom eigent- 
lichen europäischen Zuschußgebiet waren Deutschland und Italien mit 
30—40 %, ihres Verbrauchs, England, Holland, Belgien, Schweden und 
Norwegen jeweils mit 70—80 %, von fremder Zufuhr abhängig. Ver- 
sorgungsgebiete Europas waren zu 40 %, Rumänien und Rußland, zu 
25 °/o die Vereinigten Staaten und Kanada, zu 25 %% Argentinien und 
Australien. Die europäischen Einfuhrländer führten allerdings einen 
erheblichen Teil des importierten Weizens, teils vermischt mit ein- 
heimischer Ware, in Form von Mehl wieder aus. Drei Fünftel des 
vorkriegszeitlichen europäischen Bedarfs an Weizenmehl kamen aus 
Europa, der Rest aus den Vereinigten Staaten und Kanada. 
Die seitdem erfolgten Strukturwandlungen lassen sich so umschreiben: 
Rußland und Rumänien sind für den europäischen Zuschußbedarf weg- 
gefallen, so daß Europa für diesen fast ausschließlich auf Überseegebiete 
angewiesen ist, eine Wandlung, der unter mehr als einem Gesichtspunkt 
Bedeutung zukommt. Bemerkenswert ist weiter, daß sich in der Weizen- 
mehlversorgung Wandlungen durchgesetzt haben, von denen allerdings 
noch nicht zu übersehen ist, ob sie die Dauer halten. Während, wie 
bemerkt, in der Vorkriegszeit etwa 40%, der europäischen Mehlzufuhr 
aus den Überseegebieten kamen, waren es 1920 annähernd 90%. Der 
Anteil ist seitdem ständig gesunken, hält sich aber absolut noch auf dem 
Zwei- bis Dreifachen der Friedenszeit, worin einerseits vermehrter Bedarf, 
anderseits eine starke Verschiebung von der Weizeneinfuhr zur Mehl- 
einfuhr zum Ausdruck kommt. Ob es dabei verbleiben wird, ist, wie 
gesagt, nicht abzusehen. Mutmaßlich werden die hauptsächlich in Be- 
tracht kommenden europäischen Länder durch Erhöhung des Mehlzolles 
die frühere Konkurrenzfähigkeit ihres Mühlengewerbes wiederherzustellen 
versuchen. Im übrigen haben sich, weltwirtschaftlich gesehen, eigentliche 
Strukturwandlungen im Weizenbau nicht vollzogen, insbesondere ist 
das Verhältnis der außereuropäischen Überschußgebiete zueinander kaurr
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Strukturwandlungen Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.