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Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1758279451
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136273
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Bernhard http://d-nb.info/gnd/118701657
Title:
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
58 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

J 
} 
Bernhard Harms 
mäßig gemachten Gebiete dem wirtschaftlichen System des sog. »Mutter- 
landes« oder »Protektors« anzugliedern. Daß diese Entwicklung schon 
durch eine. Theorie von den drei, später, indem Deutschland und Japan 
hinzugerechnet wurden, fünf Weltreichen zu erklären versucht wurde, 
braucht hier nur in Erinnerung gebracht zu werden. 
Der Ausgang des Krieges hat den raumwirtschaftlichen Integrations- 
prozeß einerseits auf die Höhe getrieben, ihn anderseits aber auch rück- 
läufig gestaltet. ‘Der gesamte deutsche Kolonialbesitz ging, wenn auch 
nur in der sog. Mandatsform, an die Sieger über und vergrößerte deren 
Gebietsherrschaft. Auch aus seinen Interessensphären mußte Deutsch- 
land sich zurückziehen. Im übrigen kam es zu einer Verständigung 
zwischen den Siegerstaaten, welche die politische Raumgliederung der 
Welt »endgültig« festlegten. Abgesehen davon, daß es ewige Beharrung im 
Staatsleben und in den Staatsgebieten nicht gibt, zeigen die neueren 
Auseinandersetzungen in den Mittelmeerländern — man denke an 
Marokko und Abessinien —, daß der Integrationsprozeß auch vorüber- 
gehend nicht zur Ruhe gekommen ist. 
Weltwirtschaftlich, vom Standpunkt des Beobachters auf dem Mars, 
mag man die in ihrer Eigenart durch den Kriegsausgang bedingte Inte- 
gration in der politischen Raumgliederung der Welt gering einschätzen, 
so bedeutungsvoll sie vom Standpunkt des Eigenlebens der betroffenen 
Staaten, vornehmlich Deutschlands und der Türkei, auch ist. Ungleich 
größer hingegen sind die Folgewirkungen jenes Wandels in der politischen 
Raumgliederung, der in der jüngsten Vergangenheit durch Differen- 
zierung herbeigeführt wurde. 
6. Die Nationalitätsidee. Ihre nur durch den Ausgang des 
Krieges bedingten Ausstrahlungen haben zu geschichtlich fast ohne Bei- 
spiel dastehenden politisch-wirtschaftlichen Wandlungen geführt. Es ist 
gewiß einseitig und fordert von Deutschen in Deutschland und Österreich 
viel Entsagung, diese erschütternden Vorgänge nur in materiell-wirtschaft- 
licher Hinsicht zu würdigen, doch zwingt fachwissenschaftliche Betrach- 
tung, hier von allem übrigen abzusehen. — Die Nationalitätsidee war da$ 
Losungswort der Entente geworden, das in den Friedensschlüssen eigen 
artig genug eingewechselt wurde. Die Donau-Monarchie fiel in Trümmer- 
Die Türkei wurde aus Europa verdrängt. Deutschland und Rußland 
mußten schwere Gebietsverluste hinnehmen; im Osten Europas entstand 
im Zeichen des Sieges der Nationalitätsidee eine Kette von neuen 
Staaten, die zum Teil Zwerggebilde sind. Dabei weisen viele der neueß 
Staaten beträchtliche nationale Minderheiten auf, wofür die Tschecho- 
Slowakei das krasseste Beispiel ist. Angeblich war diese inkonsequent® 
Lösung nötig, um den neuen Staaten die wirtschaftliche Existenz zu 
ermöglichen. Gegenüber den alten Staaten, die zertrümmert, verkleinert:
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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