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Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Strukturwandlungen der Weltwirtschaft

Monograph

Identifikator:
1758279451
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136273
Document type:
Monograph
Author:
Harms, Bernhard http://d-nb.info/gnd/118701657
Title:
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1927
Scope:
58 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
II.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Strukturwandlungen der Weltwirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I.
  • II.

Full text

N 
Strukturwandlungen der Weltwirtschaft 
FEN 
39 
ein zunächst überhaupt nicht abgrenzbares Betätigungsfeld. Deshalb 
muß unter allen Umständen damit gerechnet werden, daß innerhalb der 
von der Natur gesetzten Grenzen die Vorteile, die mit der unmittel- 
baren Verfügung über Rohstoffe gegeben sind, auch in der internationalen 
Produktionsdifferenzierung Geltung erlangen werden. Über jene Grenzen 
selber kann naturgemäß heute noch nichts Endgültiges gesagt werden; 
ist es etwa abwegig, daran zu denken, daß künftig die Sonnenenergie 
industrielle Antriebskraft wird und dann beispielsweise Nordafrika 
ynatürlicher« industrieller Standort würde? Mussolini hat den 
italienischen Gelehrten die Lösung dieses Problems, an der vor Jahr- 
zehnten schon die Carl-Zeiß-Werke in Jena gearbeitet haben, eindring- 
lich nahegelegt. ... 
Ein weiterer Tatsachen- und Problemkreis, der für die Umgestaltung 
der überkommenen Vorstellung von der sog. internationalen Arbeits- 
teilung von Bedeutung ist und letzten Endes der Wohlstandsidee unter- 
steht, ist die Rückbildung der raumwirtschaftlichen Angel- 
erzeugung. Ich bin nicht ganz sicher, ob ohne weiteres klar ist, was 
ich damit sagen will. Rückständige Terminologie pflegt von Mono- 
kultur zu reden, obwohl dieser Begriff demjenigen der Angelerzeugung 
untergeordnet ist. In aller Kürze sei deshalb das Folgende gesagt. Es 
gibt zwei Begriffe, ohne die die Sozialökonomik nicht mehr auskommt: 
Schlüsselerzeugung und Angelerzeugung. Unter ersterer sind 
solche Gewerbe zu begreifen, die an sich verhältnismäßig klein, aber 
dennoch von lebenswichtiger Bedeutung sind, weil von ihrem Vorhanden- 
sein die Existenz anderer und größerer Gewerbezweige abhängig ist. 
Als Schlüsselindustrie wird in England bekanntlich u. a. die Farben- 
industrie angesehen, deren Produktions-, besser Einfuhrwert in der 
Vorkriegszeit ziemlich genau 1 %/, des Produktionswertes der die Farben 
verwendenden Textil- und Papierindustrie ausmachte. Die Schlüssel- 
industrie stand also, um ein Wort Jastrows zu gebrauchen, der Größe 
nach etwa in dem Verhältnis eines Schlüssels zu der Tür, die er öffnet. 
Das Wort »Angel« hingegen deutet auf die Achse, die die Tür trägt, um 
die als Mittelpunkt sich alle übrigen Teile der Tür drehen. Auf die 
Volkswirtschaft übertragen, reden wir von Angelerzeugung dann, wenn 
das gesamte raumwirtschaftliche Leben durch eine Produktion oder 
wenige Produktionen bedingt und bestimmt ist. Angelerzeugung ist 
diejenige Erzeugung, auf welche eine Volkswirtschaft unter Vernach- 
lässigung anderer Erzeugungen so weitgehend eingestellt ist, daß ein un- 
günstiger Ausfall des Ertrages dieser Erzeugung die ganze Volkswirtschaft 
erschüttert, sie in eine Angelerzeugungskrise stürzt. Es liegt in der 
Natur der Sache, daß Angelerzeugung Ausfuhrerzeugung ist, deren Äqui-
	        

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Strukturwandlungen Der Weltwirtschaft. Verlag von Gustav Fischer, 1927.
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