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Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

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Bibliographic data

Full text: Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen

Monograph

Identifikator:
1758394757
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-136209
Document type:
Monograph
Author:
Taussig, Frank William http://d-nb.info/gnd/120199459
Title:
International trade
Place of publication:
New York, NY
Publisher:
Macmillan
Year of publication:
1927
Scope:
XXI, 425 Seiten
graph. Darst.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Part II. Problems of verification
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte der volkswirtschaftlichen Lehrmeinungen
  • Title page
  • Allgemeine Inhaltsangabe
  • Erstes Buch. Die Begründer
  • Zweites Buch. Die Gegner
  • Drittes Buch. Der Liberalismus
  • Viertes Buch. Die Abtrünnigen
  • Fünftes Buch. Die Lehren der neuesten Zeit
  • Analytische Inhaltsübersicht
  • Index

Full text

Kapitel III. Der Marxismus. 
495 
^ertes ist. Wie wir gesehen haben, war dies schon die Idee Ricardo’s, 
!j er sie aber nur zögernd aussprach (s. o. S. 162 f.). Marx jedoch behauptet 
jere Richtigkeit kategorisch. Gewiß, er bestreitet nicht, daß die Nützlich- 
k pit die notwendige Bedingung jeden Wertes sei, und sogar die einzige, 
die in Betracht kommt, wenn es sich um den Gebrauchswert handelt. 
Aber der Nutzen kann den Tauschwert nicht erklären, da jedem Tausch 
etwas Gemeinsames zugrunde liegt, etwas Identisches zwischen den aus- 
ptauschten Waren. Woher kommt aber diese Identität? Sicherlich 
Kann sie nicht aus dem Nutzen bestehen, da im Gegenteil der Nutzen 
Jeder Ware verschieden ist, und gerade dieser Unterschied die einzige 
Ursache des Austausches darstellt. Dieses gemeinsame Quid, in dem auch 
® le heterogensten Waren homogen sind, ist die Arbeitsmenge, die sie 
A'le enthalten, mehr oder weniger. „Als Werte sind die Waren 
pchts als kristallisierte Arbeit“. Sie sind mehr oder weniger wert, je nach 
sie mehr oder weniger von dieser sozialen Arbeit enthalten, die sich 
an der Durchschnittszahl der auf ihre Herstellung verwendeten Arbeits 
stunden mißt 1 ). 
Hie Richtigkeit dieser Annahme vorausgesetzt, betrachten wir einen 
Arbeiter, einen Lohnempfänger, der mit irgendeiner Arbeit beschäftigt ist 
Un 't täglich 10 Stunden arbeitet. 
Was wird der Tauschwert des Produktes seiner Arbeit sein? Zehn 
. tunden, was auch immer dieses Produkt sei, Schuhe, Tuch, Kohle oder 
|peiid etwas anderes. Und da, auf Grund des Lohnvertrages, der Arbeit 
geber — d er Kapitalist, wie Marx ihn stets nennt — sich immer das 
pgentum an dem Arbeitserzeugnis Vorbehalten hat, so verkauft er dieses 
Zeugnis zu seinem Wert, nämlich für 10 Stunden. 
Was gibt aber der Arbeitgeber dem Arbeiter? Seinen Lohn, weiter 
lc hts! Was stellt nun dieser Lohn vor? Das Lohnsystem besteht darin, 
a ß der Kapitalist die Arbeitskraft des Arbeiters kauft, um sie nach seinem 
hab ^ ARX we ’ s t darauf hin, daß schon Aristoteles sich über die Tatsache gewundert 
an verschiedene Gegenstände etwas Gemeinsames haben, da sie sich gegeneinander 
^ s p sehen, und folglich gerade durch diesen Austausch, als gleichwertig erklärt 
jP Wl - Man sagt, 5 Betten sind gleich einem Haus. „Worin besteht nun aber das, 
Und'fi— ni °kt recht was, gleichwertige, d. h. die gemeinsame Substanz, die das Haus 
lißj. . ßetten darstellen ? — EtwasDerartiges“, sagt Aristoteles, „kann doch eigent- 
G] . U'cht bestehen. — Warum nicht? Das Haus stellt gegenüber den Betten etwas 
uches dar: nämlich die menschliche Arbeit“. 
«in man vom Gebrauchswert der Warenkörper ab, bleibt ihnen nur noch 
ni ? % e nschaft, die von Arbeitsprodukten ... Es (das Arbeitsprodukt) ist auch 
0(1 lä nger das Produkt der Tischlerarbeit oder der Bauarbeit oder der Spinnarbeit 
Arh • Sons l' einer bestimmten produktiven Arbeit. Mit dem nützlichen Charakter der 
oeitsprodukte verschwindet der nützliche Charakter der in ihnen dargestellten 
W e ! ten » es verschwinden also auch die verschiedenen, konkreten Formen dieser 
ih P eit , en ’ sie unterscheiden sich nicht länger, sondern sind allesamt reduziert auf gleiche 
ns chlichc Arbeit, abstrakt menschliche Arbeit“ (Kapital, B. I, S. 4, IV. Aufl.).
	        

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Moratorien Und Andere Sonderregelungen Des Zahlungsverkehrs Im Auslande. [Liebheit & Thiesen], 1914.
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