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Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit dem Ausland [Im Aufl. d. Bergischen Industrie u. Handelskammer zu Reimacheid zusgest u. bearb von d. Zollauskunftstelle d. Handelskammer]

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Bibliographic data

fullscreen: Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit dem Ausland [Im Aufl. d. Bergischen Industrie u. Handelskammer zu Reimacheid zusgest u. bearb von d. Zollauskunftstelle d. Handelskammer]

Monograph

Identifikator:
1759937118
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-139324
Document type:
Monograph
Title:
Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit dem Ausland [Im Aufl. d. Bergischen Industrie u. Handelskammer zu Reimacheid zusgest u. bearb von d. Zollauskunftstelle d. Handelskammer]
Edition:
5. nach d. neuesten Stande bearb. Aufl
Place of publication:
Remscheid
Publisher:
Ziegler [u.a.]
Year of publication:
1927
Scope:
124
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Verbands- und Zollvorschriften : Europa
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Versand- und Zollvorschriften im Verkehr mit dem Ausland [Im Aufl. d. Bergischen Industrie u. Handelskammer zu Reimacheid zusgest u. bearb von d. Zollauskunftstelle d. Handelskammer]
  • Title page
  • Contents
  • Allgemeines
  • Verbands- und Zollvorschriften : Europa
  • Verbands- und Zollvorschriften : Außereuropäische Länder

Full text

Schweiz 
Schweiz. 
Bertragsverhältmis: 
Vertragstarif und gegenfeitige Meifjtbegünftigung. Schwei- 
zerifch-Deutfches Protokoll über die Sinfuhrbefhränkungen 
bom 17. November 1924, DE 2 Monate nad Kündi- 
gung. Deutih-jhmweizerifcher HandelSvertrag vom 14. 7. 26, 
au Maler am 1. 12. 26, in Rraft feit 1. 1. 27. 
Zölle: ; 
Die Zölle find SGewicht3zölle. Sie werden vom Rohagelmwicht 
erhoben. 
Deutiche Konfukate: 
Bern (G), Zürich (GK), Bajel (K), Davos (K), Genf (K), 
.  Zugano (K), St. Gallen (K). 
BefchäftSfprache: 
Deutfch, im franz. Teil: franzöfi[Q. 
Yerfandvorichriften. 
Begleitpapiere zu Bahnfendungen: 
1 intern. Frachtbrief nebit Duplikat (deutfher oder deutfeh- 
franzöfiicher Bordrud), 1 Schweizer Zulldeflaratiun, 1 ftatift. 
Anmeldefchein. 
Begleitpapiere zu Poftfendungen: 
1 intern, Batetadrefkarte, 1 ftatijtifcher Anmeldefchein, 
1 Boffinhaltserflärung (deutfidh oder franzöfifch). 
Srachtvorfchriften: N 
Sm Verkehr zwifchen Deutiland und der Schlveiz {ft 
NachnahHntebelajtung in Marl oder Franken biz zur Höhe 
De3 Wertes Des Gutes zuläffig. Krankaturen über Vracht- 
überweifungen find in beiden Nichtungen unbefdhränft zu- 
gelaffen. Die beutiche Lebernanasitatioun ift borzufchreiben, 
$renzüberaangsitationen: 
Bafel Bad. Bhi. Güteramt (Für Frachtguti, Barel Bad, Eil- 
aut (für Silout), Bafel NO. (nur für Wagen einheitlicher 
Radaumna al3 Frachtaut), Erzingen (Grenzzollamt für Neber- 
gang Schaffbaufen, Friedrichshafen, Konftanz, Lindau- 
Stadt (für Gifaut), Lindau-Keutin fir Frachtaut), Schaff- 
Haufen, Singen-Sohentmwiel, Maldshut, 
Auf dem in Betracht fommenden SGrenzabfeOnitt beitehen 
“olgende foOmweizerifche BahHnzokämter: 
Bafel Bad, Bahn Frachtaut, Bad. Bahn Silaut, Ban, 
Bahn Rangierbahnhof, Waldahırt, Erzingen, Thayngen- 
Bar ONGOE, Singen, Konftanz, Nomanshorn, Rorfchach, 
e: 
Die Beifügung von hrieflichen Mitteilungen an den 
Empfänger des Bakete3 iit geftattet. 
Verpacdung: 
Gut verpacte gewöhnliche Pakete ober foldhe mit unteil- 
barem Subhalt brauchen nicht verfiegelt oder verbleit zu fein. 
Metallumfonürung ift nicht zugelaffen. 
3ullinhaktserflärungen zu Pojtpateten: . 
Waren in gewöhnlichen Paketen werden nach dem in Den 
ZollinHaltzcrkärungen angegebenew Kohgemwicht verzollt, 
wenn €8 nur bis 400 Gramm geringer it, al Das amtliche 
Semwicht der Paketfarte, und wenn Die Richtigkeit Der 
Sewichtsangaben in ven ZoUinhHaktserkärungen wicht aus 
irgend einem Grunde (3. B. fehlendes NReingewicht jeder 
Warengattung) bezweifelt werden muß. € ijt für jede 
Sendung das KRohgemwicht und für jede Warengattung Das 
Neingewicht bis wenigitenS auf volle 100 Gramm gemalt, 
jerner Bezeichnung, Menge (Stück oder Literzahl) und Wert 
leder Ware aufzufithren. Auffällig zu vermerken ift, ob Die 
Sendung nur zur Ein- oder Durchiwbr oher nad einem 
Niederlagehaus beitimmnmt ij. . . 
Die AWofertigung einer PoftfenDung nach einem andern 
Zollamt an der Grenze oder im Iunern oder nach einem 
Zollager kann erfolgen, wenm der Antrag Im beutlicher 
Schrift auf Begleitadreffe und in der ZoNldeklaration geftellt 
wird und Beftimmungspofititelle unD Bollamt fich am altei- 
3 Den Orte befinden. 
olldekflaration zu BahHnfjendungen: . 
Nach den fchweizerijchen Zowbeftimmungen muß bei Den 
zur Einfuhr in die Schweiz beftimmten Waren, Die an Der 
Grenze verzunlt oder zollfrei in den freien Verkehr gefebt 
werden folen, in den „Deklarationen für die Einfuhr“ der 
Wert de3 Gutez (Marktpreis am VBerjandort) zuzüglich der 
Beförderungstkoften Di8 zur Schweizer Grenze In Schiveizer 
Währung anaeaeben fein. Die nierfeitiaen Schweizer Boll- 
neffarationen fönnen nur bon ver Schweizer Zolvermwal- 
amg bezogen merben. Diefe find bei Der Sinfuhr aus 
ER in deutjcher, wicht in franzöfifidher Sprache, ab- 
yutfajen. 
Bei Sendungen, die an einen in Bajel oder Schaff- 
zZaufen wohnenden Empfänger gerichtet find, fanın Die Betz 
yabe der fchmeizerifchen Zollwekfklaration durch den Wofender 
dann unterbleiben, wenn der AWbjender im Frachtbriefe 
vorfchreibt, daß Die (Oiveizerifche Zollahfertigung durch den 
Empfänger beirieben merden 1oll. Die für die Deutfche 
Ausgangsabfertiqumnug erforderlichen Papiere (3. DB. ftatiijtitche 
Mat3fuhranmelbdefcheine) find aber au in diefen Fällen 
*et8 vom Abfjender dem Frachtbrief beizufügen. 
yungSzeugniffe und Konfuklatsfakturen: 
%8 find weder Urfprungszeuguiffe moch Konfulatsfakturen 
>rforderlich. 
ZoNvorfchriften. 
1. 
zofluorfchriften für Mufter: . 
Unter Wauiter und Broben, die aolfrei nd, Hırd nur folche zur 
Veranichaulichung, Untertuchung oder SGrprobung  beitimmte 
Waren au verntehen, die wegen ihrer Seringrügiafeit ober 
befonderen Beichaffenheit keinen felbitändiaen Wert beligen. 
Woarenabbildungen und Wuiteraufmachungen, die im Yuslande 
beitellg und al8s Handelswaren von Ddorther‘ bezogen werden, 
haben feinen Unfpruch auf die für Muiter und Proben Dor- 
ET Bollbefzeiung. ebenfowenia NMahrunags= und Genuß: 
mittel. 
Wuiter in Briefen: . . 
— oltfendungen bis und mit 100 Gramm fiud aollfrei, u 
Ausnahme der Tabakfabrikate, deren aullfreies SGejfamtagewicht 
zuf 50 Gramm beichränft (it, In Fällen, wo aollpflichtige 
Waren aleichzeitia oder in aanz furacır Heitabftänden, in mehe 
tere Boltfendungen von 100 bezw. 50 Giramımn und Weniger 
xbaeteilt. nach der Schweiz beriandt Kuchen, um auf Diele 
Weile den Zoll zu ummnehen, it das Gelamtgewicht der bes 
‚reffenden Teilfendungen als zollpflichtia zu behandeln, 
Yruchteile eines Hektogrammes merden auf da8 nächite 
Deftoaram aufaerundet. 
Sir Briefpoftfendungen. die eigentlihe Multer enthalten 
zur Benufterung. Offertenheritellung oder Aushiigrumun von 
Zieferunasaufträgen) fönnen Wweiterachende Srleichterungen 
jemährt merden. So werden ver Briefvolt verfandte Multer 
on Getreide Hülienfrüchten Sämereien Kolonialwarin, von 
»ohen und bearbeiteten Spinnitoffen. Towie Garne daraus, 
Boriten und deral. bis au einem Sefamtaemicht von 500 SOramm 
wollfrei zucelafien. aber unter Vorbehalt jederaeitigen Wider- 
-uf8 diefer Beounitiaung, wenn Mikbräuche feltaeltellt werden. 
Mit der Vriefpoft dürfen feine Betäubungsmittel her- 
landt werden, 
Die Sendungen mitfien mit dem voraefchriebenen grünen 
Zettel aefennzeichnet werden. Dies ailt auch Fir Wertbhriefe. 
San Verkehr mit der Schweia Können fortan HNeinere Waren- 
menaen, jeder Art mit aeringem Gandels- oder Kaufwert, auch 
wenn fe nicht eigentlich zur Bemufterung dienen, bis zum 
Höchitaewiht von 500 Gramm au den Für Warenproben 
beitebenden ermäkßiaten Gebühren zur Beförderung augelajien 
werden. Die Sendunaen müflien im Übrigen den Bedingungen 
der Morenbroben entiprechen und dürfen namentlich Feine 
unzuläfliaen Ichriftlichen Mitterlungen enthalten. _ Mit ber 
Xnbalt zulpflichtia. {jo find die Sendungen auf der Vorderfeite 
init dem bvoraeichriebenen arlınen Zettel au verfehen 
Zuunrfdhriften für Neflamedrucfadien: . 
Nach den Iümweizertidhen Beltimmungen werden ausländi{iche 
Werbedruckfachen, die zur Mufnahme von: DBeltelungen, zur 
Anpreifuna ausländiicher Sraeuanifie und fomit aur Belebung 
des Geichaftsberfehrs mit dent Yuslande dienen, dann zollirei 
Abaefertint, wenn die Kataloge, Protyekte und dergleichen in 
einzelnen Stüden eingehen, und zwar auch dann. wenn diefe 
ie mehr al8 250 Gramm wiegen. 
Enthalten derartiae Sendungen jedoch mehrere Exemplare 
aleicharfiger Breislilten, oder Kind die In mehreren Srem- 
plaren eingehenden Ltiten mit dem Aufdruck der Unfhritt der 
ichweizeritchen Vertreter ausländiicher Firmen verfehen, finb 
dieie Waren zollpflichtia, weil fe danıu al3 ein im Inland8- 
verkehr benubtes Werbemittel angefehen werden, Ferner 
werden ale Werbeartikel, die den Charakter von Sebrauchse- 
aeaenitänden aufmeifen, der Zollpflidht unterworfen, 3, B, 
unterliegen Schreibmapben, Schreibunterlagen, NRotizblods, 
Nbreikßfalender und deraleichen, auch wenn Die Nur mit dem 
Aufdruc auslärmiicher Sirmen nerfehen nm her VMer- 
aollung, 
Anmerkung: Frachtbriefe und Meberfendungen nach der deutichen 
Schweiz Kind nicht in fransöfiicher Sprache abzufalien, SG 
Braucht fauın betont zu werden, wie befrembend eine folche 
Neflame bei den deutichibrechenden {OQweizeriichen Sicmen mirk
	        

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Versand- Und Zollvorschriften Im Verkehr Mit Dem Ausland [Im Aufl. D. Bergischen Industrie U. Handelskammer Zu Reimacheid Zusgest U. Bearb von D. Zollauskunftstelle D. Handelskammer]. Ziegler [u.a.], 1927.
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