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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

— 107 — 
—r— 
keine Macht über sich anerkannte — auch politisch hatte er 
sich freier gemacht —, weil er als Individuum, als Kapi— 
kalist, als Händler der ganzen Welt frei gegenüberstand, 
wollte er ebensowenig wie eine Zwischenperson zwischen sich 
und der Welt, länger eine Zwischenperson zwischen sich und 
Gott dulden Er protestierte gegen einen solchen 
Zustand der Versklavung. 
Er schaffte den Papst und die Heiligen ab, er wurde 
zu seinem eigenen Priester. Jeder hatte seinen eigenen 
Priester in sich selbst, jeder stand unmittelbor Gott gegen— 
uͤber. Das lehrten Luther und Kalvin. 
Das war die protestantische Religion, das bürgerliche 
Selbstbewußtsein, das mit dem Emporkommen der mo— 
dernen kapitalistischen Warenproduktion auf— 
kam und in den Ländern, die sich bürgerlich entwickelten, 
Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Holland, England, 
erstarkte.) 
Auch hier ist wieder die Religion ein Bild des gesell— 
schaftlichen Lebens. So individualistisch der Bürger, so in— 
dividualistisch seine Religion; so einsam wie er, ist auch 
sein Gott. 
Je kräftiger, namentlich seit der Entdeckung Amerikas 
und Indiens, der Kapitalismus wird, je rascher und stärker 
Handel und Industrie wachsen und auf dem Lande die 
Produktion für den eigenen Bedarf abnimmt, für den Ver— 
kauf zunimmtt, je mehr alle Produkte zu Waren und alle 
Menschen zu Warenproduzenten und zu Warenverkäufern 
werden, je allgemeiner und schwerer durch immer bessereé 
Werkzeuge und Verkehrsmittel der gesellschaftliche Kampf 
aller gegen alle unter dem Kapitalismus wird, um so mehr 
wird der Mensch im blonomischen Leben und also auch in 
seinem Geist vereinsamt. Die, Menschen kommen mit der 
Entwicklung des modernen Kapitalismus immer mehr 
unter die Herrschaft ihrer Produkte; die Produkte bekom— 
men gleichsam menschliche Macht über sie; sie selbst wer⸗ 
den behertscht, als ob sie Dinge wären, und alles bekommt 
zu dem Gebtauchswert, den die Produkte für die Menschen 
haben, einen abstrakten Tauschwert. Die Menschen in sol— 
Hher Gesellschaft müssen, wie Maxx sagt, dazu kommen, ein— 
ander als Abstraktivnen, als abstrakte Objekte des Tausch— 
werls, anzusehen; ihr Gott muß zu einem abstrakten Be— 
griff werden. 
*) Nur die ninen Städte blieben 
zkonomischer Ursachen. Die Herrschaft des 
Herrschaft Italiens über die christliche Welt. 
atholisch, auch infolge 
Papstes bedeutete die
	        

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Grundriß Des Deutschen Zollrechts. Hermes, 1927.
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