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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. [i.E. VI.] Schluß
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

räterischer ist, als den historischen Materialismus mit dem 
mechanischen Materialismus zu verwechseln. Die Technik 
selber ist nicht nur ein mechanischer, sie ist auch ein Denk— 
prozeß. 
Wir sahen auch, daß das große Mittel, dessen sich die 
Natur zur Entwicklung des menschlichen Denkens bedient, 
der Kampf, in unseren Tagen vor allem der Klassenkampf 
ist. Wir sahen an zahlreichen Beispielen, daß die Technik 
die Klassen in verschiedene Produklious und Eigentums— 
verhältnisse versezt und daß dadurch ihre Ideen feindlich 
aufeinanderstoßen; daß zwischen hnen ein Kampf um das 
Eigentum entsteht, und damit zugleich ein deeller Kampf 
um das Recht, die Politik, die Religion uswp daß der 
materielle Sieg einer Klasse zugleich der Sieg ihrer 
Ideen ist. 
Das alles haben wir gesehen, und wir glauben ruhig 
den Schluß ziehen zu können, daß das Deuken fortwäh— 
rend wechselt, daß das Denken immer in Bewegung be— 
griffen ist und daß es auf all diesen von uns behaundelten 
Gebieten keine ewigen Wahrheiten gibt, daß das einzig 
Ewige, Absolute, der Wechsel, die Entwicklung ist Vie 
allerhöchsten, die herrlichsten, die scheinbar alles umfassen 
den Ideen vergehen und machen Plaßt für oder besser 
gehen über in neue Alle Ideen sind nur relativ wahr, 
nämlich in Beziehung zu den Verhältnissen, in denen sie 
lebten Mit den Geschlechtern der Menschen und ihren 
Klassen sterben ihre Gedanken Die alte Lehre des Heraklei⸗ 
tos: Panta rei, alles strömt, lebt wieder auf Und das ist 
gerade auch das Allgemeine, die große Wahrheit, die, wie 
wir im Anfang sagten, sich, auch wenn wir sie nicht speziell 
behandelten, gleichwohl aus unseren Ausführungen er— 
geben würden 
Der historische Materialismus, die Lehre der dialek 
tischen Enlwicklung des Menschengeistes, ist ein Teil, viel⸗ 
leicht der für den Menschen wertvollste und best fundierte 
Teil der großen Evolutionslehre, die auf das ganze Welt— 
all angewandt werden kann. Diese lehrt, daß a es in 
der Welt entsteht und bergeht, also sich bewegt und also 
relativ ist, und daß deshalb über nischt s eine ewige 
Wahrheit besteht. 
Wie sollten wir auch die absolute Wahrheit kennen? 
Unsere Sinnesorgane lehren uns die Außenwelt, unser 
Geist sormt aus den Sinnesempfindungen, durch das 
Wahrnehmen des Allgemeinen darin, die Wahrheit Aber 
unsere Sinnesorgane sind nicht nur beschränkt, sie sind
	        

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An Introduction to the Theory of Statistics. Griffin, 1927.
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