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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Inhalt der Lehre
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

issen — als Meister und Knecht, Eigentümer und Besiß— 
loser, Grundbesitzer, Pächter und Tagelbhner zueinan— 
der zu stehen, die nämlichen Kapitalisten und Arbeiter usw 
denken auch als Kapitalisten, Arbeiter usp. Sie bilden 
ihre Ideen, ihre Vorstellungen nicht als abstrakte Wesen, 
sondern als die sehr konkreten wirklichen lebendigen Men 
schen, die sie sind, als gesellschaftliche in einer bestimmten 
Gesellschaft lebende Menschen 
Also nicht nur unsere materiellen Verhaältnisse hängen 
von der Technik ab, stützen sich auf die Arbeit, auf die Pro— 
duktionskräfte; sondern, da wir innerhalb unserer materiel⸗ 
len Verhältnisse und unter diesen Verhältnissen denken, 
hängen auch unsere Gedanken unmittelbar von diesen Ver— 
hältnissen und also mittelbar von den Produktivkräften ab 
Das moderne gesellschaftliche Sein des modernen Pro— 
letarlats ist von der Maschine geschaffen worden Seine 
gesellschaftlichen Gedanken, die dem Verhältnis entspringen, 
worin er als Proletarier steht, stüßen sich also mittelbar 
auf das moderne Maschinenwesen, hängen indirekt davon 
ab UndsoistesmitallensKlassenderkapi— 
talistischen Gesellschaft. Denn die Verhältnisse, 
worin einzelne Menschen zueinander stehen, gelten nicht 
für sie allein Gesellschaftlich steht der Meusch nicht in 
einer besonderen, nur ihm eigenen Beziehung zu anderen; 
er hat viele seinesgleichen, die in genau demselben Verhält 
nis zu anderen stehen. Ein Arbeiter um beim naͤmlichen 
Beispiel zu bleiben steht nicht a lIlein als Lohnarbelter 
anderen Menschen gegenülber, er ist einer von vielen, er ist 
Mitglied einer Klaͤsse von Millionen, die sich als Lohn⸗— 
arbeiter in der nämlichen Lage befinden wie er Und so 
ist es mit jedem Menschen in der zibilisterten Welt, jeder 
gehört zu einer Gruppe, einer Klasse, deren Muglieder sich 
zum Produktionsprozeß in der nämlichen Weise verhalten 
Es ist also nicht nur wahr, daß ein Arbeiler, e in Kapi— 
talist, e i n Bauer usw gesellschaftlich so denken wird, wie 
die Arbeitsverhältnisse hhn deuken machen, sondern seine 
Anschauungen, seine Ideen, seine Vorstellungen werden in 
allgemeinen Zügen übereinstimmen mit denen von Hun— 
derttausenden anderer, die sich in derselben Lage wie es be— 
finden. Es gibt ein Klassendenken, wie es auch eine Klas— 
senstellung im Arbeitsprozeß gibt 
Die Form wir beschäftigen uns hier noch immer mit 
der allgemeinen Uebersicht unserer Lehre — die Form, wo— 
rin die Arbeitsverhältnisse der verschiedenen Klassen, der 
Kapitalisten, der Unternehmer, der Arbeiter usww ans Licht
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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