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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Unsere Beispiele
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

wenig Unternehmer. Die Fabrikanten stehen einander als 
große Herren gegenüber, den Arbeitern als asiatische 
Despoten. Welch ein Umschwung in diesem Verhältnis! 
Und doch ist das alles nur bon der Maschine bewirkt 
Denn sie war es, die demjenigen, der sie anschaffen 
konnte, Reichtümer brachte, ihn in den Stand seßzte, die 
Konkurrenten zu besiegen, ein riesiges Kapital auf Kredit 
zu bekommen vielleicht einen Trust zu bilden Und sie, die 
Produktivkraft, war es, welche die leinen Besihßer um hren 
Besitz brachte und Tausende zwang, in den Lohndienst zu 
kfreken. 
Und was bewirkt die neue Produktipkraft in der But— 
terbereitung? Die Maschine, die Tausende Liter Milch in 
Butter umsetzt, würde dem Durchschnittsbauer zu keuer sein, 
er würde auch zu wenig Milch für sie haben. Veshalb wird 
sie von hundert Bauern zusammen gekauft, die ihre Milch 
nun gemeinschaftlich verarbeiten. Bie Produktivkraft hat 
sich geändert, aber auch die Produktionsverhältnisse, die 
ganze Art und Weise des Produzierens; wo früher hundert 
getrennt arbeiteten, wo Frauen und Töchter des Bauern in 
der Bauernwirtschaft die Butter machten, da wirken jeßt 
hundert zusammen, indem sie für gemeinschaftliche Rech— 
nung Lohnarbeiter arbeiten lassen Die Bauern, ihre 
Frauen, ihre Töchter und eine Anzahl Proletarier sind in 
neue Produktionsverhältnisse zueinander und zu der Ge— 
sellschaft getreten 
Die Oel⸗ oder Petroleumlampe in Ordnung zu halten, 
war Sache der Hausfrau; Hunderttausende Frauen sorgten 
in den Häusern für die Produklion des Lichtes Die Ge— 
meinde baut jedoch eine Gasfabrik oder eine elektrische 
Zentrale, die Produktionsperhaältnisse haben sich dadurch 
geändert. Nicht der einzelne Mensch produziert, sondern 
ein großes gesellschaftliches Organ: die Gemeinde Eine 
neue Art Arbeiter, die früher selten waren, kommen zu 
Tausenden auf: die Gemeindearbeiter, die in einem ganz 
anderen Verhaͤltnis zur Gesellschaft stehen als der frühere 
Lichtproduzent 
Früher krochen die Frachtwagen, die Postkutsche durch 
das Land. Die Technik erfand die Lokomotive und den 
Telegraphen, und damit wurde es dem kapitalistischen 
Staat möglich, den Transport von Gütern, Menschen und 
Nachrichten an sich zu ziehen. Hunderttausende Arbeiler 
und Beamte kamen in neue Produktionsverhältnisse Die 
Menschenmassen, die in Gemeinde, Staat oder Reich
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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