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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
IV. Unsere Beispiele
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

würgte und Hunderttausende von Kindern von Kleinbür— 
gern und Kleinbauern zu Lohnarbeitern machte Und was 
ist der sogen neue Mittelstand anders als eine Klasse mit 
neuen Eigentumsverhältnissen? Der ungeheuer ange— 
wachsene Beamtenstand, die Offiziere, die gelehrten Be— 
rufe, die Intelligenz, die besser bezahlten Lehrer, die In⸗ 
genieure, die Chemitker, Rechtsanwälte, Aerzte, Künstler, 
Inhaber von Geschäftsniederlagen, Geschäftsführer, Han— 
delsreisende, die kleinen, vom Großkapital abhängigen 
Ladenbesttzer, die alle von der Bourgeoste, entweder ditekt 
oder indirekt mittels des Staates, irgendwelchen Lohn suür 
ihre Dienste beziehen, dieser neue Mutelstand befindet ich 
in einem anderen Eigentumsverhältnis als der alte selb⸗ 
ständige Mittelstand. Und die modernen Großkaplalisten, 
die mit ihren Banken, Syndikaten, Trusts und Karltellen 
die Welt und die Weltpolitik beherrschen, sie stehen zur Ge⸗ 
sellschaft in ganz anderen Eigentumsverhältnissen als die 
Florentiner, die Venetianer, die hanseatischen oder die fl— 
mischen, holländischen und englischen Kaufleute und In— 
dustriellen früherer Jahrhundertee.. 
Danach sind Produktions- und Eigentumsverhaltnisse 
nicht nur Personen-⸗, sondern Klassenverhaltnisse — 
Die neue Technik schafft auf der einen Seile eine fort⸗ 
während schneller als die Bevblkerung wachsende Zahl von 
Nichtbesitzern, die allmahlich die Mehrheit der Bevolkerung 
bilden und von dem gesellschaftlichen Reichtum nahezu 
nichts bekommen, und eine sehr große Anzahl Kleinbürger 
und Kleinbauern, Beamte und Migeder de verschieden⸗ 
sten Berufsarten, die mit außerft wenig abgespeist werden. 
Auf der anderen Seite aber schafft die Technst eine verhatt 
nismäßig kleine Zahl von Kablalisten, die durch ihre dlo 
nomische und politische Herrschaft den weilaus größlen Teil 
des gesellschaftlichen Reichtums an sich reißen 
Und was sie jedes Jahr an größeren Ueberschüssen 
sammeln, wird aufs neue zur Ausbenung von Nicht⸗ und 
Wenigbesitzenden, don Abe lern, Kleinbauern und Klein— 
bürgern, von fremden Volkern uoch ucht kapitalistisch ent— 
wickelter Lander gebraucht, so daß ine progressis steigende 
Alkkumulation von Zinseszinsen, eine Verschaärfung des 
Mangels einerseits, des Ueberflusses an gesellschaftlichem 
Reichtum andererseits entstehh —— 
Diee sortschreitende Technik schafft also nicht nur neue 
Produktions⸗ und Eigentumsverhaäliuisse, sondern zugleich 
geue Klassenverhältnisse, in unserem Fall eue größere 
Trennung der Klassen, einen größeren Klassenkampe
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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