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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—4J — 
mehr. Denn das gemeinschaftliche Eigentum birgt keinen 
Gegensatz in sich. Das Recht ist nicht mehr da, weil das 
Unrecht nicht mehr da ist. Und auch der Kampf und das 
Strafrecht sind verschwunden, weil doch das persönliche 
Eigentum an den Prdouktionsmitteln, die Klassen und 
das Recht verschwunden sind. 
Dann hat wohl die gewaltigste Umwälzung im 
Denken stattgefunden! 
Das Eigentum der Produktionsmittel, das Recht, 
der Kampf ums Eigentum der Personen und Klassen, die 
jetzt den Geist aller Menschen erfuüllen, sind dann nicht mehr 
darin, existieren dann überhaupt nicht mehr. — Und alleés 
dies verursacht durch die Produktiouskräfte 
Bemerkung. 
Und hier, beim Besprechen dieser Beispiele des Wan— 
dels im Denken über Recht uͤnd Eigentum, sehen jetzt zum 
erstenmal sehr klar ein Entwicklungsgesetz des menschlichen 
Denkens, worauf wir bis jetzt noch nicht scharf die Auf— 
merksamkeit richten konnten. 
Wir haben schon genügend gesehen, daß die Produktiv— 
kräfte die Triebfeder, die Ursache sind, daß die Entwick— 
lung im Denken stattfindet. Jetzt sehen wir, wie sie statt— 
findet. Die Entwicklung im Denken findet statt im Kampfe, 
im Klassentamp— 
Das können wir mit den nämlichen Beispielen des 
Gemeindebetriebs und der sozialistischen Auffassung über 
Eigentum und Recht, die wir oben angeführt haben, sehr 
klar machen. 
Die Großindustrie machte die Lage der Kleinbürger 
und der Arbeiter äußerst schwierig. Die bisher geduldeten 
Gas- und Wasserleitungsmonopole wurden um so uner— 
träglicher, je mehr die Großindustrie wuchs. Die Arbeiter 
und Kleinbürger sahen in den Monopolisten ihre Feinde, 
es wurde ihnen zum Lebensbedürfnis, sie von sich abzu— 
schütteln. In ihren Köpfen entstand der Gedanke: es ist 
Unrecht, was diese Menschen tun; Recht, höheres Recht ist 
es, daß die Gemeinde diese Betriebszweige innehat. Wir, 
die reenden asen massen deee 
Parasitenbekämpfen. Die Parasiten dachten da— 
gegen: es ist unser Recht, diese Fabriken zu besitzen, wir als 
Klasse würden unseren ganzen Profit verlieren, wenn man 
uns einen gewinnbringenden Betrieb nach dem anderen 
nähme Wirmüssendie arbeitendenKlassen 
bekämpfen
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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