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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

51 
sißzenden in der gleichen Weise Auf diese Unterschiede 
müssen wir noch eingehen. 
Die materielle Lage und die politischen Gedanken der 
Klassen werden durch die Entwicklung der Technik in sehr 
verschiedener Weise umgestaltet. Als Beispiele Kehmen wir 
binerseits den Militgrismus und den Imperialismus, au 
derseits die soziale Gesetzgebung. 
Die scharfe internativnale Konkurrenz zwingt die 
Großkapitalisten aller Länder zur Kolonialpoluik Hat ein 
Staat bereits ein Kolonialgebiet in seiner Gewalt, so kön— 
nen die Kapitalisten dieses Staates dort viel mehr Reich⸗ 
tümer holen als in fremden Kolonien. Sie driugen in 
der eigenen Kolonie bon Aufang an besser ein; der eigene 
Staat schiebr sie vorwärts, stützt und schützt sie am besten. 
Eine Koloie ist vor allem Ausbeutungsobjekt für das 
Mutkerland. Die Arbeitskraft ist billig, Gewalt und Kne— 
belung sind erlaubt, die kolonialen e oft enorm. 
Das im Mutterland überschüssige Kapital kann also ge— 
winnbringend angelegt werden. Deshalb drängten zum 
Beispiel die deutschen Großkapitalisten, die mit Neid die 
riesigen Gewinne sahen, welche fremde Kapitalisten aus 
den Kolonien holten, zur immer weiteren Ausdehnung 
der Kolonialmacht. 
Dazu sind aber militärische Rüstungen, besonders 
Flottenrüstung nötig; nicht nur, um die Kolonien selbst zu 
unterwerfen, sondern vor allem, um anderen Kolonial— 
mächten, die dasselbe Ziel verfolgen, entgegenzutreten. 
Deshalb fordern die Großkapitalisten Millionen für Armee 
und Flotte 
Aber noch einen anderen Zweck hat die Armee. Sie soll 
die Besitzenden schützen gegen die drohend sich erhebende 
Arbeiterklasse Wenn die Arbeiter, die Mehrheit der Bevöl— 
kerung, sich fest organisieren und sich gegen die bestehende 
Ordnung auflehnen, wie kann eine Minderheit von Herr— 
schern sich dann anders behaupten, als dadurch, daß eine 
gut bewaffnete, gut disziplinierte Armee durch Drill und 
Furcht vor barbarischen Strafen den Befehlen der Vor— 
gesetzten blindlings gehorcht? Die Furcht bor dem soßia⸗ 
listischen Proletariat bewirkt, daß die Bourgeoisie Hun— 
derte von Millionen für die Armee bewilligt 
Aber noch mehr. Die aufzubringenden Mittel sollen 
möglichst schwach die wohlhabenden Klassen, möglichst start 
die ärmeren Klassen belasten. Aus diesem Grunde fuͤhrten 
Fdie hexrrschenden Klassen die indirektem Steuetu ein den
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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