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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—— 
—— 
59 
—— 
dern ließen sich hinmetzeln — Und nach dem Kriege, als 
in Deutschland die Rebolution ausbrach, wußten die deut 
schen Massen sie nicht zu benutzen, sie jagken nur die Für⸗ 
sten weg, lieferten aber ihre Waffen uud die Macht wieder 
den Kapitalisten aus. 
Da zeigte sich in großartiger, furchtbarer Weise der 
Einfluß der Produktivkrästel In der langen Blüte— 
periode des Kapitalismus, die dem Weltkriege voranging, 
hatten erstens die Arbeiter nur den Kampf für Refoctmen 
gelernt. Der blühende Kapitalismus, der sich über die 
ganze Erde verbrestete und immer neue Märkke eroberte, 
schuf immer mehr Arbeitsgelegenheit und damit für die 
Arbeiter die Möglichkeit der Besserung ihrer Lage Wohl 
hatten der Imperialismus, der Militaxismus und die 
Trustifizierung der Industrie in den letzten Jahren den 
Kampf um Besserungen viel schwerer gemacht, ja ihn öfter 
zum Stocken gebracht, aber die Lage trieb doch noch gar 
nicht zur Revolution. Zwar riefen die radikalen Ar— 
beiterführer, die Zukunft voraussehend, gegen den Mili— 
tarismus, die Unternehmerperbände, die Trusts, zur Mas— 
senaktion auf, aber die Massen hörten nicht. Die Massen, 
ihre sozialistische Partei und ihre Gewerkschaften blieben 
ganz und gar nur auf Reformen eingestellt. — Eine zweite 
entscheidende Ursache der deutlich ans Tageslicht tretenden 
Schwäche des Proletariats war folgende: In der Zeit der 
Blüte des Kapitals, der Evolution, handelte das Proleta— 
riat fast nie selbst. Seine Führer handelten. Im Par— 
lament und in den Gewerkschaften unterhandelten sie mit 
der Regierung, den bürgerlichen Parteien und den Unter— 
nehmern über Reformen, die das einzige waren, was 
das Proletariat verlangte Im Parlament und im Kon— 
ferenzsaale können die Massen nicht auftreten Als nun 
der Krieg kam und mit ihm die Revolution, da zeigte es 
sich, daß die Arbeiter alle Aktionen ihren Führern über— 
ließen. Sie waren daran gewöhnt. Sie hatten das Selbst— 
handeln verlernt oder sogar nie gelernt. — — 
Und schließlich beherrschte ein wahrscheinlich noch viel 
stärkerer, wahrscheinlich der stärkste Einfluß der Produk⸗ 
tivkräfte das ganze westeuropäische Proletariat. Sein 
Denken war buͤrgerlich! Die bürgerlichen Produktions— 
verhältnisse sind hier seit vielen Jahrhunderten fest ge⸗— 
wurzelt, ihnen ist der Geist seit Jahrhunderten unter— 
worfen. 
Dies ist der Unterschied mit Rußland. Dort hat der 
moderne Kapitalismus äußerst wenig geschaffen. Einige 
Eisenbahnen und etwas Großindustrie ist alles. Bildung
	        

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Die Theorie Der Volkswirtschaft. Verlag von Arthur Kade, 1912.
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