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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

71 
dann wird unsere und ihre ökonomische Kraft vernichtet 
und die Bourgeoisie sät Haß zwischen uns.“ 
Die Entwicklung der Industrie und des Welthandels 
hat die Arbeiter in eine selbständige Macht verwandelt, die 
allein ihr Ziel zu erreichen imstande ist. Aber dieselbe 
Entwicklung hat dadurch, daß sie das Kapital zu einer in 
allen Ländern herrschenden überwältigend großen Macht 
gestaltet hat, bewirkt, daß die Atbeiter das Kapital nur 
nternational überwinden können. Es ist undenkbar, daß 
die Arbeiter e in e s Landes die Kapiatlisten besiegen könn— 
ten, ohne daß die Kapitalisten anderer Länder nicht alles 
aufbieten sollten, um ihren Klassengenossen zu helfen Das 
tritt schon jetzt in den internationalen Unternehmerverbän— 
den klar zutage. Aus all diesen Ursachen und Gründen 
haben die wirklich kommunistischen Arbeiter eingesehen, 
daß Vaterlandsliebe keine Losung mehr für sie ist, sondern 
daß die internationale Solidarikät der Arbeiter ihre Lo— 
sung sein muß.“) 
Die Technik, der Produktionsprozeß auf seiner gegen— 
wärtigen Entwicklungshöhe, macht es für die Kapitalisten 
eines Landes notwendig, entweder die Maärkte der Kolo— 
nien zu monopolisieren oder einen möglichst großen Teil 
davon für sich zu gewinnen. 
Die Techmk, der Produktionsprozeß auf seiner gegen— 
wärtigen Entwicklungshöhe, macht es für die kommunisti— 
schen Arbeiter eines Landes notwendig, sich dem zu wider— 
seßen, weil Krieg und Kolonialpolitik immer mit erhöhter 
Ausbeutung des Proletariats zusammengehen. 
Die Technik hat die Interessen aller Kapitalisten, ob— 
gleich sie miteinander um die Maärkte kämpfen, ausgeglichen 
da, wo es die Unterdrückung der Arbeiter gilt 
Die Technik hat die kommunistischen Abeiter aller 
Länder organ siert und ihnen gezeigt, daß das Interesse für 
se alle eins ist da, wo es die Solidarität aller Arbeiter gilt. 
Die Besitzenden sind also für Krieg und Unterdrückung 
der Arbeiter, die kommunistischen Arbeiter für internatio— 
nale Wohlfahrt und internationale Vereinigung der Ar— 
beiter. 
Die kommunistische Arbeiterklasse ist also gewiß nicht 
patriotisch in dem Sinne der Bourgeoisie, in dem Sinne, 
der unter dem Kapitalismus diesem Worte immer beigelegt 
wurde und der bedeutet: Liebe bloß zum eigenen Lande, 
) Wie klein die Zahl der wirklich kommunistischen Arbetter 
och war hat der Krieg gezeigt. Man sehe zu dieser Stelle Seite 60 
und fsolgende.
	        

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Die Genussscheine Nach Schweizerischem Recht. Buchdruckerei Stämpfli & Cie., 1914.
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