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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

70 — 
in seinem gesellschaftlichen Sein studiert — Darwin und 
Marx. 
Darwin hat nachgewiesen, daß alle Organismen einen 
Kampf ums Dasein gegen die ganze sie umgebende Natur 
führen, daß nur die Organismen bestehen bleiben, die sich 
die zweckmäßigsten besonderen Organe zum Schunßz e und 
zur Ernährung erwerben, deren Organe die beste Ar— 
beitsteilung aufweisen, die sich am besten der 
Außenwelt anpassen. Eine große Gruppe aus der organi— 
schen Welt, die Tiere, hat in dem Kampf ums Dasein und 
durch ihn Eigenbewegung und Erkenntnis— 
dermögen entwickelt. Zum Erkenntnisvermögen ge— 
hören die Beobachtung der Einzelheiten der Um— 
gebung, das Auffassen des Uebereinstimmenden und 
des Verschiedenen darin und die Erinnerung des 
früher Durchlebten. Durch den Kampf ums Dasein mußten 
die Triebe der Selbsterhaltung und der Fort— 
pflanzung, ebenso wie die Arbeitsteilung, die Eigen 
bewegung und das Denken immer stärker werden. Damit 
wuchs auch der Trieb der Mutterliebe. Beiden— 
Jentsgen Treren dieum den Kampfum— 
Dasein uübhren zu onnen inteneren 
oder größeren Gesellschaften zusammen— 
leben müssen — wie einige Raubtiere, viele Pflan— 
zenfresser, darunter die Wiederkäuer, viele Affenarten — 
werden die sozialen Triebe entwickelt. Zu die— 
len Artengehbrtauch der Menschzauchder 
Menschharsich nurgesellschaftlich, durch 
das ZusammenlebeninGruppenodérHor— 
den in der Naturerhalten nnen,undde— 
durch haben sich auch bei ihm die sozialen 
Trilebeenrtwcelt. 
Welche sind aber die sozialen Triebe, die sich durch 
den Kampf ums Dasein bei Mensch und Tier gebildet 
haben und die durch die natürliche Zuchtwahl immer stär⸗ 
ker geworden sind? „Sie können je nach den verschiedenen 
Lebensbedingungen der verschiedenen Arlen verschieden 
sein, aber eine Reihe von Trieben bildet die Vorbedingung 
für das Gedeihen je dex, Gesellschaft.“ Es gibt Triebe, 
ohne welche keine Gesellschaft bestehen bleiben kann, und 
diese müssen sich also bei jeder Art, die, um süch zu 
erhalten, gesellschaftlich leben mu ßte wie der 
Mensch — entwickelt haben. Welche sind diese Triebe? 
„Vor allem die Selbstlosigkeit, die Hingebung 
für die Allgemeinheit.“ Wäre dieser Trieb micht entstan
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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