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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

—77 — 
schon einen bestimmten Trieb, den Ehrgeiz voraus; sie 
können die sozialen Triebe nicht erzeugen“ 
So sieht man, wie einfach dieses anscheinend so wunder— 
bare Gebiet des Geistes zu erklären ist, das die höchsten Ge— 
bote der Sittlichkeit umfaßt, wie falsch es ist, dafür zum 
ebersinnlichen zu greifen, wie klat die Ursachen der Su 
lichkeit in unserem eigenen menschlichen, tierischen, roschen 
Dasein liegen. 
Dies ist also das Wessen der Sittlichkeit; diese Ein— 
sicht verdanken wir in erster Linie Darwin Aber woher 
kommt es, daß die großen Tugenden zu verschiedenen 
Zeiten so veränderlich sind? Wieso Ist die Wirkung 
dieser soizalen Triebe jedesmal so verschieden? 
Das hat Darwin nicht untersucht. Diese Keuntnisse 
haben wir vor allem Marx zu verdanken. ) 
Marx war es, der die Hauptursachen der Verande 
Lung in den Wirkungen der sozialen Triebe, für die 
Jahrhunderte der geschriebenen Geschichte, für die Zeit des 
Privateigentums, für die Zeit der Warenproduktiovn — 
deckt hat. 
Marx hat nachgewiesen, daß durch den Privatbesitz 
der selbst wieder ein Produkt der Entwicklung der Technik, 
der wachsenden Arbeitsteilung ist, durch die sch die Hand 
werke von der Landwirtschaft loslösten Klaffenent— 
standen sind, Besitzende und Nichtbesitzende, deren M— 
glieder von Anfang an bis heute einen K a mpf um die 
Produkte und Produktionsmittel mite inander führen Marx 
hat nachgewiesen, daß aus der sich stets weiterenswickelnden 
Technik ein sich stets weiterentwickelnder Kampf entspringt 
Er hat damit die für die moderne Zeit wichtigste Ursache 
der Veränderungen in der Wirkung der sutlichen Ge— 
bote gezeigt. 
Denn erstens entsteht zwischen den Privateigentümern, 
auch wenn sie zur gleichen Klasse gehören, der Konkurrenz⸗ 
kampf. Und dieser wirkt mörderisch auf das höchste sittliche 
Gebot ein, das besagt, daß man einander helfen, ja, daß 
einer sich für den anderen aufopfern soll. Dieses Gebo 
wird zu einem toten Buchstaben in einer Gesellschaft, die 
auf Konkurrenz beruht. Es wird in einer solchen Gesell⸗ 
schaft, zu einer abstrakten Lehre nicht irdischen, ondern nur 
himmlischen Ursprunges, die entzückend schön ist, aber nicht 
befolgt wird, eine Lehre eigentlich nur für den Sonntag, 
wo Handel und Fabrik doch stillstehen und bloß de 
*) Kautsky hat, wenn wir nicht irren, als erst. 
schafken beider verbunden als erster die Errungen-
	        

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Der Historische Materialismus. Buchh. für Arbeiterliteratur, 1928.
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