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Der historische Materialismus

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Bibliographic data

fullscreen: Der historische Materialismus

Monograph

Identifikator:
175994050X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137069
Document type:
Monograph
Author:
Gorter, Herman http://d-nb.info/gnd/118718207
Title:
Der historische Materialismus
Edition:
3., bedeutend verm. Ausg.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Buchh. für Arbeiterliteratur
Year of publication:
1928
Scope:
137 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der historische Materialismus
  • Title page
  • I. Die Aufgabe der Schrift
  • II. Was der historische Materialismus nicht ist
  • III. Inhalt der Lehre
  • IV. Unsere Beispiele
  • V. Das gesellschaftliche Sein bestimmt den Geist
  • IV. [i.E. VI.] Schluß

Full text

86 
Und je größer durch die Entwicklung der Technik der 
Widerstand der Kapitalisten und je stärker ihre Organi— 
satien in Unternehmerverbänden, Trusts und politischen 
Parteien wird, um so schwäöcher wird im Herzen des Ar— 
beiters der soziale Trieb der Kapitalistenklasse gegenüber; 
er verwandelt sich ebenso wie bei dieser in Klassenhaß. 
Denken wir uns nun weiter, daß dieser Arbeiter die 
Produktions⸗ und Klassenverhältnisse so tief begreifen lernt, 
daß er zum Sozialisten wird, dann werden seine höchsten 
sittlichen Triebe für die Klasse der Besißzlosen immer wär— 
mer werden und wachsen in demselben Maße, wie sie für 
die Kapitalisten und ihre Gesellschaft abnehmen. Ist er 
von Natur aus schon ein Mensch mit hohen sittlichen Ge— 
fühlen, dann werden diese durch die Einsicht verstärkt wer— 
den, daß er und seine Kinder und alle seine Kameraden nur 
dann zum Glück gelangen können, wenn alle, also auch er 
selbst, untereinander auf die Stimme hören, die zur Treue, 
Wahrheitsliebe, Tapferkeit, Selbstaufopferung, Gerechtig— 
keit ruft. 
Und je höher die Not der Klassen steigt, das heißt je 
größer durch die Entwicklung der Technik bei den Arbeitern 
das Bedürfunis nach einer sozialistischen Gesellschaft und bei 
den Besitzenden der Widerstand gegen sie wird, desto stär— 
ker wird die Solidarität werden, desto lauter wird die 
Sittlichkeit im Proletariat sprechen, desto mehr wird es 
auf diese Stimme lauschen. Die Wirkung der Sittlichkeit 
wird sich hier also auch fortwährend ändern. 
AUnd setzen wir zum Schluß den Fall, daß dieser Ar— 
beiter seinen Geist so weit zu entwickeln weiß, daß er * 
klar fühlt, welch ein Glück die kommunistische Gesellschaft 
allen Menschen bringt, welch ein Elend durch sie verschwin— 
den wird, dann wird er durch seinen Haß gegen die Be— 
sißenden und durch seine Solidarität mit den Besitzlosen 
einen Weg für seine höchste sittliche Empfindung entdecken 
Er fühlt, daß erst dann, wenn die Arbeiter siegen und die 
kommunistische Gesellschaft verwirklicht ist, das Silleu— 
gesetz in uns allen Menschen gegenüber gelten 
kann. In dem eigenen Bestreben und dem seiner Klasse, 
Privateigentum, Konkurrenz und Klassenkampf aufzuheben, 
fühlt er daher im tiefsten Grunde seines Herzens etwas, 
und wäre es auch nur ein Abglanz der ersten Morgenröte, 
des höchsten Sittengesetzes gegen alle Menschen. Denn, 
wenn die sozialistische Gesellschaft ein Segen für alle ist, 
dann wird auch das Bestreben, sie herbeizuführen, schon
	        

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Die Schweiz. Druck und Verlag von Schultheß & Co., 1914.
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