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Wege zur Rationalisierung

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Bibliographic data

fullscreen: Wege zur Rationalisierung

Monograph

Identifikator:
1760044229
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-137264
Document type:
Monograph
Title:
Wege zur Rationalisierung
Place of publication:
Frankfurt am Main
Publisher:
[Frankf. Societäts-Dr.]
Year of publication:
1927
Scope:
92 Seiten
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Betriebsrationalisierung auf psychotechnischer Grundlage / von Professor Dr. W. Moede Leiter des Instituts für industrielle Prsychotechnik der technischen Hochschule zu Berlin
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wege zur Rationalisierung
  • Title page
  • Contents
  • Rationalisierung kleiner und mittlerer Betriebe / von Professor Dr.-Ing. Heidebroek (Darmstadt)
  • Rationalisierung des Bauwesens / von Stadtrat Ernst May (Frankfurt am Main)
  • Betriebsrationalisierung auf psychotechnischer Grundlage / von Professor Dr. W. Moede Leiter des Instituts für industrielle Prsychotechnik der technischen Hochschule zu Berlin
  • Arbeitsphysiologie und Rationalisierung / von Professor Dr. Edgar Atzler (Berlin) Mitglied des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Arbeitsphysiologie
  • Rationalisierung des Detailhandels / von Alfred Leonhard Tietz (Köln)
  • Rationalisierung der Landwirtschaft / von K. Schneider-Kleeberg (Niederwalluf)
  • Rationalisierung des Bürobetriebes / von Dr. H. Halberstaedter (Universität Köln)
  • Rationalisierung im Buchgewerbe und im Buchhandel / von Dr. Walther Lohmeyer (Zürich)
  • Rationalisierung im Großhandel / von Dr. Leon Zeitlin, M.D.R.W.R. (Berlin)
  • Rationalisierung im Handwerk / von Ober-Regierungs-Rat Walter Buccerius Direktor des badsichen Landesgewerbeamtes in Karlsruhe
  • Ein praktischer Versuch und sein Ertrag / von Dr.-Ing. Hermann Haeberle Technischer Direktor der Firma Carl Gentner in Göppingen
  • Internationale Normung und Rationalisierung / von Dr-Ing. Otto Kienzle (Berlin-Südende)
  • Rationalisierung des Haushalts / von Dr. Erna Meyer (München)
  • Arbeit und Ermüdung. Rationalisierung als medizinische Aufgabe / von Dr. Heinrich Brieger (Marburg A.L.)
  • Organisation der Rationalisierungs-Bewegung / von H. Hinnenthal. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Reichskuratoriums für Wirtschaftlichkeit, berlin

Full text

Verbesserung der Arbeitstechnik ist es, die Mängel abzustellen, 
soweit im Arbeiter und seinen Fehlleistungen die Ursachen für 
den Ausschuß oder die Mängel des Fabrikates gelegen sind, 
Ueber das Tempo und die Zweckmäßigkeit der Ausschuß nicht 
herbeiführenden Griffleistungen des Arbeiters gibt die Mängel- 
kontrolle naturgemäß keine Auskunft, Hier setzt die Ar be its- 
studie ein. 
Durch eingehende Zergliederung der Arbeitsverrichtungen 
vom psychologischen Standpunkt aus schält man die Arbeits- 
funktionen heraus. Man stellt fest, welcher Art diese Arbeits- 
funktionen sind, wie groß ihre Belastung ist, welche von ihnen 
beeinflußbar sind durch Umstellung der Arbeitsmethoden und 
wie hoch der zu erwartende Nutzen im Verhältnis zu den Un- 
kosten der Aenderung des Verfahrens angesetzt werden kann. 
Die Versuche der Abänderung werden zunächst ‚in der 
arbeitstechnischen Versuchsstelle durchgeführt, 
die in den Hauptrichtlinien die neue Grifftechnik auf Zweck- 
mäßigkeit hin untersucht. Zur Erprobung der neuen Methodik 
sind die alten Arbeiter keineswegs immer geeignet, da sie oft 
Hemmungen haben, Schwierigkeiten in der Umstellung der 
jahrzehntelangen Grifftechnik. Mit gutem Erfolg kann man 
dagegen Lehrlinge oder Neulinge, die Begabung für die spezielle 
Arbeit haben, als Versuchspersonen benutzen, Nach dem 
Laboratoriumsversuch kommt der Betriebsversuch an 
die Reihe. Man wird zunächst mit der Umstellung des Verfahrens 
bei einem geeigneten Arbeiter beginnen, Bewährt sich die neue 
Technik auch unter den erschwerten Bedingungen des Arbeits- 
saales, so stellt man allmählich mehrere Plätze um, bis schließ- 
lich der gesamte Saal über die neue Arbeitstechnik verfügt. 
Als Arbeitsfunktionen, die teils beeinflußbar sind, teils nicht, 
kommen in Frage: 1, Sinnesleistungen, 2. Aufmerksamkeit, 
3, Bewegungen, die nach Zeit, Kraft und Form zu unter- 
suchen sind, 4, intellektuelle Funktionen, 5. Gefühlsfaktoren, 
6. Charakter und Weltanschauung des Arbeiters. 
Zunächst versucht man, die Arbeitsfunktionen zu 
entlasten. Sind die Bedingungen des Sehens, Hörens, 
Tastens unzweckmäßig, so gilt es, günstigere Arbeits- 
bedingungen zu schaffen, Die Beleuchtung ist oft zu 
ändern, Mit Verstärkung allein ist es meist nicht getan, Glatte 
Flächen sollen dem Auge anders erscheinen wie etwa Fäden, 
die am besten plastisch gesehen werden. Gegenstände mit 
21
	        

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Wege Zur Rationalisierung. [Frankf. Societäts-Dr.], 1927.
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