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Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

Monograph

Identifikator:
1761920847
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153170
Document type:
Monograph
Author:
Hoernle, Edwin http://d-nb.info/gnd/118705660
Title:
Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Internationaler Arbeiter-Verl.
Year of publication:
[1928]
Scope:
74 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Das Hilfsprogramm des Bürgerblocks
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft
  • Title page
  • I. Landbundoffensive und Bauernschaft
  • II. Das Bündnis des Agrar- und Finanzkapitals
  • III. Das Hilfsprogramm des Bürgerblocks
  • IV. Der innere Prozeß der Rationalisierung
  • V. Die Standardisierung
  • VI. Agrarkapitalist und Bauer in der neuen Phase
  • VII. Rationalisierung und Landarbeiterschaft
  • VIII. Schlußfolgerungen
  • Nachtrag
  • Contents

Full text

jetzt möglich, da der Getreideaußenhandel in der Hand der Mühlen- 
vereinigung und ihrer Getreideimportgesellschaft fast monopolisiert 
ist, Nicht allein die Verarbeitung, sondern auch die Ein- und Aus- 
uhr von Getreide geht jetzt, wie die „Deutsche Tageszeitung” 
jubelnd bemerkt, „in die Hände vonder Landwirtschaft 
lahestehenden Bankinstituten über”. Und unter Be- 
zugnahme auf das Beispiel des großen kanadischen Weizenpools 
Schreiht sie: 
„Wenn jetzt bei einem so großen Mühlen- und Getreidehandelskonzern 
die landwirtschaftlichen Kreise maßgebenden Einfluß erlangen, so ist 
damit ein Zielerreicht, von dem sich Wegenach dem’ ver- 
schiedensten Richtungen eröffnen.” 
So ist denn also überraschend schnell zur Wahrheit geworden, 
Was die Kommunisten schon vor zwei Jahren bei Gründung der 
Deutschen Getreidehandelsgesellschaft vorausgesagt haben, Mit 
Hilfe staatlicher Subventionen aus den Taschen der Steuerzahler 
(Rentenbankkreditanstalt und Preußenkasse arbeiten in der Haupt- 
sache mit öffentlichen Geldern) wird ein privatkapitalisti- 
sches Monopol auf dem Getreide- und Mehlmarkt geschaffen, 
ein Monopol, das ungehemmt die Brotpreise hochtreiben und die 
Wwerktätigen Massen auswuchern kann, Und dieser organisierte Ge- 
treidewucher geschieht mit Unterstützung sowohl der Preußenregie- 
tung, als auch der neuen Reichsregierung, mit Unterstützung also 
der Sozialdemokraten. 
IV. 
Der innere Prozeß der Rationalisierung 
Die neue Phase der kapitalistischen Landwirtschaft in Deutsch- 
land hat bereits eine Reihe charakteristischer Veränderungen sowohl 
in‘ der Struktur der Betriebe, wie in der Organisätion der Wirtschaft 
hervorgerufen. Man ist aus dem Stadium der Studienkommissionen 
und Diskussionen, wie sie 1925 und 1926 lebhaft gepflegt wurden, 
herausgekommen und hat neue Wege in der Praxis beschritten. Wir 
können diese neuen Wege hier nur kurz andeuten, 
a) Verschärfle Ausbeutung 
Wie in der Industrie, so haben auch die Unternehmer in der Land- 
Wirtschaft die „Rationalisierung“ mit der verschärften: A u s- 
beutung der menschlichen Arbeitskräfte begonnen, Bei einer 
außerordentlich geringen Steigerung der Nominallöhne um etwa 
10 Prozent ist die Arbeitsleistung zum Teil, so auf vielen Gütern 
Mitteldeutschlands, um 25—30 Prozent der Vorkriegsleistung .ge- 
steigert worden. Diese erhöhte Arbeitsleistung wird erzielt weniger 
durch Arbeitszeitverlängerung — die Landarbeitsordnung läßt schon 
Seit 1919 10-—12stündige Arbeitszeiten im Sommer zu —. als
	        

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Die Industrialisierung Der Deutschen Landwirtschaft, Eine Neue Phase Kapitalistischer Monopolherrschaft. Internationaler Arbeiter-Verl., 1928.
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