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Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft

Monograph

Identifikator:
1761920847
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-153170
Document type:
Monograph
Author:
Hoernle, Edwin http://d-nb.info/gnd/118705660
Title:
Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Internationaler Arbeiter-Verl.
Year of publication:
[1928]
Scope:
74 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
V. Die Standardisierung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Industrialisierung der deutschen Landwirtschaft, eine neue Phase kapitalistischer Monopolherrschaft
  • Title page
  • I. Landbundoffensive und Bauernschaft
  • II. Das Bündnis des Agrar- und Finanzkapitals
  • III. Das Hilfsprogramm des Bürgerblocks
  • IV. Der innere Prozeß der Rationalisierung
  • V. Die Standardisierung
  • VI. Agrarkapitalist und Bauer in der neuen Phase
  • VII. Rationalisierung und Landarbeiterschaft
  • VIII. Schlußfolgerungen
  • Nachtrag
  • Contents

Full text

Buttermarke nur für Qualitätsproduktion, ohne Rücksicht darauf, ob 
die Butter von landwirtschaftlichen Genossenschaften, Einzel- 
erzeugern oder Handelsfirmen hergestellt wird. . 
Im preußischen Landwirtschaftsministerium 
fand Ende März eine Besprechung mit sämtlichen preußischen Land- 
wirtschaftskammern statt zwecks Verbesserung und Vereinfachung 
der Tätigkeit der Milchkontrollvereine und der Milchleistungs- 
prüfungen, Als Ziel setzte man sich die Leistungssteigerung um 300 
bis 400 Kilogramm Milch pro Kuh, Damit hofft man die Einfuhr 
vom Auslande, die 1927 sich auf einen Wert von 500 Millionen Mark 
belief, überflüssig zu machen, Um auch die bäuerlichen Betriebe 
für das Kontrollverfahren zu gewinnen, will man die „preußische 
Einfachkontrolle‘ einführen. Damit gesteht das preußische Land- 
wirtschaftsministerium, daß die bisherige Tätigkeit der Milchkontroll- 
vereine fast ausschließlich dem Großbesitz zugute kam. 
Auch auf dem Gebiete der Schweine mast sind Bestrebungen 
im Gange, eine Kontrollmarke für Standardware einzuführen. Nach 
den Mitteilungen des Landwirtschaftlichen Genossenschaftsblattes 
sind daran in erster Linie die Fabrikanten von Dauer- 
fleischwaren interessiert, denn der Fabrikant braucht festen, 
kernigen Speck, trockenes und derbes Fleisch von dunkelroter Farbe, 
um eine schnittfeste geräucherte Wurst herzustellen, Wie sehr die 
Beschaffenheit des Fleisches von der Art der verabreichten Futter- 
stoffe. abhängig ist, beweisen die von Professor Lehmann veröffent- 
lichten Tabellen. Für kontrollierte Markenschweine sind die 
Fabrikanten bereit, höhere Preise zu zahlen. Auch hier also: höhere 
Preise für kontrollierte Qualitätsware, d. h. Prämien für die 
kapitalistischen Betriebe. Weder die kleinen Schweine- 
mäster noch die breiten Konsumentenmassen haben von diesen 
Aktionen irgend welchen Vorteil, da. sowohl Markenmilch wie 
Markenschwein zu Sonderpreisen verkauft werden, also nur für die 
wohlhabende Bourgeoisiebevölkerung erschwinglich sind. Daraus 
erklärt sich auch das Streben nach forciertem Export, evtl. unter 
Anwendung von Dumping, Nach Mitteilungen der „Allgemeinen 
Fleischerzeitung‘ hat neben Hannover auch die Landwirtschafts- 
kammer Ostpreußen Vorbereitungen getroffen zur Einführung eines 
„Einheitsschweines‘, ‚auch „ideales Modenschwein‘” oder „deutsches 
Edelschwein‘ genannt! . 
In Hannover haben am 22. Juni 1928 Vertreter der Landwirt- 
schaftskammer und der Kartoffelproduzenten die Schaffung einer 
hannoverschen „Markenkartoffel' beschlossen, Es wurde ein „Ver- 
band Hannoverscher Markenkartoffel e. V.” be- 
schlossen. Die Landwirtschaftskammer gibt eine eigene, gesetzlich 
geschützte Kartoffelmarke heraus, deren Führung ausschließlich Mit- 
gliedern des Verbandes zuerkannt wird, Als „Markenkartoffel‘ gilt 
ausschließlich die Speisekartoffel vom Typ der Sorte „Industrie‘ 
und die aus ihr hervorgegangenen Staudenauslesen. Die Marken- 
kartoffeln müssen bestimmte Anforderungen an Größe, Trocken- 
heit. Reinheit erfüllen. Die Kontrolle wird durch Beamte des Ver-
	        

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Die Industrialisierung Der Deutschen Landwirtschaft, Eine Neue Phase Kapitalistischer Monopolherrschaft. Internationaler Arbeiter-Verl., 1928.
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