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Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

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Bibliographic data

fullscreen: Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov

Monograph

Identifikator:
1761921606
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-140735
Document type:
Monograph
Author:
Drahn, Ernst http://d-nb.info/gnd/116194588
Title:
Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
Edition:
2., verb. und verm. Aufl
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Prager
Year of publication:
1925
Scope:
80 S.
Digitisation:
2021
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Lenin, Vladimir Ilʹič Ulʹjanov
  • Title page
  • Contents
  • Lebensdaten Lenins und politische Ereignisse in Rußland
  • Biographien in russischer Sprache
  • Lenin-Bibliographie

Full text

10 
vergangenen Jahrzehnte, wie sich auch in Rußland eine Umwälzung in 
der alten bäuerlichen Gesellschaftsordnung vorbereitet, wie sich immer 
mehr unterschiedliche Klassen bilden, wie ein in Besiblosigkeit gleich- 
gemachtes bäuerliches Proletariat neben dem mitileren Bauerntum 
entsteht und wächst, wie dieses von der sich ausbreitenden Industriali- 
sierung zu sich herangezogen wird und wie sich so auf ähnlichem 
Wege, wie früher in Westeuropa, auch in Rußland der Boden vor- 
bereitet, der in anderen Ländern zum Entstehen einer sozialistischen 
Bewegung führte. Seine Freunde erzählen, daß er in Samara (1893} 
zu der Ueberzeugung kam: „Der marxistische Sozialismus könne das 
russische Volk zur Freiheit führen“, und daß er sich die Frage vor- 
gelegt habe: „Gibt es zurzeit in Rußland auch andere Leute, die 
dieser Meinung mit mir sind?“ Solche Gleichgesinnten zu finden und 
sich mit ihnen organisatorisch zu vereinigen, ist sein nächstes Be- 
streben, nachdem er 1891 sein juristisches Examen in Petersburg be- 
standen hat. Auf der Suche nach ihnen reist er in den Pausen seiner 
Studien in Rußland umher, hier und dort Verbindungen anknüpfend, 
bis es endlich in Petersburg gelingt, zwischen 1893 und 1895 die „Ver- 
einigung zum Kampfe für die Befreiung der Arbeiterklasse“ (Sojus 
bor’bi za osvoboidenie rabodevo klassa*) ins Leben zu rufen, die 
zuerst aus kleinen Zirkeln, nach Stadtteilen organisiert, bestand, und 
sowohl Arbeiter wie Intellektuelle zu ihren Teilnehmern zählte; auch 
die kurze Zeit der Rechtsanwaltspraxis unterbricht die politische Tätig- 
keit Lenins keineswegs. In diese Zeit fallen nun die ersten schrift- 
stellerischen Leistungen Lenins, unter denen .— 1895 — der Aufsab „Die 
neuen wirtschaftlichen Bewegungen im Bauernleben‘“ damals keine 
Zeitschrift fand, die ihn abdruckte, und — 1894 — die gegen die Libe- 
ralen und „Narodniki“ gerichtete kleine Schrift: „Wer sind die Freunde 
des Volkes und wie kämpfen. sie gegen die Sozialdemokraten“, die mit 
ihren 150 Seiten keinen Verleger und Drucker fand und nur in 250 
Exemplaren hektographiert verbreitet wurde. 
So begann der junge Revolutionär sich zu regen und auf 
Reisen. durch. persönlichen Einfluß, dazu durch Fluablätter, seine 
14) Der Name dieser Gründung legt nahe, daB Lenin und seine Freunde 
unter dem Einfluß der von Plechanow, Wera Zasuli& und Paul Axelrod be- 
gründeten marxistischen Emigrantenvereinigung „Befreiung d. Arbeit“ (be- 
gründet 1883) standen. Siehe Sonja Rabinowib: „Zur Entwicklung d. Arbeiter- 
bewegung in Rußland bis zur großen Revolution von 1905“, Berlin: Julius 
Springer 1914. 8°%. S. 64f. — Wie auch um die gleiche Zeit unabhängig von 
der Petersburger „Vereinigung“ gesonderte Gruppen entstanden, berichtet 
G..Sinowjew: „Geschichte. d. Kommunistischen Partei“. Hamburg: Carl Hoym 
Nachf. 1923. 8%. S. 50f., und. früher Ljadow (MandelStam): „Geschichte der 
russischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei.“ Petersburg 1906. S. 64 (russ).
	        

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Die Deutschen Hypotheken-Aktien-Banken. Aue, 1877.
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